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Bookbot

Jochen Dubiel

    Intermediale Spielarten der visuellen Poesie
    Das leere Universum
    Dialektik der postkolonialen Hybridität
    • 2023

      Das leere Universum

      Auf den Spuren der Irrationalität im menschlichen Denken

      In einer Zeit, in der Verschwörungstheorien und Vorurteile florieren und der Klimawandel spürbare Grenzen des Wachstums aufzeigt, stellt sich eine zentrale philosophische Frage: Wie erklärt sich die Diskrepanz zwischen Intelligenz und Vernunft? Jochen Dubiel sucht nicht empirische Antworten aus historischen oder psychologischen Perspektiven, sondern betrachtet das Denken selbst auf einer Metaebene. Er untersucht die Grundvoraussetzung des Denkens, das im „leeren Universum“ der Sprache stattfindet, die über den Dingen schwebt. Diese Abstraktion bietet wenig Orientierung, verleiht uns jedoch ein übersteigertes Selbstverständnis. Dubiel differenziert zwischen den Gesetzen des angewandten Denkens, das sich der empirischen Welt annähern will, und zeigt, wie die Empirie oft zum Spielball dieses Selbstverständnisses wird. Vor diesem Hintergrund erscheinen Phänomene wie Rausch, religiöse Paranoia, Xenophobie und wissenschaftsfeindlicher Glauben als verführerische Angebote, die Grenzen des Denkens zu überschreiten. Die zentrale These des Textes besagt, dass die Anfälligkeit des Menschen für Irrationalität in der Struktur des Denkens verankert ist. Gleichzeitig eröffnet die Voraussetzung des Denkens die Möglichkeit, sich gegen diese Anfälligkeit zu wappnen und reflektiertes Handeln zu fördern.

      Das leere Universum
    • 2007
    • 2004

      Visuelle Poesie wurde im Laufe ihrer Jahrtausende andauernden Geschichte von der Kritik wiederholt heftig befehdet und als minderwertig verhöhnt. Die Dichter verschiedenster Epochen konnte das jedoch nicht davon abhalten, sich von ihrem intermedialen Potential hinreißen zu lassen. Spätestens im Zuge der verstärkten Aufmerksamkeit der letzten Jahre auf Fragen der Intermedialität verdient diese immer noch weitgehend unbekannte künstlerische Ausdrucksform neue Aufmerksamkeit. Ziel der Untersuchung ist es daher nicht, eine weitere Geschichte der Gattung vorzulegen, sondern am Beispiel der visuellen Poesie grundsätzliche theoretische Gegebenheiten der Text-Bild-Beziehungen zu klären. Jene die optische Dichtung bestimmende Verbindung beider Kunstformen in einem intermedialen Raum eröffnet ungeahnte Möglichkeiten der Bedeutungskonstitution und erlaubt ihr im Laufe der historischen Entwicklung eine erstaunliche Flexibilität

      Intermediale Spielarten der visuellen Poesie