Ein vermeintlich gewöhnlicher Sonnabend in Berlin Nordost. Schulle trotzt dem Sturm Zeynep, den Unwägbarkeiten des Glücksspiels und seinen schnippigen Kolleginnen im Zeitungs-Lotto-Tabak-Kram-Laden. Kraut, der neue Kumpel, kommt auch nicht schüchtern rüber. Ihre Dialoge sind Gefechte, ein ewiges Friendly Fire. „Immer höflich zu de Kundschaft, och wenn se bekloppt is!“ Schulle kennt so einige Turbulenzen, ob als Betreuer für Demenzkranke, als Zusteller an der Post-Front oder als Scherge beim Wachschutz. Hoch lebe der heitere Klassismus! „Wo früher in den Häusern nur Freunde und Bekannte lebten, bejegnen dir heute inne Hausflure einije Helden und Jespenster aus Funk und Fernsehen.“
Das Parlamentswahlrecht der Kantone ist nach den bedeutsamen Umbrüchen der vergangenen 15 Jahre in eine Phase der Konsolidierung eingetreten. Die einzelnen Kapitel des Buches beinhalten: die Festlegungen von Wahlorgan, Wählbarkeit und Wahlkreisen, die Rechtslage in allen Kantonen geordnet nach den jeweils zur Anwendung gelangenden Wahlsystemen (Proporz, Majorz, gemischte Systeme), das Verfahrensrecht bei Beschwerden gegen kantonale Wahlsysteme, die Rechtsprechung des Bundesgerichts, die gegenwärtig diskutierten rechtspolitischen Vorschläge. Aus der kritischen Analyse folgt, dass es nach wie vor Kantone mit verfassungswidrigem Parlamentswahlrecht gibt und dass das Wahlrecht auch in den übrigen Kantonen einer rechtlichen und rechtspolitischen Dynamik unterworfen bleiben wird. Die Autorinnen und Autoren forschen am Zentrum für Demokratie Aarau. Der Band richtet sich an Staatsrechtlerinnen und Staatsrechtler an Universitäten, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltungen sowie an alle auf Gerichts- oder Parteiseite an Wahlbeschwerdeverfahren Beteiligten.
Politische Rechte für Ausländerinnen und Ausländer sind im internationalen Vergleich der Ausnahmefall. Immerhin besteht das Ausländerstimm- und -wahlrecht in mehreren Schweizer Kantonen auf kantonaler und/oder kommunaler Ebene. Die Beiträge in diesem Band stellen zum einen vorhandene politische Partizipationsmöglichkeiten von Ausländerinnen und Ausländern dar, die sich zumeist in einem niederschwelligen Bereich bewegen. Zum anderen loten sie an der Schnittstelle von geltendem Recht und Rechtspolitik mithilfe hypothetischer Annahmen mögliche Entwicklungspotenziale aus. Neben der klassischen Funktion einer Bestandesaufnahme versteht sich der Band vor allem auch als Diskussionsanstoss für eine Thematik, die in einem von Migration und Globalisierung geprägten zeitgeschichtlichen Umfeld weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Der Verfasser behandelt die bilanziellen Abbildung ökonomischer Sicherungsbeziehungen nach § 254 HGB, eine zentrale Neuerung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Er thematisiert wesentliche Fragestellungen dieser Neuerung und vergleicht sie mit dem Rechtsstand vor dem BilMoG, als die Bilanzierung ökonomischer Sicherungsbeziehungen ausschließlich durch die GoB geregelt war. Mit dem BilMoG wurde die Bildung bilanzieller Bewertungseinheiten in § 254 HGB normiert, was zahlreiche offene Fragen aufwirft, die in der Literatur oft unzureichend behandelt wurden. Dazu gehört, ob ökonomische Sicherungsbeziehungen bilanziell adäquat erfasst werden, um die Vermögens- und Ertragslage korrekt abzubilden. Es wird auch untersucht, wie § 254 HGB und die GoB zueinander stehen, insbesondere da sich die GoB durch das BilMoG verändert haben könnten. Weitere Fragen betreffen die Definition bilanzieller Bewertungseinheiten, die handelsbilanzielle Abbildung antizipativer Hedges und die Pflicht zur bilanziellen Erfassung ökonomischer Sicherungsbeziehungen. Zudem wird die Bedeutung von Effektivitätstests und die Beurteilung verschiedener Messmethoden in der externen Rechnungslegung thematisiert. Die Analyse erfolgt normativ auf Basis des bestehenden GoB-Systems, wobei festgestellt wird, dass die GoB durch die Aufweichung einzelner Grundsätze eine veränderte Schwerpunktsetzung erfahren könnten, was Auswirkungen auf das gesamte GoB-System hab
Pflichten der Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinie
Die neue EU-Vergaberichtlinie muss bis 2016 durch die Mitgliedstaaten umgesetzt werden. Das wesentliche Anliegen der Reform ist die stärkere Berücksichtigung sozialer Belange bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Hauptakteur bei der Stärkung sozialer und ökologischer Gesichtspunkte war das Europäische Parlament. Die Richtlinie enthält einige zwingende Verschärfungen. Vor allem eröffnet sie aber den Mitgliedstaaten grössere Spielräume bei der Umsetzung. Diese können den öffentlichen Auftraggebern beispielsweise vorschreiben, dass sie bei der Vergabe nicht nur den Preis zugrunde legen dürfen, sondern zwingend soziale und ökologische Kriterien einbeziehen müssen. Inwieweit das Ideal einer strategischen Beschaffung in der sozialen Wirklichkeit ankommt, liegt somit weitgehend in der politischen Verantwortung der mitgliedstaatlichen Gesetzgeber.
