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Andrei Platonov

    16. August 1899 – 5. Januar 1951

    Andrei Platonow, ein sowjetischer Autor, dessen Werke den Existenzialismus vorwegnehmen, besaß eine einzigartige Stimme, die oft im Widerspruch zu den herrschenden Ideologien seiner Zeit stand. Obwohl ein engagierter Kommunist, wurden seine Schriften zu seinen Lebzeiten wegen ihrer skeptischen Auseinandersetzung mit Kollektivierung und stalinistischen Politik verboten. Platonows bemerkenswert energiegeladenes und intellektuell frühreifes Schaffen umfasste eine breite Palette von Themen, von Literatur und Kunst bis hin zu Wissenschaft und Philosophie. Seine ausgeprägte Prosa, die sich durch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Sprache und der menschlichen Verfassung auszeichnet, bietet eine ebenso originelle wie eindringliche Perspektive auf die gesellschaftlichen und spirituellen Kämpfe seiner Zeit.

    Andrei Platonov
    Die Baugrube
    Die glückliche Moskwa
    Der makedonische Offizier
    Die Kutschervorstadt
    Tschewengur - Die Wanderung mit offenem Herzen
    Tschewengur
    • Potudaň

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Malý výběr z povídek Andreje Platonova - zahrnuje pět povídek z let 1926-1936 – Formanská ves, Hliněný dům v okresním parku, Nezbadatelný člověk, Řeka Potudaň a Hnojný vítr. Nezbadatelný člověk (Sokrověnnyj čelověk ) je zčásti autobiografické vyprávění z dob ruské občanské války, v němž se střídá podání bezprostřední surovosti bojů s okamžiky až bájně dobrodružnými (plavba dobrovolníků na Krym). Formanská ves (Jamskaja sloboda) zachycuje autorovy vesnické vzpomínky z předrevolučního dětství. Hlavní postava reprezentuje typicky platonovský typ hrdiny, jímž je nejposlednější z posledních – prostoduchý nádeník bez ambicí a cílů. Hnojný vítr ukračuje do ciziny, do Německa těsně po Hitlerově nástupu k moci, ale při hrůzostrašném líčení nacistických zvěrstev jaksi na zapřenou pranýřuje sovětský hladomor z počátku třicátých let 20. století. Řeka Potudaň zastupuje autorovu tvorbu z třicátých let, kde předrevoluční dětství i občanská válka ustupují do dějinného pozadí ve prospěch doby po vítězství bolševiků. Budování mírového života v SSSR je však opět zcela po platonovsku podáno na příkladu nejprostších lidí, nevybavených znaky hrdinství, unavených dlouholetým utrpením a hledajících štěstí jen v nejzákladnějších prvcích lidské komunikace. I ta však z nedostatku zkušeností bezmála selhává, než se nakonec jakoby zázrakem – na pozadí tajuplné řeky coby svědkyně – zdvihne z popela.

      Potudaň2024
      4,6
    • Wie viele Platonow-Helden hat auch Firs, der makedonische Offizier, nicht aufgehört, über das Leben zu staunen. Er ist ein Suchender, der die Schrecken der Existenz am eigenen Leibe erfährt und seine untergründige Traurigkeit nicht los wird. Im geheimen Auftrag Alexanders des Großen lebt er seit einigen Jahren in einem fernen asiatischen Reich. Es erstreckt sich in einem gewaltigen blauen Tal, eingeschlossen von einem »Himmelsgebirge«, dessen Wände »undurchdringlich sind für den Wind und für die Freiheit«. Statt das Bewässerungsprojekt für den dortigen Despoten durchzuführen, bereitet er einen Aufstand gegen ihn vor. »Nicht zur Veröffentlichung bestimmt«, heißt es in einer Akte des sowjetischen Geheimdiensts über Andrej Platonow und sein Romanprojekt »Der makedonische Offizier«. Zwischen 1932 und 1936 entstanden, blieb es Fragment und wurde erst Mitte der neunziger Jahre in Russland veröffentlicht. Der dichte Text enthält nicht nur die schärfste Kritik an Stalin, die Platonow jemals formulierte, sondern auch seine Vorahnung einer von Menschen verursachten globalen Katastrophe.

