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Jan Hirschbiegel

    3. April 1959
    Residenzenforschung - 25: Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft
    Étrennes
    Der Fall des Günstlings
    • Der Fall des Günstlings

      • 531 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der 'Fall des Günstlings' hat eine Doppelbedeutung und meint einerseits den Fall als Vorkommnis und andererseits den Fall als Sturz. Was wie eine Fehlentwicklung, wie ein Versagen der Institution aussieht, ist deren Funktionieren selbst, so will es scheinen: Wenn jeder Günstling früher oder später fällt, sagt dies etwas über die Struktur von Herrschaft und Gesellschaft in der alteuropäischen Monarchie aus. Und wenn man die Gründe erkannt hat, weshalb es den Günstling gegeben hat und geben mußte. Eingerahmt werden die Beiträge von einem einführenden Problemaufriß und einer weiterführenden Zusammenfassung.

      Der Fall des Günstlings
    • Étrennes

      • 713 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Eine Vielzahl von Neujahrsgeschenken, étrennes, ist in den archivalisch überlieferten Rechnungsbeständen Burgunds und anderer fürstlicher Höfe Frankreichs um 1400 dokumentiert. Diese Geschenke umfassen Tafelgeschirr, Schmuck, Edelsteine, Heiligenbildnisse, Reliquiare, Kreuze, Tabernakel, Stoffe, Bekleidung, Accessoires, Sättel, Börsen, Kerzenhalter, Spielbretter, exotische Tiere und sogar Geld. Eine systematische Durchsicht der archivalischen Überlieferung zeigt, dass der festliche Austausch dieser Geschenke nicht nur ein einzigartiges Phänomen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts war, sondern auch wesentliche Einblicke in die sozialen Netzwerke der höfischen Gesellschaft während der Regierungszeit Karls VI. ermöglicht. Der Gabentausch offenbart, dass auch Personen ohne fürstlichen Rang, die als Favoriten, Protegierte oder Freunde galten, in den Genuss höfischer Geschenke kamen. Diese Beobachtungen erlauben es, die Beziehungen zwischen Gönnern und Begünstigten im späten Mittelalter besser zu verstehen und tragen zur Erforschung der sozialen Dynamiken dieser Zeit bei. Die Untersuchung identifiziert und benennt diese Personen, was einen weiteren Baustein für das Verständnis der höfischen Gesellschaft und ihrer Interaktionen liefert.

      Étrennes
    • Residenzenforschung - 25: Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft

      Kulturen integrativer und konkurrierender Beziehungen in Residenz- und Hauptstädten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      25 Jahre lang hat die Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften über Hof und Residenzen gearbeitet. Jetzt will sie sich und ihre Forschungen neu orientieren. Dafür wählte sie das Thema „Bürgertum und Hofgesellschaft“ aus und bat international renommierte Kollegen darum, zu ihren Entwürfen Stellung zu nehmen. Der Stoff wurde in vier Anläufen behandelt: Die Antworten sind oft überraschend und skizzieren ein Forschungsprogramm, dem eine „neue“ Residenzen-Kommission in Zukunft nachgehen möchte.

      Residenzenforschung - 25: Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft