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Orna Kenan

    Die Jahre der Vernichtung
    Das Dritte Reich und die Juden
    • Das Dritte Reich und die Juden

      • 1327 Seiten
      • 47 Lesestunden

      Der Historiker Saul Friedländer, 1932 als Sohn deutschsprachiger Juden in Prag geboren, überlebte den Holocaust unter falschem Namen in einem katholischen Internat in Paris. Seinen Eltern misslang die Flucht in die Schweiz; sie wurden in Auschwitz ermordet. Die verzweifelte Flucht seiner Familie durch Europa spiegelt die europäische Dimension der Verfolgung und Vernichtung der Juden. Für seine Darstellung wählt Friedländer eine eindringliche und in dieser Form einzigartige Verbindung aus Quellen und Analysen. Die Vielfalt dieser Perspektiven, Stimmen und Beziehungen kann und will gleichwohl keine Erklärung bieten für das ungeheuerliche Verbrechen an den europäischen Juden. Vielmehr lenkt Friedländer den Blick seiner Leserschaft auf die Radikalitat der Strategien, welche die Juden ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubten, sie erniedrigten, verfolgten, in die Emigration oder in den Tod trieben

      Das Dritte Reich und die Juden
      4,2
    • Die Jahre der Vernichtung

      • 869 Seiten
      • 31 Lesestunden

      Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1939 erhält die Geschichte des Holocaust eine neue Dimension, die über deutsche Politik und Entscheidungen hinausgeht. Sie umfasst die Reaktionen der Welt und die Haltungen der Opfer. Die Totalität des Holocaust zeigt sich in der Konvergenz dieser Elemente. In besetztem Europa hing die Umsetzung deutscher Maßnahmen von der Gefügigkeit lokaler Institutionen, der Unterstützung durch Ordnungskräfte und der Passivität der Bevölkerung ab. Auch die Bereitschaft der Opfer, den Weisungen zu folgen, spielte eine entscheidende Rolle, oft in der Hoffnung, die Situation zu mildern oder Zeit zu gewinnen. Eine umfassende Geschichte des Holocaust muss all diese Aspekte integrieren. „Die Jahre der Vernichtung“ erzählt meisterhaft die Geschichte der Ermordung der europäischen Juden vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum Ende des Dritten Reiches. Doch wissenschaftliche Objektivität allein reicht nicht aus, um das Geschehen zu erfassen. Friedländer nutzt ein überwältigendes Spektrum an Stimmen – Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Erinnerungen –, um der Gefahr einer „domestizierten“ Erinnerung entgegenzuwirken. Diese besondere Qualität seiner Geschichtsschreibung verleiht dem Werk einen einzigartigen Rang und hebt es aus der Literatur hervor. Mit diesem umfassenden Werk über die Ermordung der europäischen Juden liegt Friedländers bedeutende Darstellung nun vollständig vor.

      Die Jahre der Vernichtung
      4,2