Joseph Beuys und die keltische Welt
- 96 Seiten
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Unusual book




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'Kunst dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung', so lautet ein Diktum Max Beckmanns (1884-1950), in dessen Werk sich existenzielle und zeitgeschichtliche Fragen verdichten. Unter dem Titel Traum des Lebens - eine Textzeile, die der Künstler einem Gedicht Klopstocks entnommen und in eines seiner Skizzenbücher integriert hat - entfaltet dieser Band ein thematisch konzentriertes Panorama der Beckmann'schen Kunst. Seine Welt des Theaters, Varietés und der Musik, Traum und Wirklichkeit, Inszenierungen der Sinnlichkeit und die Rolle der weiblichen Muse, die Verfremdung romantisierender Bildmotivik im landschaftlichen und urbanen Kontext - diese zentralen, bisher wenig beachteten Themenkomplexe im Œuvre Max Beckmanns werden mit rund 60 Gemälden der Jahre 1917 bis 1950 breit vorgestellt und von renommierten Fachautoren wissenschaftlich erschlossen. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-1695-6) Ausstellungen: Zentrum Paul Klee, Bern 31.3.-18.6.2006 · Von der Heydt-Museum Wuppertal ab Juli 2006
This catalogue accompanies the summer 2003 exhibition at Tate Modern on Max Beckmann, widely regarded as one of the most important figurative artists of the last 100 years. Beckmann achieved early success with figurative compostitions executed in an impressionist style. However, the experience of serving in the First World War as a medical orderly completely changed both his outlook and his art. Unlike his contemporaries Otto Dix and George Grosz with whom he exhibited in 1925, he avoided the portrayals of specific instances of evil and the horrors of war. He favoured a thematic, allegorical approach. The moral purpose of the artist, he believed, was to portray the spiritual condition of his age.
Die Sammlung Joseph Beuys basiert auf der persönlichen Sammlung des Medizinhistorikers Prof. Dr. Dr. Axel Hinrich Murken, der sich seit den frühen 1970er Jahren intensiv mit dem Werk von Joseph Beuys auseinandersetzte. Diese Freundschaft führte zur Herausgabe des Buches „Beuys + die Medizin“ im Jahr 1979. Murken sammelte über die Jahre Originalobjekte, Zeichnungen, Multiples, Grafiken und mehr von Beuys, wobei gemeinsame Themen wie die Heilkräfte der Kunst und Schmerzforschung im Mittelpunkt standen. Im Museum Wiesbaden umfasst das Konvolut „Joseph Beuys“ etwa 150 Positionen, darunter zahlreiche empfindliche Schriftstücke und Handzeichnungen, die nicht dauerhaft ausgestellt werden können. Daher sind nur rund 50 Objekte in der Präsentation zu sehen. Eine umfassende begleitende Publikation enthält ein Werkverzeichnis aller Objekte sowie einen einleitenden Text von Jörg Daur und sechs Aufsätze von Murken aus den Jahren 1972–2008. Diese Texte dokumentieren die fruchtbare Auseinandersetzung und persönliche Beziehung zwischen Murken und Beuys. Ein Typoskript eines Gesprächs aus dem Jahr 1973 mit handschriftlichen Kommentaren von Beuys ergänzt die Publikation.