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Lokführer des Todes

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  • 376 Seiten
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Leises Wimmern und Stöhnen drang aus den Waggons, während der Zug zur Abfahrt bereitstand. Lokführer Hilse schätzte, dass sie drei bis vier Tage unterwegs sein würden, auf dem Weg nach Auschwitz. Hilse ist ein Rädchen im Getriebe der Endlösung Hitlers, fährt Abertausende ihrem sicheren Ende entgegen. Widerstand regt sich, als sein zukünftiger Kollege Klaus auf eine geheimnisvolle Klausel im Arbeitsvertrag stößt und Transporte von Wunderwaffen vermutet. Er ahnt nicht, dass er Todgeweihte in Vernichtungslager bringen wird. Entschlossen, dem Grauen entgegenzutreten, wird Klaus Teil dieser düsteren Realität. Das Buch ist den unzähligen Opfern und den Mutigen gewidmet, die sich auflehnten. Lokomotiven zogen Männer, Frauen und Kinder in den Tod, und die kleinen Rädchen im Getriebe des Bösen trugen ebenso zur Schuld bei wie die Befehlshaber. Es ist ein historisch fundierter Roman über die dunkelste Zeit, der sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten inmitten unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Die Perspektive der Erzählung zieht den Leser in ihren Bann und lässt ihn mit den Figuren in die negativen Entwicklungen jener Zeit eintauchen. Die Geschichte wird aus Klaus' Sicht spannend und lebendig erzählt, mit einem Schreibstil, der Authentizität verleiht. Die Banalität des Bösen wird greifbar, wenn das Leben normaler Menschen mit dem der Massenmörder verwoben wird. Die Wege kreuzen sich, und der Leser fragt sich, was die Men

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Lokführer des Todes, John Wyttmark

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Paperback),
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Beschädigt
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Titel
Lokführer des Todes
Sprache
Deutsch
Autor*innen
John Wyttmark
Einband
Paperback
Seitenzahl
376
ISBN10
3949768343
ISBN13
9783949768347
Reihe
Schlagwörter
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Leises Wimmern und Stöhnen drang aus den Waggons, während der Zug zur Abfahrt bereitstand. Lokführer Hilse schätzte, dass sie drei bis vier Tage unterwegs sein würden, auf dem Weg nach Auschwitz. Hilse ist ein Rädchen im Getriebe der Endlösung Hitlers, fährt Abertausende ihrem sicheren Ende entgegen. Widerstand regt sich, als sein zukünftiger Kollege Klaus auf eine geheimnisvolle Klausel im Arbeitsvertrag stößt und Transporte von Wunderwaffen vermutet. Er ahnt nicht, dass er Todgeweihte in Vernichtungslager bringen wird. Entschlossen, dem Grauen entgegenzutreten, wird Klaus Teil dieser düsteren Realität. Das Buch ist den unzähligen Opfern und den Mutigen gewidmet, die sich auflehnten. Lokomotiven zogen Männer, Frauen und Kinder in den Tod, und die kleinen Rädchen im Getriebe des Bösen trugen ebenso zur Schuld bei wie die Befehlshaber. Es ist ein historisch fundierter Roman über die dunkelste Zeit, der sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten inmitten unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Die Perspektive der Erzählung zieht den Leser in ihren Bann und lässt ihn mit den Figuren in die negativen Entwicklungen jener Zeit eintauchen. Die Geschichte wird aus Klaus' Sicht spannend und lebendig erzählt, mit einem Schreibstil, der Authentizität verleiht. Die Banalität des Bösen wird greifbar, wenn das Leben normaler Menschen mit dem der Massenmörder verwoben wird. Die Wege kreuzen sich, und der Leser fragt sich, was die Men