Wie können wir in krisenbehafteter Zeit den Sinn für unsere eigene Bürgerschaft stärken? Und welche Denkgewohnheiten können den Kompass unseres politischen Denkens justieren? Vor diesem Fragehorizont lädt Karl-Heinz Breier dazu ein, mit Hannah Arendt auf Entdeckungsreise zu gehen und sie auf ihren Denkwegen zu begleiten. Als Reisepartner auf ihren leidenschaftlichen Denketappen schließen sich Sokrates und Aristoteles ebenso an wie auch Machiavelli und Montesquieu. Und da es auf dieser weltzugewandten Erkundungstour um unsere Bürgerexistenz geht, sind auch originäre Freiheitsdenker wie Rousseau und Tocqueville mit von der Partie. Hannah Arendt im Gepäck ist eine geistige Erfrischung für jede Reise!
Karl-Heinz Breier Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Hannah Arendt zur Einführung
- 178 Seiten
- 7 Lesestunden
Entschiedenheit im Urteil und gedankliche Schärfe kennzeichnen das Denken Hannah Arendts (1906-1975), die sich in erster Linie als politische Theoretikerin verstand. Nicht Selbstentfremdung, sondern eine Weltentfremdung, die unmittelbare Folgen für die politische Sphäre hat, ist für sie das Kennzeichen der Moderne. Im Phänomen der totalen Herrschaft tritt die Vernichtung des Politischen, der radikale Weltverlust, am radikalsten zutage. Vor dem Hintergrund der Gefährdungen, denen unsere Freiheit in einer Arbeits- und Konsumgesellschaft ausgesetzt ist, charakterisiert diese Einführung Hannah Arendts republikanisches Freiheitsdenken und macht unter Rekurs auf Aristoteles, Machiavelli, Montesquieu und Tocqueville die philosophische Originalität dieser Denkerin deutlich.