Die allgemeine Sprachförderung und die Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund oder aus anregungsarmen Elternhäusern nehmen im Alltag der Kindertageseinrichtung einen immer größeren Stellenwert ein. Gesichertes Wissen über die Sprachentwicklung und sprachliche Auffälligkeiten sind deshalb in der Ausbildung und Berufsausübung ebenso unverzichtbar wie konkrete Ideen für sprachfördernde Aktivitäten. Dieses Buch vermittelt Grundwissen und Praxiskompetenzen zu folgenden Themen: Sprache - Sprechen - Kommunikation: Wie funktioniert das? Normale Sprachentwicklung vom ersten Schrei bis zum Lesen- und Schreibenlernen Sprachstandserhebungen und Sprachförderprogramme Beobachtung und Dokumentation sprachlicher Fähigkeiten: Planung von Fördermaßnahmen Praxis der gezielten Sprachförderung bei ein- und mehrsprachigen Kindern: Aktivitäten zur Unterstützung von Wortschatz, Aussprache, Grammatik und Kommunikation Sprachförderung und Sprachtherapie: Merkmale von behandlungsbedürftigen Sprachstörungen und Zusammenarbeit mit Sprachtherapeuten
Claudia Iven Bücher






Sprache in der Sozialpädagogik. Schülerband
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
Aktivitäten zur Sprachförderung
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
- direkt einsetzbares Praxismaterial mit vielen Hintergrundinformationen - passend zum Lehrbuch „Sprache“ (04610) - Einleitung, Beobachtung der Sprach- und Kommunikationsentwicklung, Spiele und Aktivitäten zur Sprachförderung, Hintergrundinformationen sowie zusätzliche Bögen zur Entwicklungsbeobachtung in jedem Förderbereich und Bögen zur Planung weiterer Fördermaßnahmen
Late Talker - Späte Sprecher
Wenn zweijährige Kinder noch nicht sprechen - Ein Ratgeber - 2. Auflage
- 63 Seiten
- 3 Lesestunden
Claudia Schlesiger, Dr. phil. und Dipl.-Sprachheilpädagogin, hat mehrere Jahre in einer sprachtherapeutischen Praxis bei Köln gearbeitet, mit Schwerpunkten auf umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen und Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit geistiger Behinderung. Von 2004 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Rehabilitation und Pädagogik an der Technischen Universität Dortmund, wo sie das Late-Talker-Therapiekonzept entwickelte und eine Evaluationsstudie zur Effektivität dieser Frühintervention durchführte. Seit 2010 ist sie im Nationalen Bildungspanel (NEPS) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg tätig, mit Fokus auf Frühintervention, Wortschatz- und Lauterwerb sowie Diagnostik und Therapie des Sprachverstehens bei Kindern. Melanie Mühlhaus, Dipl.-Pädagogin und akademische Sprachtherapeutin, arbeitete von 2005 bis 2007 in einer sprachtherapeutischen Praxis in Lünen und als wissenschaftliche Hilfskraft an der Technischen Universität Dortmund, wo sie sprachtherapeutische Frühinterventionen im Rahmen einer Evaluationsstudie für Late-Talker-Therapien durchführte. Nach ihrem Referendariat an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache von 2007 bis 2009 ist sie seit 2009 in dieser Schulform tätig und arbeitet seit 2007 als freie Mitarbeiterin in einer sprachtherapeutischen Praxis in Lünen, mit Schwerpunkten auf selektivem Mutismus und sprachtherapeutischer Frühintervention.
Sprachförderung
Methoden in Heilpädagogik und Heilerziehungspflege - mit CD-ROM Arbeitsmaterialien - Schülerband
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Der Titel „Sprachförderung“ gehört zur Greving-Niehoff-Reihe „Methoden der Heilpädagogik und Heilerziehungspflege“ und behandelt ausführlich das entsprechende Handlungsfeld der Heilpädagogik. Das Lehrbuch bietet folgende Vorteile: zahlreiche Erklärungen und Beispiele sowie schülergerechte Aufgaben enthält viele hilfreiche Vorschläge für die Förderpraxis behandelt u. a. Grundlagen der Sprachentwicklung, Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen, Förderung von Sprache und Kommunikation, spezielle Felder und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Gesundheitsforum: Sprache-Emotion-Bewusstheit
Beiträge zur Sprachtherapie in Schule, Praxis, Klinik
- 530 Seiten
- 19 Lesestunden
Sprache-Emotion-Bewusstheit lautete das Thema des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) e.V., der im September 2006 in Köln stattfand. Dieser Sammelband vereint 60 Artikel, die sich mit dem Kongressthema auf vielfältige Weise auseinandersetzen. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf aktuelle entwicklungspsychologische und neurobiologische Erkenntnisse, die neue Sichtweisen auf das Sprachlernen eröffnen. Diagnostisches, therapeutisches und schulisches Handeln stehen dabei im Mittelpunkt. Hierbei werden neue Wege aufgezeigt, z.B. in Bezug auf: die Förderung und Therapie bei Spracherwerbsstörungen und spezifischer Sprachentwicklungsstörung, die Unterstützung mehrsprachiger Kinder, das emotionale Lernen, die Therapie von auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, die Prävention und Therapie von Stimmstörungen sowie die Unterstützung des Schriftspracherwerbs. Neben diesen Themenkomplexen werden viele weitere Fragestellungen aufgegriffen, die den Wirkungszusammenhang von Sprache, Emotion und Bewusstheit in den sprachtherapeutischen Handlungsfeldern in Schule, Praxis und Klinik verdeutlichen.