Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Robin Detje

    Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-04
    MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken
    Merkur
    Dorian
    Europe Central
    Birding Babylon
    • Merkur

      Gegründet 1947 als deutsche Zeitschrift für europäisches Denken

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Merkur2020
    • Was fehlt, so Andreas Reckwitz: eine Soziologie des Verlusts. Die Umrisse lassen sich, wie sein Essay zeigt, kartieren. Nils Kumkar und Uwe Schimank befassen sich mit Reckwitz' Texten zur Singularisierung und sind von dessen Annahmen zur Mittelschichtsgesellschaft der Gegenwart nicht überzeugt. David Graeber und David Wengrow wollen eine „neue Geschichte der Menschheit“ erzählen. In einem vorabgedruckten Kapitel geht es um die indigene Kritik, die als Vorgeschichte der europäischen Aufklärung bislang zu wenig beachtet wurde. Gunnar Hindrichs behandelt in seiner Philosophiekolumne die Igel und Füchse des Liberalismus und dessen Freiheitsbegriffe. Martin Höpner diskutiert differenziert einen Band zur Populismustheorie und deren Variationen. Richard Dawkins' Begriff des „egoistischen Gens“ gilt in der Evolutionstheorie vielfach als überholt; J. Arvid Ǻgren hält ihn jedoch für eine nach wie vor relevante Idee. Andreas Dorschel betont, dass mit bloßen Gesinnungen keine Politik und kein Staat zu machen sind. Sibylle Severus besucht eine alte Dame, die Deutschland nicht liebt. Der Streit um den Newsfeed reicht in die Frühgeschichte von Facebook zurück und ist, so Florian Glück, exemplarisch für das, was aus der Plattform wurde. Hanna Engelmeier fragt sich, wie man nicht nur lernen, sondern auch entlernen kann.

      MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken2020
    • Weimar-Vergleiche sind angesichts des Aufstiegs der Rechten en vogue – die Weimarer Verfassung wird oft als Problem betrachtet. Der Verfassungsrechtler Horst Dreier erläutert, warum sie besser war als ihr Ruf. Aleida Assmann widerspricht der These von Ivan Krastev und Stephen Holmes, dass der Imperativ zur Nachahmung des Westens zur Abwendung von der liberalen Demokratie führt. Caspar Nickel argumentiert, dass sich nicht nur die Ränder, sondern auch die vermeintlich liberale Mitte in ihr eigenes Milieu zurückgezogen hat. Der Philosoph Andreas Dorschel reflektiert über das Wesen der Unterbrechung. Holger Schulzes Klangkolumne behandelt Klangspielereien mit modernen digitalen Technologien. Philipp Oswalt räumt mit Bauhaus-Mythen auf, während Joseph Ben Prestel die problematische Geschichte der Palästina-Solidarität anhand neuerer Veröffentlichungen beleuchtet. Richard Schuberth entdeckt zwei Romane aus dem 19. Jahrhundert in Griechenland und zieht Bezüge zur Gegenwart. Roman Trips-Hebert untersucht die wenig bekannte Geschichte des NS-Reichssippenamts. Birgit Aschmann hinterfragt die Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie. Dieter Reinisch berichtet über den schwelenden Nordirland-Konflikt, und Robin Detje thematisiert in seiner Schlusskolumne Wohnungsfragen.

      Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-042019
    • Merkur

      Gegründet 1947 als deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. Schwerpunkt Populismus

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Merkur2019
    • MERKUR September 2019

