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M. P. Thomas

    Der "Fat Lava Stil" - deutsche Zierkeramik der Nachkriegsjahre
    • Warum wurde die Farbe „Orange“ zur Modefarbe? Wie wurden die leuchtenden Glasurfarben hergestellt? Woran erkennt man qualitätsvolle Zierkeramik? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Fachbuch beantwortet. Die 60er/70er Jahre, die von Sammlern als eigenständige Ära des Kunsthandwerks entdeckt wurden, zeichneten sich durch den Übergang von der funktionalen Gestaltung der 50er Jahre hin zu einer neuen Ästhetik aus. Der Mensch und seine Wahrnehmung standen im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit, was zu zahlreichen Experimenten führte. Die strengen Bauhaus-Prinzipien wurden schrittweise aufgegeben, und die Keramikindustrie erlebte mit neuen Cadmium- und Selenglasuren sowie Lava-Glasuren eine Revolution in der Gestaltung. Reliefdekore, die aus astraler Porzellan entstanden, ermöglichten innovative Oberflächenkonfigurationen. Diese umfassend überarbeitete Ausgabe für Sammler behandelt Produktdesign, Glasurtechnologie und die bedeutendsten Hersteller der „FAT LAVA EPOCHE“ in Deutschland. Auch wichtige europäische Produzenten werden kurz angesprochen. Die industrielle Zierkeramik dieser Zeit, die in vielen Haushalten verbreitet war, wird von Museen oft übersehen, obwohl sie einen unverwechselbaren Stil prägte und den Einfluss von Pop-Art und Informel auf das Keramikdesign widerspiegelt. Ziel war es, Kunst und Design in den Alltag zu integrieren, was zu einer Vielzahl von Keramikwaren führte.

      Der "Fat Lava Stil" - deutsche Zierkeramik der Nachkriegsjahre