      Der makedonische Offizier2021
      3,9
    • Andrej Platonov ist durch seine großen Romane zu einem Klassiker der russischen Literatur geworden und gilt als ein Autor, der der Oktoberrevolution eine Sprache gegeben hat, da er selbst ein Anhänger der Revolution war. Er schildert das wechselhafte Geschick des sowjetischen Experiments aus der Perspektive ihrer utopischen Sprache. Vor seinem literarischen Durchbruch arbeitete Platonov als Journalist und Elektrotechniker in der sowjetischen Provinz und verfasste kleinere Texte für lokale Zeitungen, die zwischen Philosophie, Technik und Polemik mäandern. Er behandelt das Verhältnis von Proletariat und Partei, einen marxistischen Freiheitbegriff, proletarische Kultur sowie einen demokratisierten Presseapparat. Zudem thematisiert er erneuerbare Energien, die Elektrifizierung des Landes und den drohenden Klimakollaps. 1921 wollte er seine Aufsätze unter dem Titel »Gedanken eines Kommunisten« einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren, doch eine Publikation wurde abgelehnt. Diese frühen Texte werfen nicht nur ein neues Licht auf sein literarisches Werk, sondern gewähren auch einen ungewöhnlichen Einblick in das Selbstverständnis der frühen sowjetischen Kultur. Zum 100-jährigen Jubiläum seines literarischen Debüts versammelt der vorliegende Band größtenteils erstmals übersetzte Texte aus seiner frühen Publizistik.

      Frühe Schriften zur Proletarisierung2019
    • TRANSLATED AND WITH AN INTRODUCTION BY ROBERT AND ELIZABETH CHANDLER'For the mind, everthing is in the future' Platonov once wrote; The protagonist of Soul is a young man torn between these opposing desires, sent as a kind of missionary to bring the values of modern Russia to his childhood home town in Central Asia.

      Soul2008
      4,2
    • Die glückliche Moskwa

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Eine junge Frau kommt Mitte der dreißiger Jahre nach Moskau, um ihr Glück zu suchen. Moskwa, »Tochter der Revolution«, ist ein starkes, prachtvolles Geschöpf, eine Fallschirmspringerin, der Wind ist ihr Element. Beim Besuch einer Metrobaustelle stürzt sie in den Schacht und verliert ein Bein. Ihrer Attraktivität tut dies keinen Abbruch. Bei zahllosen erotischen Abenteuern lernt sie Männer kennen – darunter einen Ingenieur, eine Chirurgen und einen aus der Gesellschaft ausgestoßenen Intellektuellen –, die sich unsterblich in sie verlieben. Für Moskwa ist Sex nur eine physiologische Notwendigkeit. Unter Glück versteht sie etwas anderes, etwas Zukünftiges. Zum Leben mit einem einzelnen Mann fühlt sie sich nicht geschaffen, und solange sie ihre Entsprechung, ihr Glückskorrelat noch nicht gefunden hat, gibt sie dem Alleinsein den Vorzug. Die glückliche Moskwa , Platonows letzter, erst Anfang der neunziger Jahre entdeckter Roman, trägt unverkennbar symbolische Züge. Im Vergleich mit der Baugrube und Tschewengur fast traditionell und auf schreckliche Weise heiter geschrieben, verkörpert sich in seinen Figuren der martialische Untergang der Menschheitsutopie – zu einer Zeit, als das Leben laut Stalin »besser, fröhlicher« geworden war.

      Die glückliche Moskwa1993
      3,9
    • Ювенильное море

      повести, роман

      • 558 Seiten
      • 20 Lesestunden

      В сборник прозы Андрея Платонова (1899—1951), одного из лучших русских писателей XX века, вошли произведения, не публиковавшиеся при жизни автора, ставшие доступными для широкого читателя лишь после журнальных публикаций последних трех лет.Ювенильное море (повесть)Котлован (повесть)Чевенгур (роман)

      Ювенильное море1988
      4,5
    • В настоящий сборник наряду с полюбившимися читателям повестями и рассказами "Котлован", "Ювенильное море", "Государственный житель", "Джан", "На заре туманной юности" вошли его ранее не публиковавшиеся в книгах повести, публицистика 1918-1922 годов, письма и записные книжки.

