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Clemens Bergstedt

    Kleine Kunstfuhrer: Bischofsresidenz Burg Ziesar
    Bischofsresidenz Burg Ziesar
    Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen
    Bischofsresidenz Burg Ziesar und ihre Kapelle
    Die Quitzows im Bild der märkischen Geschichte
    • Karl Friedrich von Klöden, Karl May, Theodor Fontane, Ernst von Wildenbruch, Josef Scheurenberg: Sie und viele andere haben mitgewirkt am Mythos der Quitzows. Dabei geht es nicht etwa um eine viel verzweigte brandenburgische Landadelsfamilie, sondern nur um zwei Personen, die Brüder Dietrich (1366–1417) und Johann (1370–1437), die bis heute als Gegenspieler des Recht und Ordnung stiftenden hohenzollernschen Burggrafen von Nürnberg, Friedrichs VI. gelten. Als Teil des Hohenzollernkults erfuhr dieses Geschichtsbild um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert durch Literatur, Kunst und Publizistik eine ungeheure Verbreitung und Popularisierung, das bis in die Gegenwart fortwirkt und somit auch unsere Ansichten über die so genannte 'Quitzow-Zeit' in der Mark Brandenburg beeinflusst, zum Teil immer noch bestimmt. Deshalb werden Entstehung und Funktion dieses Geschichtsbildes analysiert, um neue Perspektiven für die Interpretation der historischen Zeugnisse wie auch für die Beurteilung der Quitzows zu gewinnen. Wer also wissen will, ob der berüchtigte Ruf der beiden Brüder als so genannte Raubritter zu Recht besteht, der mache sich ein eigenes Bild.

      Die Quitzows im Bild der märkischen Geschichte
    • Die Bischofsresidenz Burg Ziesar zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Spätmittelalters in Deutschland. Insbesondere die fast vollständig erhaltenen Gewölbe- und Wandmalereien in der Burgkapelle machen sie zu einem Kunstdenkmal von europäischem Rang. Namhafte Kunsthistoriker, Restauratoren und Historiker vermitteln in diesem Band ein umfassendes Bild der Baugeschichte und diskutieren Verlauf und Ergebnis der jüngst abgeschlossenen Restauration der Burgkapelle. Zugleich ordnen die Beiträge in diesem opulent bebilderten Band die Wandmalereien von Ziesar in den Kontext der kunsthistorischen Entwicklungen in den Nachbarregionen sowie im Ostseeraum ein.

      Bischofsresidenz Burg Ziesar und ihre Kapelle
    • Ausgewiesene Historiker, Literaturwissenschaftler, Kunst- und Bauhistoriker entfalten in fast fünfzig eindrucksvoll bebilderten Beiträgen ein neuartiges Panorama der Mark Brandenburg des späten Mittelalters. Kapitel wie 'Glänzende Höfe', 'Vor und hinter Kirchentüren', 'In der Stadt', 'Aus Goldfäden und Backsteinen', 'Auf Bühnen und Büchertischen' laden den Leser ein zu neuen Entdeckungen in der Zeit des späten Mittelalters. In der Begegnung mit 'Raubrittern' und 'Schönen Madonnen' werden die Dynamik und die Widersprüche der Zeit zwischen 'Schwarzem Tod' und Reformation anschaulich. Das Lesebuch zu einer der faszinierendsten Epochen der brandenburgischen Landeskultur erscheint begleitend zu dem großangelegten Ausstellungs-Projektverbund 'Raubritter und Schöne Madonnen' in Potsdam, Berlin, Brandenburg an der Havel und in Ziesar.

      Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen
    • Bischofsresidenz Burg Ziesar

      Das Haus - Das Denkmal - Das Museum

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Was ist eine Bischofsresidenz? Denkmalpfleger, Bauforscher und Historiker beantworten diese und andere Fragen in elf Beiträgen mit zahlreichen, teilweise erstmals veröffentlichten Zeichnungen, Plänen und Photographien der Burg Ziesar. Die Autoren beschreiben die Baugeschichte der alten Burg mit ihrer repräsentativen Architektur und den einzigartigen Wandmalereien aus dem späten Mittelalter. Darüber hinaus schildern sie die Herausforderungen, denen sich die Restauratoren der Burganlage und die Fachleute beim Aufbau des Museums zu stellen hatten.

      Bischofsresidenz Burg Ziesar