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Christian Ehetreiber

    ... und Adele Kurzweil und ...
    Dossier - 9: Gerhard Roth
    Der Koffer der Adele Kurzweil
    • Dossier - 9: Gerhard Roth

      • 425 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Die Beiträge: Georg Pichler: Von der Sehnsucht, die Identität zu wechseln. Zum Beziehungsgeflecht zwischen der Biographie und dem Werk G. R. s – ein Gespräch Peter Laemmle: Die Tiefe liegt außen. Ein paar allgemeine und ein paar grundsätzliche Bemerkungen zum Werk G. R. s Manfred Mixner: Die Bewußtseins-Krise des Individuums. Über die Verwerfungen der sinnlichen Repräsentation von Wirklichkeit in G. R. s Frühwerk Jürgen Koppensteiner: Paradies, Tristesse, alltäglicher Wahnsinn. Zu den Amerika-Romanen G. R. s Peter Ensberg: Aggression und Selbstdestruktion. Zu einer Beziehung in G. R. s Eine Entenjagd Uwe Schütte: Die dunkle Seite der Vernunft. G. R. s Erinnerungen an die Menschheit Christian Ehetreiber: „Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich“. Zu den politischen Stellungnahmen G. R. s Helga Schreckenberger: „Man sieht an den Tieren immer die Grausamkeit des Menschen“. Die paradigmatische Funktion der Geschichte der Tierheit in G. R. s Die Archive des Schweigens Monika Muskala: Der Wahnsinn der Vernunft. Zum Zyklus Die Archive des Schweigens Robert Weichinger: Die Spirale der Gewalt. Zu Photographie und Filmarbeit von G. R. Marianne Baltl: Die Inspiration der Bilder. Zur Biographie G. R. s (Vita) FWF-Projekt „Grazer Gruppe“: Bibliographie G. R.

      Dossier - 9: Gerhard Roth
    • ... und Adele Kurzweil und ...

      Fluchtgeschicht(n) 1938-2008

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Erich Frieds Gedicht „… und Vietnam und …“ diente als Vorbild für den Titel. Frei nach Ingeborg Bachmann werden Kriege nämlich nicht mehr erklärt, sondern fortgesetzt. Die Fluchtgeschichte – meist eine Konsequenz des Krieges – ist ebenso eine endlose Fortsetzungsgeschichte. Wir nähern uns dem Thema „Geschichte der Flucht“ über individuelle Fluchtgeschichten. Den Ausgangspunkt des Buches bildet die tragische Geschichte der Adele Kurzweil und ihrer Familie, die auf der Flucht vor den Nazis 1942 in Auschwitz ermordet worden ist. Fluchtgeschichte, Fluchtgeschichten. Das Wortspiel verweist auf die Verwobenheit von Geschichte als Wissenschaft mit erzählten Lebensgeschichten von Flüchtlingen. Totalitäre Systeme setzen alles daran, um mit der Ermordung von Menschen auch deren Geschichten, Hoffnungen und Erinnerungen auszulöschen. Die Geschichte ist daher in detektivischer Kleinarbeit auf die zeitgeschichtliche Spurensuche verwiesen. Sie stößt auf Relikte und auf Berichte von Zeitzeugen. Relikte und Erzählungen entreißen die physisch zum Verschwinden gebrachten Menschen zumindest virtuell dem Vergessen. Sie erzählen die erloschenen Leben als rekonstruierte Fragmente neu.

      ... und Adele Kurzweil und ...