      Государственный житель1988
      4,5
    • Tschewengur

      Die Wanderung mit offenem Herzen. Roman

      • 581 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Nicht nur Die Baugrube , auch das zweite Hauptwerk Andrej Platonows, der Roman Tschewengur , durfte in der Sowjetunion nicht erscheinen. Er habe nichts anderes versucht, als den Anfang der kommunistischen Gesellschaft darzustellen, schreibt der Autor an den mächtigen Maxim Gorki. Das Buch, so die Antwort, sei inakzeptabel, denn die Helden würden nicht als Revolutionäre, sondern als komische Käuze und Halbverrückte wahrgenommen. Don Quijote und Sancho Pansa durchstreifen die Steppe Südrusslands: Sascha Dwanow hat als Heizer an den Kämpfen der Roten Armee gegen die Weißen teilgenommen. Kopjonkin ist auf dem Ross »Proletarische Kraft« unterwegs, auf der Suche nach dem Grab Rosa Luxemburgs, in deren Namen er Heldentaten begehen will. Soll das, was ihnen unterwegs begegnet, die Verwirklichung der sozialistischen Idee sein? Erst nach der Trennung von Kopjonkin kommt Sascha auf die richtige Spur. In der Steppenstadt Tschewengur soll der Kommunismus bereits angebrochen sein. Wie elf Bolschewiki und ihr Führer dort die Bourgeoisie vernichten und mit der bettelarmen Bevölkerung das Paradies aufbauen, wird als Geschichte eines gigantischen Scheiterns erzählt. Melancholie und Dunkelheit liegen über der Natur und der Stadt: »In die Tiefe der angebrochenen Nacht gingen ein paar Menschen aus dem Kommunismus ins Ungewisse.«

      Tschewengur1988
      4,3
    • Müllwind

      • 389 Seiten
      • 14 Lesestunden
      Müllwind1987
    • Obsahuje nasledujúce novely a poviedky: Jepifanské splavy, Semion, Furmanská osada, Príhoda, Takyr, Juška, Džan, Na úsvite hmlistej mladosti, Skrytý človek, Rieka Potudaň, Návrat, Ten krásny a krutý svet, Starý mechanik, Tretí syn, Uľa, Železná starena.

      Aký chce byť svet1984
      4,0
    • Andrej Platonov (1899—1951) patří k nejosobitějším sovětským autorům, pro jehož tvorbu je příznačná nesmírná konkrétnost i filozofičnost, dějovost i hloubavost. Jeho hlavní zájem se soustřeďoval na prosté lidi. Hrdiny povídek a novel jsou strojvůdci, chudí rolníci, poutníci, řadovívojáci, udření starci a děti, které předčasně zestárly. Jsou vždy neopakovatelní, žijí srdcem, to je také zřejmě důvod jejich nekonečného putování a hledání. Platonov byl velkým znalcem života, zobrazoval člověka v těžkých podmínkách jeho existence, v mezních situacích, do nichž se promítaly základní problémy doby. Svazek přináší průřez jeho prozaickým odkazem. Základ tvoří dvě novely s pouštní tematikou — Dcery pouště a orientální báj Džan, básnické podobenství o nezdolnosti člověka, rozsáhlejší historická próza Jepifaňské splavy a satira Město Gradov. Další povídky představí Platonova inženýra, jeho technicky přesné a břitké viděni moderního světa i jeho válečné zkušenosti.

      Dcery pouště1982
    • Deset povídek a novel Andreje Platonova, obsahuje i novely Džan a Řeka Potudaň. A samozřejmě i povídku, která svazku dala název.

      Zrození mistra1974
    • Andrej Platonov dokáže vo svojich prózach nevšedne preniknúť do hlbín ľudskej duše, pochopiť a ukázať útrapy, radosti a veľkosť prostého pozemšťana v boji za lepšiu budúcnosť. Čitateľ dostáva do rúk knihu spisovateľa, dôsledne obhajujúceho humanistické medziľudské vzťahy, vieru v pokrok, harmóniu ...