In den Rechtsordnungen der EU-Mitgliedstaaten sind den Formen des Verwaltungshandelns bestimmte Rechtsfolgen in Bezug auf das Verwaltungsverfahren, die Wirksamkeit von Verwaltungshandlungen, die Auswirkungen von Rechtsverstößen und den Rechtsschutz zugeordnet. Ausgehend hiervon untersucht Andreas Glaser die Einwirkungen der als Unionsverwaltungsrecht bezeichneten Vorgaben des EU-Rechts auf die jeweilige Handlungsformenlehre des nationalen Rechts. Weitere Schwerpunkte der Analyse bilden die Handlungsformen der EU-Eigenverwaltung auf der Grundlage des Vertrages von Lissabon sowie das Zusammentreffen nationaler und unionaler Handlungsformen im Rahmen des Europäischen Verwaltungsverbundes. Anhand dieser Betrachtungen benennt der Autor übergreifend Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den Rechtsordnungen. Abschließend zeigt er das rechtspolitische Entwicklungspotenzial auf.
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Zuteilung, Abgabe und Handel von Emissionszertifikaten stellen bei den betroffenen Unternehmen Geschäftsvorfälle dar und müssen daher im Rechnungswesen abgebildet werden. Obwohl der Emissionshandel in starkem Maße die interne und externe Rechnungslegung beeinflusst, ist noch nicht abschließend geklärt, wie Emissionszertifikate bilanziell zu behandeln sind. Der Autor Andreas Gläßer gibt einen Überblick über die bilanzielle Behandlung von Emissionszertifikaten. Neben dem deutschen Handels- und Steuerrecht werden auch die internationalen Bilanzierungsvorschriften erläutert und kritisch diskutiert. Des Weiteren wird noch ein Ausblick auf Themen gegeben, die in einem engen Zusammenhang zur Bilanzierung und Bewertung stehen. Hierbei werden die Auswirkungen des Emissionshandels auf den Unternehmenswert, das Rating und das interne Rechnungswesen dargestellt. Das Buch richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter des Rechnungswesens der vom Emissionshandel betroffenen Unternehmen und an Mitarbeiter aus dem Bereich Wirtschaftsprüfung.
Zum Werk In zehn großen Fällen vermittelt der neue Band das examensrelevante Wissen im Umweltrecht und im Planungsrecht. Er verschafft einen Überblick über die Grundlagen, vertieft exemplarisch ausgewählte Fragen, schult die Argumentationstechnik und schärft den Blick für die Bezüge zum Allgemeinen Verwaltungsrecht, zum Verwaltungsprozessrecht und zum Verfassungsrecht. Vorteile auf einen Blick - Umwelt- und Planungsrecht erstmals in induktiver Lernmethode - bundeslandübergreifende Darstellung - Berücksichtigung prozessualer Fragen Inhalt - Umweltrecht - Klimaschutzrecht - Bodenschutzrecht - Immissionsschutz - Bau- und Bauplanungsrecht - Umwelt- und Planungsrecht - Naturschutz- und Wasserrecht - Umweltinformationsrecht - Gentechnikrecht. Zu den Autoren Die Autoren sind Akademische Räte a. Z. am Institut für Deutsches und Europäisches Verwaltungsrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Zielgruppe Für Studierende der entsprechenden Schwerpunktbereiche.
Das Öffentliche Wirtschaftsrecht wird durch das europäische Gemeinschaftsrecht grundlegend neu ausgerichtet, wobei die Marktliberalisierung neue staatliche Regulierung erfordert. Dieser Band schließt eine Lücke in der Ausbildungsliteratur, indem er systematisch Fallbearbeitungen aus allen neuen Bereichen des Öffentlichen Wirtschaftsrechts zusammenführt und induktiv darstellt. Gleichzeitig werden auch die klassischen Materien ausführlich behandelt. Die Lösungen und vertiefenden Hinweise bereiten die Studierenden umfassend auf den universitären Teil der ersten juristischen Prüfung vor. Die zehn Fälle mit Lösungen berücksichtigen aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur und behalten dabei die prüfungsrelevanten Grundstrukturen im Blick. Es werden Bezüge zum Gemeinschaftsrecht und Verfassungsrecht hergestellt, und die Normen des Landesrechts aller Bundesländer sind vollständig nachgewiesen. Ein besonderes Merkmal sind die anspruchsvollen prozessrechtlichen Einkleidungen der Fälle, wobei der häufig anzutreffende Typ der „Anwaltsklausur“ eingehend behandelt wird. Die Themen umfassen Regulierungs- und Vergaberecht, Gewerberecht, Gaststättenrecht, Handwerksrecht, kommunales Wirtschaftsrecht, Beihilfenrecht sowie spezifische Regulierungsrechte wie Telekommunikations-, Eisenbahn- und Energiewirtschaftsrecht. Herausgeber ist Udo Di Fabio, Professor an der Universität Bonn und Richter des Bundesverfassungsgeric
Eine Chronik des Durchhaltens und des lustvollen Versagens, die komisch und unverwechselbar ist. Im Mittelpunkt steht das Alter ego "DJ Baufresse", das grandios an sich selbst und der Gesellschaft scheitert. Der junge Autor feiert den Alltag und bietet eine "tour de force" der Gewöhnlichkeiten.