Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Antonia Henschel

    Displaying futures
    Lighting up the future - the emergence of OLED
    Crystal clear vision - displaying futures
    Handle with care
    Strata
    Geometric sans!
    • Geometric sans!

      An homage to the typeface Futura by Antonia Henschel with a text by Markus Frenzl.

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Gibt es einen Zusammenhang zwischen Flachdächern und Kugeln, Zylindern und Kegeln? Gibt es wirklich eine Verbindung zwischen den russischen Konstruktivisten und der ersten Mondlandung? Und darf man für eine Hommage an eine der berühmtesten Schriften der Welt in den Baumarkt rennen und eimerweise Kupferrohre, Muffen und Lochwinkel kaufen? Auf jeden Fall. Geometric sans! beweist wie wunderbar spielerisch und faszinierend Typografie sein kann. In seinemText führt Designkritiker Markus Frenzl in die Hintergründe der Schrift Futura ein. Dann folgt das Alphabet: Antonia Henschel stellt hierzu die Buchstaben mit einfachsten Fundstücken aus dem Baumarkt dar. Geometrisch exakt und vor allem basierend auf den Originalzeichnungen zur Schrift Futura von Paul Renner. Geometric sans! ist eine Hommage an diesen typografischen Welterfolg. Und zugleich ein unterhaltsames und lehrreiches Lehr- oder auch Lege- stück im so schwierigen Bereich des intelligenten Augenzwinkerns.

      Geometric sans!
    • Strata

      • 56 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Strata präsentiert beeindruckende Bilder eigenartiger Texturen: monoton verdreckte Fenster, glänzende Ölpfützen, geheimnisvolle Farbrückstände. Pure Oberfläche könnte man meinen. Könnte man. Doch es geht um mehr. Der Begriff Strata, Plural von Stratum, ist vor allem in der Geologie gebräuchlich. Er bezeichnet eine Mehrzahl von Schichten. Schichten wollen freigelegt werden - die Oberfläche hingegen steht dauerhaft im Rampenlicht. Mit Strata bringt Antonia Henschel die Schicht, die quasi unsichtbare Begleiterin jeder Oberfläche, wieder in unser Bewusstsein

      Strata
    • Den simplen Hinweis „handle with care“ kennen wir alle. Auf Klebebändern, die Holzkisten oder dicke Pappkartons umlaufen, dient er in ständiger Wiederholung als Warnung. Er fordert von uns als Konsumenten den vorsichtigen Umgang mit Objekten aus Glas, Keramik oder Porzellan. Doch dieser Hinweis scheint auch für die Gestalter selbst zu gelten. So ermöglichen moderne Verarbeitungstechniken und Werkstoffe zunehmend einen neuen Umgang und neue Möglichkeiten mit dem altbekannten Material. Sie fordern von den Entwerfern aber gleichzeitig eine erhöhte Feinfühligkeit und ein tiefes Materialverständnis - so Eva Steidl in ihrem einführenden Essay. Dass die sorgfältige gestalterische Handhabe durchaus über die Materialität hinaus bis in die Prozesshaftigkeit führen kann, beweist zum Beispiel das Projekt von Matthias Hahn: Aus Glas, Holz, Beton und Messing hat er experimentelle Einmachgläser entworfen - praktischerweise direkt in Zusammenarbeit mit dem traditionellen Wiener Konfitüren- und Kompotthersteller Staud’s. In der Summe wirken die Entwürfe trotz des strengen Gebotes „handle with care“ allesamt befreiend, denn sie zeigen: Man muss die Dinge nicht immer mit Samthandschuhen anfassen - es reicht schon das Gespür für das Wesentliche.

      Handle with care
    • Open your mind und open the window können manchmal so nahe beieinander liegen. Der fünfte Band der Reihe „Displaying Futures“ beschäftigt sich mit smart materials und deren Anwendung in der Architektur. Besonderes Augenmerk gilt hier den Potenzialen von inzwischen erstmals auch großflächig verbauten Flüssigkristallfenstern, den sogenannten Liquid Crystal Windows (LCW). Mit ihnen lässt sich die Intensität des Lichtes, das in ein Gebäude einfallen darf, präzise steuern – sei es über die ganze Fassade hinweg oder eben Fenster für Fenster.

      Crystal clear vision - displaying futures
    • Ein Alltag ohne Displays ist für uns heute nicht mehr vorstellbar – sie sind allgegenwärtig. Sie übermitteln uns Nachrichten aus aller Welt auf die heimische Mattscheibe. Unterwegs nutzen wir sie zur Kommunikation via Mobilphone. Das Navigationssystem im Auto weist uns so den Weg. Anzeigetafeln preisen neue Produkte an. Digitale Bilderrahmen geben unseren Fotos ein neues Gewand. Und aus dem modernen Büro und der Medizin sind Displays ohnehin nicht mehr wegzudenken. Hält man sich an die wörtliche Übersetzung, so zeigen uns Displays lediglich etwas an, bilden ab. Dass das aber längst nicht alles ist, zeigt das für ein Symposium der Unternehmensgruppe Merck in Japan erarbeitete und im Trademark Publishing erschienene Buch „Displaying Futures“ auf. Die Publikation versteht sich als Austauschplattform internationaler Experten – so widmen sich Architekten, Designer und Künstler dem Thema Display in unterschiedlicher Form. Zukunftstrends und neue Technologien und die daraus resultierende Verantwortung der Unternehmen gegenüber Verbrauchern werden ebenso behandelt wie Diskurse zum Thema Wahrnehmung anhand verschiedener Porträts und Erörterungen. Außergewöhnlich ausdrucksstarke Illustrationen der vielfach ausgezeichneten Grafikdesignerin Antonia Henschel unterstreichen das Thema optisch.

      Displaying futures