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Burkhard Müller denkt sehr grundsätzlich über das Phänomen "Farbe" nach. Eine kleine Geschichte der Bewerbung hat Timo Luks verfasst. Hanna Engelmeier analysiert jüngste Diskussionen zur Frage des literarischen Kanons. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur einer Neusichtung.Nicht weniger als eine "Metaphysik des Diesseits" erkennt Burkhard Müller beim Nachdenken über die Farbe. Bernhard Dotzler sichtet mit dem Blick des Medienwissenschaftlers Bilder von der Mondlandung der Apollo 11 vor fünfzig Jahren. Eine kleine "Geschichte der Bewerbung" hat Timo Luks verfasst.Um die "Teenage Kicks" der Popmusik – von Bruce Springsteen bis Billie Eilish – geht es in Heide Volkenings Popkolumne. Eva Geulen befasst sich in ihrer Literaturkolumne mit narrativer Weltschöpfung, vor allem bei Lovecraft. Georg Simmerl unterzieht jüngere Merkur-Beiträge zum Thema Populismus und Liberalismus scharfer Kritik. Jens Wietschorke liest Reportagen, die der Neuen Rechten und ihren Vertretern auf den Grund zu gehen versuchen.Die Frage nach dem literarischen Kanon und jüngere Kanondiskussionen analysiert Hanna Engelmeier. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur mit dem Abstand von über dreißig Jahren einer Neusichtung. In seiner Schlusskolumne fragt und antwortet sich Robin Detje durch einen Fragebogen zur Lage der Dinge.

      MERKUR September 20192019
    • Europe Central

      Roman

      • 1026 Seiten
      • 36 Lesestunden

      William T. Vollmann, der in einer Reihe mit Thomas Pynchon und David Foster Wallace steht, hat mit Europe Central ein Krieg und Frieden für das 21. Jahrhundert geschrieben – ein Epos in Übergröße, in 37 Kapiteln von fiktiven und realen Personen, Künstlern wie Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch oder Militärs wie General Wlassow und Friedrich Paulus, dem Verlierer von Stalingrad. Ihre Lebensgeschichten beschwören aufs Neue die Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf sowjetischer und deutscher Seite herauf. Aber im Zentrum des Romans steht eine Liebe: die bedingungslose Liebe von Schostakowitsch zu Elena Konstantinowskaja. Schieben wir zur Seite, was wir über Geschichte wissen, und lassen wir uns ein auf dieses wagemutige, gewaltige, faszinierende, tiefgreifende und umfassende Werk: Europe Central. »Ein ›Krieg und Frieden‹ des 20. Jahrhunderts, mit dem sich Vollmann endgültig seinen Rang in der Weltliteratur gesichert hat.« Welt am Sonntag

      Europe Central2014
      4,0
    • Birding Babylon

      Tagebuch eines Soldaten im Irak

      • 91 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ein Jahr verbrachte der amerikanische Soldat Jonathan Trouern- Trend im Irak.Wann immer er neben seinen Armeeeinsätzen Zeit fand, beobachtete er Vögel - nahe Bagdad, in Mosul, am Tigris und in den Ruinen von Babylon. Er führte Tagebuch über Eulen auf Zementbunkern, Bienenfresser auf Starkstromleitungen, bunt gefiederte Eisvögel und Turmfalken in Schutthaufen. Birding Babylon versammelt seine schönsten Einträge. Ein verblüffendes Buch mit zauberhaften Vogelillustrationen, das uns ein Land im Krieg zeigt, wie wir es nie kennengelernt haben. "Ich hoffe, ich werde eines Tages in den Irak zurückkehren, nur mit Fernglas und Kamera bewaffnet. Vielleicht werde ich mit einem irakischen Freund die Wüste abfahren, die Flusstäler, die Marschen und die Berge, auf der Suche nach den Vögeln, die ich noch nicht gesehen habe. Wir werden darüber sprechen, wie herrlich es ist, ohne Zäune zu leben und dorthin gehen zu können, wo die Vögel sind, anstatt darauf zu warten, dass sie auf unser Gelände flattern. Wie nah oder fern diese Zukunft auch sein mag, ich weiß, die Vögel werden warten." Jonathan Trouern-Trend

      Birding Babylon2009
      3,0
    • Dorian

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie. Eben noch hatten viele Schwule geglaubt, die große Party aus Sex, Drogen und Dekadenz ginge ewig weiter, da finden sich die ersten unter ihnen auf dem Sterbebett. Nur einer gibt sich weiter den zügellosesten Sinnesfreuden hin: Der ewig junge Dorian, ein Mann von schmerzlicher Schönheit, der immun gegen das Virus ist. Will Self verlegt Oscar Wildes legendären Roman vom Bildnis des Dorian Gray in das London und New York zu Zeiten von Lady Di und HIV. Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, geschrieben in Trauer und Zorn.

      Dorian2008
      3,6