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Auf Liebe und Tod

Das Leben des Surrealisten Wolfgang Paalen

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  • 680 Seiten
  • 24 Lesestunden

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Das Leben des Sohnes eines österreichisch-jüdischen Kaufmanns war geprägt von Spannungen und unerwarteten Wendungen, die ihn von Wien über Sagan, Rom und das Berlin der zwanziger Jahre ins Paris der Surrealisten führten. 1938 erreichte Wolfgang Paalen mit seinen Rauchbildern (Fumagen) und der Zusammenarbeit mit Marcel Duchamp bei der 'Exposition Internationale du Surréalisme' in Paris seinen Durchbruch. Ein Jahr später ging er auf Einladung Frida Kahlos ins Exil nach Mexiko und veröffentlichte in seiner eigenen Zeitschrift DYN eine Reihe explosiver Essays, die eine Revolution im künstlerischen Denken einleiteten. Paalen wurde zur geheimen Leitfigur der jungen amerikanischen Malerei der 1940er Jahre. Trotz seiner Ausstellung 1945 in Peggy Guggenheims Galerie 'Art of the Century' in New York geriet er nach dem Aufstieg der Abstrakten Expressionisten in Vergessenheit. Robert Motherwell sprach 1991 von einer 'Verschwörung des Schweigens' bezüglich Paalens innovativer Rolle in New York. Nach einem Intermezzo in Paris nahm er sich 1959 in Mexiko das Leben. Andreas Neuferts minuziös recherchierte Biografie bietet einen tiefen Einblick in ein übersehenes Kapitel der Moderne, das Paalens lebenslange Passion für matriarchale Mythen und deren Einfluss auf die amerikanische Avantgarde der 1940er Jahre thematisiert.

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Auf Liebe und Tod, Andreas Neufert

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
Einband
(Hardcover)
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Titel
Auf Liebe und Tod
Untertitel
Das Leben des Surrealisten Wolfgang Paalen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andreas Neufert
Verlag
Parthas
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
680
ISBN10
3869640839
ISBN13
9783869640839
Reihe
Schlagwörter
Surrealismus
Beschreibung
Das Leben des Sohnes eines österreichisch-jüdischen Kaufmanns war geprägt von Spannungen und unerwarteten Wendungen, die ihn von Wien über Sagan, Rom und das Berlin der zwanziger Jahre ins Paris der Surrealisten führten. 1938 erreichte Wolfgang Paalen mit seinen Rauchbildern (Fumagen) und der Zusammenarbeit mit Marcel Duchamp bei der 'Exposition Internationale du Surréalisme' in Paris seinen Durchbruch. Ein Jahr später ging er auf Einladung Frida Kahlos ins Exil nach Mexiko und veröffentlichte in seiner eigenen Zeitschrift DYN eine Reihe explosiver Essays, die eine Revolution im künstlerischen Denken einleiteten. Paalen wurde zur geheimen Leitfigur der jungen amerikanischen Malerei der 1940er Jahre. Trotz seiner Ausstellung 1945 in Peggy Guggenheims Galerie 'Art of the Century' in New York geriet er nach dem Aufstieg der Abstrakten Expressionisten in Vergessenheit. Robert Motherwell sprach 1991 von einer 'Verschwörung des Schweigens' bezüglich Paalens innovativer Rolle in New York. Nach einem Intermezzo in Paris nahm er sich 1959 in Mexiko das Leben. Andreas Neuferts minuziös recherchierte Biografie bietet einen tiefen Einblick in ein übersehenes Kapitel der Moderne, das Paalens lebenslange Passion für matriarchale Mythen und deren Einfluss auf die amerikanische Avantgarde der 1940er Jahre thematisiert.