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Ilse Kilic

    28. Mai 1958
    Lock o motive & Schock o lade
    Du siehst ja noch ganz gut aus
    2003 - Odyssee im Alltag: des Verwicklungsromans dritter Teil
    Das fröhliche Wohnzimmer
    Als ich einmal zwei war
    Das sich selbst lesende Buch
    • Das sich selbst lesende Buch

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Im „Sich selbst lesenden Buch“ ringen mit der Autorin Ilse Kilic all jene Personen um Selbstbestimmung, die diese im Romanfigurenkabinett ihres Buches „Wie der Kummer in die Welt kam“ in Unsichtbarkeit zurückgelassen hat. Gemeinsam schreiben sie die Geschichte ihrer Erfinderin neu, um selbst schließlich in die „so genannte real existierende Wirklichkeit“ entlassen zu werden. Die Frage, was diese nun sei, und was Fiktion, zieht sich als roter Faden durch das an Mirabilien reiche Buch, in dem Buchstaben aus einer Wolke herabregnen, audiosensitive Haare aus den Ohren des erfundenen Babys Ilse Kilic wachsen oder ein ganzer Text zum Boot wird. Eingebettet in ein solches Universum sind Kurzerzählungen, Überlegungen, Betrachtungen und Dispute, die über Kummer, das süße Leben, „romantische Geschlechtsliebe“ oder resignierte Tüchtigkeit reflektieren und auf handfeste wirtschaftliche und soziale Widersprüche unserer realen Umgebungen verweisen. Dass „eine andere Welt möglich“ ist, davon kündet Ilse Kilics „Das sich selbst lesende Buch“ in vielen Stimmen. Ein Meisterstück fröhlicher Melancholie aus der Feder einer listenreichen und formfindigen Autorin.

      Das sich selbst lesende Buch
      4,0
    • Ilse Kilic gelingt das Kunststück, höchst Philosophisches in eine heiter-humorvollen Verpackung zu stecken, unterstützt durch gekonnt dilettantische Comic-Zeichnungen. Mit der scheinbaren Naivität der Kinderaugen entlarvt sie Engstirnigkeit und Fantasielosigkeit einer streng reglementierten Umgebung. Deren Kennzeichen ist es, eins zu sein mit sich selbst.

      Als ich einmal zwei war
      3,0
    • Ilse Kilic und Fritz Widhalm präsentieren bildnerische Arbeiten, die versteckte Gedanken festhalten, die nicht in Vergessenheit geraten wollen. Zu diesen visuell-poetischen Arbeiten gesellen sich Worte in Form von Gedichten und Kurzprosa, die einen Zugang und Kontext bieten.

      Chronik der kleinen Gedanken. Fußnoten zur Weltgeschichte
    • Fadenspannung

      Eine Verbündung

      Ilse Kilic versammelt in Fadenspannung Erinnerungen an Lektüren und Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen, die sie als Schreibende inspiriert haben. Ihre Textrevue basiert auf Fundstücken und Entdeckungen zu Themen, die auch ihre eigene Arbeit prägen, und repräsentiert die Vielfalt der Beziehungen zwischen den Text- und Lebenswelten von Verbündeten. Ausführliche Zitate, darunter auch ganze Gedichte, dienen zum einen als Bezugsobjekt für lebensgeschichtliche und poetologische Reflexionen, zum anderen als Grundlage kreativer Anverwandlungen in Gestalt von Um- oder Gegenschriften. Ein Aspekt, ein Motiv oder auch nur ein Wort geben den Anstoß zu feinsinnigen Betrachtungen unterschiedlichster Phänomene wie etwa Ergriffensein, Schwerkraft, Kurzsichtigkeit oder das grammatische Geschlecht des „Körperchens“. In Summe ergeben die erörterten Begriffe eine Art lebensphilosophisches Individual-Lexikon, so wie sich auch die Blütenlese der vorgestellten Autoren und Autorinnen als singuläre Literaturgeschichte im Kleinen erweist. Unter den Besprochenen finden sich u.a. Sophie Reyer, Adelheid Dahimène, Lisa Spalt, Christine Huber, Hans Eichhorn, Nikolaus Scheibner oder Fritz Widhalm – durchwegs Dichterinnen und Dichter von den Rändern des Kanons, die Ilse Kilic – mit Herzblut und auf literarisch mitreißende Weise – zur Verbündung mit entdeckungsfreudigen Leserinnen und Lesern empfiehlt.

      Fadenspannung