Konrad Adam Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Kampf gegen die Natur
- 270 Seiten
- 10 Lesestunden
Das Bild ging um die Welt: eine kahle Maus, auf deren Rücken ein menschliches Ohr wuchs. Was die Forschung als Durchbruch feierte, ließ die meisten Betrachter erschaudern. Doch weder die Sorgen angesichts der genetischen Veränderung des Lebens, weder die Angst vor den unbekannten Kosten des Fortschritts noch Großkatastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima können die Wissenschaft in ihrem Glauben an das eigene Tun erschüttern. Dabei lassen sich dessen Folgen immer weniger abschätzen, geschweige denn beherrschen. Konrad Adam fragt in seiner Streitschrift, wie mächtig eine Wissenschaft sein darf, die sich der Utopie der unbegrenzten Planbarkeit hingibt, für Fragen der Moral aber blind ist. In einer großartigen Synthese aus Zeitdiagnose und Kulturkritik zeigt er anhand von Beispielen aus der Atomphysik und der Biotechnologie, der Verhaltensforschung und der Weltraumfahrt, in welche Widersprüche sich die Wissenschaft verstrickt hat – und fordert eine Rückbesinnung auf die Natur als Maßstab für den Fortschritt. Ein ebenso eindringliches wie provokantes Buch, das unsere Sicht auf die «Wissensgesellschaft» radikal verändert.
Der kurze Traum vom ewigen Leben
- 78 Seiten
- 3 Lesestunden
Unsere Gesellschaft altert – rasant, erbarmungslos. Aber auf die damit verbundenen Fundamentalfragen hat sie keine Antworten, für existentielle Probleme keine Lösungen – aufschieben statt anpacken. Konrad Adams zutiefst nachdenklicher, brillant geschriebener Essay zeigt schonungslos die bedrohlichen Verwerfungen, die sich aus diesem Prozeß für den Fortbestand der Gesellschaft ergeben, analysiert Ursachen und prognostiziert Folgen. Und hinter allem steht die tiefe Sorge: Was wird aus dem Menschen, dem alten Menschen, der ja jeder von uns einmal sein wird. Menschlichkeit versus Geschäft – stirbt die Hoffnung schon jetzt?
Eine aufregende Reise in die Welt der griechischen Antike Die griechische Antike ist die Wiege der europäischen Kultur. Diese vergangene Welt - ihre Philosophie und Sprache, ihre künstlerischen Formen und ihre Literatur - ist uns auf seltsame Weise vertraut und fremd zugleich. Konrad Adam lässt diese Epoche lebendig werden. Er spürt der Faszination der griechischen Philosophie nach, stellt uns den Dichter Homer vor, erklärt die Bedeutiung der Göttermythen und die präzise Logik der griechischen Sprache. Wir lauschen den Tragödiendichtern beim Wettkampf und verfolgen ein Wagenrennen bei olympischen Spielen; wir erfahren, was ein Scherbengericht ist, wie die spartanische Erziehung aussah - und wie man Sophistik betreibt. Am ende erweist sich, dass das alte Greichenland uns viel näher ist, als wir es für möglich hielten. Und dass wir uns selbst nicht mehr verstehen, wenn wir die griechische Kultur vergessen. Eine glänzend geschriebene Einführung in die Welt des antiken Griechenland - unterhaltsam und überraschend aktuell.
"Humboldt neu denken" - Qualität und Effizienz der "neuen" Universitas
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Die deutsche Bildungsmisere
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Der Wahlausgang von September 1998 hat die CDU als Regierungspartei härter getroffen, als sie selbst wahrhaben möchte. Die anhaltende Rede von „der“ Opposition zeigt, dass die Partei das Ausmaß der Veränderung nicht begriffen hat. Es gibt nicht länger eine Opposition im Singular, sondern mehrere Oppositionsparteien, die die Regierung von rechts und links angreifen. Der Anspruch der CDU, die neue Mitte zu repräsentieren, wird dadurch in Frage gestellt. Erschöpft durch die Personalpolitik Helmut Kohls droht die Partei, den Anschluss zu verlieren. Ihre Polemik gegen die vermeintlichen Gefahren einer „Berliner Republik“ könnte dazu führen, dass sie als Verwalterin des Alten zurückbleibt, während Rot und Grün an Bedeutung gewinnen. Golo Mann bemerkte einst, dass das konservative Prinzip isoliert nicht wirken kann. Unter diesen Umständen stellt sich die Frage, wie die Union Profil gewinnen und Wahlen gewinnen kann. Möglicherweise als Anwalt der bürgerlichen Freiheit, indem sie sich auf die Seite der Bürger schlägt und den wachsenden Abstand zwischen Staat und Gesellschaft überwindet. Dazu müsste die CDU jedoch Abschied von ihrer Rolle als etablierte Staatspartei nehmen und das europäische Projekt vorsichtiger angehen. In Brüssel bündeln sich bürgerfremde Tendenzen, die die Demokratie gefährden. Dies wird für die CDU eine Herausforderung, da es einen Bruch mit dem System Kohl bedeutet.
Die Republik dankt ab
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden
Konrad Adam, geboren 1942, war nach dem Studium der Alten Sprachen, Geschichte und Rechtswissenschaften über zwei Jahrzehnte leitender Redakteur im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und danach mehrere Jahre politischer Chefkorrespondent der „Welt“. Die Innen- und vor allem die Bildungspolitik gehören zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. 2009 erhielt Konrad Adam den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt erschien „Die alten Griechen“ (2006).
Bildungslücken
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Für Kinder haften die Eltern
- 215 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Ohnmacht der Macht
- 207 Seiten
- 8 Lesestunden



