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Reinhold Neven du Mont

    Hermann und seine Brüder
    Der Maskensammler
    Alexandra Minderop
    Die Villa
    Gebrauchsanweisung für Köln
    • Hermann und seine Brüder

      Roman

      • 528 Seiten
      • 19 Lesestunden

      September 1854: Der Frachter »Indus« läuft von Southampton aus und nimmt Kurs auf Bombay. An Bord befinden sich drei Brüder aus Bayern: Hermann, Adolph und Robert Schlagintweit. Für die studierten Geologen und erfahrenen Bergsteiger beginnt eine Expedition, die sie in schwindelerregende Höhen und entlegenste Regionen des indischen Subkontinents führen und schließlich in eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod münden wird. Im Auftrag der mächtigen East India Company erforschen die Brüder drei Jahre lang den Himalaya – empfohlen von keinem Geringeren als Alexander von Humboldt. Sie sammeln Pflanzen- und Gesteinsproben, betreiben ethnografische Studien, überqueren Gletscher, überstehen Stürme und Angriffe, leiden an Krankheit, Hunger und Kälte, erklimmen unerforschte Gipfel und stellen dabei Humboldts bisherigen Höhenrekord ein. Doch die Expedition endet in einer Tragödie: Adolph verliert sein Leben. Robert und Hermann kehren mit 40.000 Proben in 500 Kisten nach Europa zurück und kämpfen fortan mit Zähigkeit und Energie um die Anerkennung der Schlagintweit-Expedition. Farbig und episodenreich erzählt der Roman die Geschichte dreier Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber zum Ziel haben, gemeinsam die Welt bis ins Kleinste zu erforschen und zu verstehen – ganz im Sinne Alexander von Humboldts: »Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.«

      Hermann und seine Brüder2026
    • Alexandra Minderop

      Roman

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ein einzigartiges Frauenporträt. Köln um 1900. Die junge Alexandra heiratet gutbürgerlich, sich ihrer Stellung bewusst führt sie ihre kinderreiche Familie mit sicherer Hand durch unruhige Zeiten. Ihr gesellschaftlicher Stand bedeutet für sie Verantwortung, sie setzt sich für Frauenrechte ein und engagiert sich sozial. Zwei Weltkriege und persönliche Verluste lassen sie nur noch disziplinierter werden, zeigen aber auch, was aufzugeben sie nicht bereit ist: Menschlichkeit, Fürsorge, Anstand. In eindringlichen Bildern erleben wir eine couragierte Frau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

      Alexandra Minderop2023
    • Der Maskensammler

      Roman

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Bernhard Riederer wächst in einem wohlhabenden Haushalt, aber ohne Mutter, dem strengen Vater ausgeliefert, im südlichen Hunsrück auf - ein verträumtes, wenig tatkräftiges Kind, das sich auch später als nicht sehr zielorientiert erweist. Zum großen Erlebnis wird eine Reise, die der studierte Ethnologe Riederer 1939 nach Java antritt, um vor den ganz anders lautenden Plänen des Vaters zu fliehen. Auf Java taucht er nicht nur in eine völlig neue Welt ein, sondern wird in die Liebe, aber auch in die javanische Mythenwelt initiiert. Der plötzliche Tod des Vaters zwingt Riederer zur Rückkehr nach Deutschland, wo er im Haus „Diana“, betreut von der Haushälterin Katrin, ein zurückgezogenes Leben führt. Bernhard zeugt mit Katrin ein Kind, Ursula, die zur zweiten Hauptfigur dieses wunderbar erzählten Romans wird. Anhand von ihr und ihren Halbgeschwistern Maria und Manfred entwirft Reinhold Neven Du Mont ein Bild der Bundesrepublik bis in die 70er-Jahre. Ursula gelingt all das, was ihr wenig lebenstüchtiger Vater stets und mit beharrlicher Konsequenz verworfen hat: in ein eigenes Leben zu finden. Ein bewegender und eindrücklicher Roman über einen Sonderling und ein spannendes Zeitbild.

      Der Maskensammler2011
    • Die Villa

      Roman

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Als ein älterer, erfolgreicher Theaterkritiker eines Tages die Todesanzeige von Elisabeth Lauterbach liest und ihr Begräbnis besucht, wird er mit der vielleicht aufregendsten Episode in seinem Leben konfrontiert: drei Monate in einem Sommer Anfang der fünfziger Jahre in einer Villa am Starnberger See. Er, Robert, Student an der Münchner Universität, sollte die Bibliothek des verstorbenen Kunsthändlers Otto Lauterbach ordnen. Seine Tochter Elisabeth leitet den großbürgerlichen Haushalt, ihren Mann, einen Düsseldorfer Fabrikanten, hat sie vor die Tür gesetzt, energisch versucht sie, nach den Verwüstungen des Krieges in den veränderten Verhältnissen der Nachkriegszeit Fuß zu fassen. Robert kommt als freundlicher und genauer Beobachter in diesen Haushalt, gewinnt bald die Zuneigung und das Vertrauen einiger Familienmitglieder und Bewohner und wird Schritt für Schritt in die Geschichte und die Geheimnisse der Familie eingeweiht. Und noch eine weitere Initiation wartet auf ihn, das überraschendste Erlebnis seines Lebens. In seinem ersten Roman erzählt Reinhold Neven Du Mont anschaulich und präzise, fesselnd und eindringlich die Geschichte einer Familie zwischen dem Ende der zwanziger und den beginnenden fünfziger Jahren, von Karrieren und Katastrophen, von Macht und Verrat und von einer ersten, unübertroffen gebliebenen Liebe.

      Die Villa2009
      3,0
    • Gebrauchsanweisung für Köln

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Kölner ist ein Weltbürger. Aber wenn er von einer Reise zurückgekehrt, treten jedem echten Kölner beim Anblick seines Doms die Tränen der Rührung in die Augen. Sein Glück ist erst wieder hergestellt, wenn er dann heim kommt ins eigene »Veedel«, sein Viertel, mit dem ihn eine tiefe, oft lebenslange Beziehung verbindet. Und damit beginnen sie schon, die Widersprüche der Kölner. Fromm soll es dort nämlich zugehen, dunkel, katholisch und bürgerlich. Aber was ist mit der rheinischen Frohnatur, dem Karneval und dem Kölsch? Wo bleibt der 1. FC, und welche Rolle spielen die weltberühmten Museen? Reinhold Neven Du Mont kennt sich aus in Köln, kennt den Klüngel und die Kölner mit all ihren Widersprüchlichkeiten. Er erzählt von einer Altstadt, in der kaum etwas wirklich alt ist, von der berühmten Schäl Sick, dem Rheinauhafen und von einer höchst bemerkenswerten Fahrradtour vorbei an den kleinen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

      Gebrauchsanweisung für Köln2004
      3,5