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Bernhard Wicki

    Bernhard Wicki, Fotografien
    Sansibar oder letzte Grund
    • In einer kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: ›Der Junge‹; Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich der Pfarrer Helander; Knudsen, der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des ›Lesenden Klosterschülers‹. Und diese sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen... Alfred Anderschs großes Buch von Sansibar ist ein Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig aufgeblasenes ›Volk der Mitte‹.

      Sansibar oder letzte Grund
      3,5
    • Bernhard Wicki, Fotografien

      Fotografien

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Bernhard Wicki, gefeierter Schauspieler und Regisseur, der 1959 mit 'Die Brücke' Weltruhm erlangte, ist auch als Fotograf kaum bekannt. Dieser Band präsentiert erstmals seit 1960 eine beeindruckende Auswahl seiner fotografischen Werke. Wicki entdeckte 1952 die Fotografie und war so fasziniert, dass er sich von seinem Engagement am Münchner Staatsschauspiel freistellen ließ, um in Paris 'wie ein Besessener' zu arbeiten. Im Mittelpunkt seines Interesses stand der Mensch, den er bei alltäglichen Handlungen in Städten und Ländern beobachtete. Seine Fotografien vermitteln ein eindrückliches Bild der Zeit nach den katastrophalen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs, geprägt von Einsamkeit und dem Fehlen von Utopien, jedoch nicht ohne Menschlichkeit und Hoffnung. Zudem porträtierte er intime Aufnahmen seiner Künstlerkollegen wie Romy Schneider, Horst Buchholz und Maria Schell sowie Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch. 1960 wurden Wickis Fotografien in einem bibliophilen Band des Züricher Interbook Verlags unter dem Titel 'Zwei Gramm Licht' veröffentlicht, begleitet von einem Vorwort von Dürrenmatt. 1961 fand eine Einzelausstellung in der Galerie Diogenes in Berlin statt. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt hatte Wicki die Fotografie aufgegeben, und sein Werk geriet in Vergessenheit.

      Bernhard Wicki, Fotografien