      Svetlo1973
    • Die Baugrube

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Am Rand einer großen Stadt graben Arbeiter eine riesige Grube für ein »gemeinproletarisches Haus«. Unter den freiwilligen Sklaven bildet sich eine Hierarchie, die den sozialen Verhältnissen in Stalins Sowjetunion ähnelt. Nastja, ein Waisenkind, das nach seiner bourgeoisen Mutter sehnt, verkörpert bereits den »neuen Menschen«. Doch am Ende wird es in der Baugrube beerdigt, dem kollektiven Grab der »Paradiesbauer«. Die Helden setzen all ihre Kräfte ein, um die glückliche Zukunft der Menschheit durch ihre Arbeit zu verwirklichen, werden jedoch von der Schwere dieser Aufgabe erdrückt. Sie leiden an Schwermut, Erschöpfung und Grübelsucht oder gehen zugrunde, weil es in der neuen Ordnung keinen Platz mehr für sie gibt. Die Sprache kann mit dem utopischen Denken nicht Schritt halten, der Boden entgleitet ihr. Platonow fängt die Atmosphäre einer Epoche ein, die von Utopien und Prophezeiungen einer neuen Welt geprägt ist. Die russische Revolution, die alle Lebensbereiche erfasst, findet in seinem Werk einen einzigartigen Ausdruck. Gabriele Leupold hat auf der Grundlage der 2000 in Sankt Petersburg erschienenen Originalausgabe eine neue deutsche Fassung des als unübersetzbar geltenden Werkes erarbeitet, die für ihre Übersetzungen von Andrej Belyjs Petersburg und Warlam Schalamows Erzählungen aus Kolyma bekannt ist.

      Die Baugrube1971
      3,8
    • V pohádce O zlé carevně se vypráví, jak to dopadlo, když se zlá carevna musela na čas stát ševcovou a rázná a dobromyslná ševcová naopak carevnou. Pohádka Kouzelný prsten vypráví o chalupnickém synkovi, který s pomocí těch,kterým pomohl, získal za manželku bohatou a krásnou carevničku,ale když se přesvědčil jak je nevěrná, zavrhl ji a rozhodl se, že si vezme chudé děvče.

      O zlé carevně1969
    • Soubor oblíbených, typicky ruských pohádek (Líné děvčátko, O hloupém Ivanovi a chytré Jeleně, Moudrý stařec a hloupý car, Bezručka), které si svou průzračnou dějovou osnovou najdou oblibu u malých i větších školáků.

      O hloupém Ivanovi1969
    • Toto vydání je cenzurovaná verze, plná verze je v knize Dcery pouště. Novela sovětského autora, zachycující orientální báj o tragédii malého kočovného kmene. "Džan" znamená v turkmenské lidové slovesnosti "duši hledající štěstí". Tato charakteristika platí v daném případě malému kočovnému kmenu, který hyne hladem, žízní a strašlivými útrapami uprostřed karakumské pouště a kterému se v posledním nadlidském úsilí podaří z ní vyjít a zachránit se. Tragická báj pojatá jako básnické podobenství o nezdolnosti člověka. Novela byla napsaná v roce 1935, poprvé vydaná až v roce 1966.

      Džan1967
      4,3
    • Tři novely o životě lidí na ruském venkově. Tři novely talentovaného (v době kultu pronásledovaného) sovětského prozaika, básníka a literárního kritika, jejichž hrdiny jsou venkovští lidé. V "Řece Potudani" jde o ohleduplnou a přitom neschopnou lásku muže k mladé ženě. Ve "FormanskéVsi" pracuje muž za bídnou odměnu a přitom dovede své pány ještě omlouvat. "Nezbadatelný člověk" předvádí mazaného venkovského hloubavce, zamilovaného do práce.

      Řeka Potudaň1967
      4,6
    • Andrej Platonov je vo svetových ruských kruhoch považovaný za kľúčového autora revolučnej prózy medzivojnového obdobia. Písal o vzájomnej ľudskej úcte a láske, o šťastí, aby tak zachránil seba, svoj vlastný vnútorný cit. Pravda, jeho láska je smutná, jeho hrdinovia trpia, no v najťažších chvíľach v nich ostáva viera v lásku a krásu života ...

      Ten krásny a krutý svet1966
    • Tři satirické prózy (Kterak Makar zapochyboval, Město Gradov, Co nám jde k duhu) sovětského spisovatele, jedné z obětí kultu osobnosti, jenž teprve v poslední době dochází náležitého ocenění. Jsou nazvány podle nejrozsáhlejší z nich, jež čerpá látku z kolektivizace venkova, autorovi vynesla označení "očerňovatele sovětského zřízeni a trockisty" a na léta mu za ni bylo znemožněno publikovat.

      Co nám jde k duhu1966