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Jürgen Lillteicher

    Jagun, der Schattenbringer
    Profiteure des NS-Systems?
    • Profiteure des NS-Systems?

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Debatte über die Rolle der Firma Degussa beim Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas verdeutlicht, wie wenig über die Geschichte deutscher Unternehmen im Nationalsozialismus und deren Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit bekannt ist. Dieses Buch zielt darauf ab, zur Versachlichung dieser Diskussion beizutragen, indem es aktuelle Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Staat und Unternehmen im Nationalsozialismus präsentiert. Es beleuchtet die Rezeption und Bewertung dieses Teils der NS-Vergangenheit im Kontext der Nürnberger Prozesse und der Wiedergutmachung. Zudem werden grundlegende Fragen des Völkerrechts und der Unternehmensethik in der Gegenwart behandelt. Die Autoren, allesamt Fachleute auf ihrem Gebiet, bieten differenzierte Perspektiven, wie beispielsweise Peter Hayes, der die Geschichte von Degussa umfassender darstellt als im politischen Diskurs um Entschädigung und Denkmalbau. Weitere Autoren sind Ralf Ahrens, Richard Buxbaum, Gerald Feldman, Manfred Gentz, Constantin Goschler, Manfred Grieger, Raymond Stokes und Dieter Ziegler. Die Texte werden durch ausgewählte Abbildungen ergänzt und entstanden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie dem „Fonds Erinnerung und Zukunft“.

      Profiteure des NS-Systems?
    • Jagun, der Schattenbringer

      • 402 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Als Andieu de la Moraine nach Hradotej kommt, um wahrend einer offentlichen Hexenfolter seinem ehrenwerten Beruf als Taschendieb nachzugehen, ist er nicht wenig entsetzt daruber, in der angeblichen Hexe das Madchen Siwa zu erkennen. Siwa hatte Andieu drei Jahre zuvor gepflegt, nachdem er selbst einen Tag am Pranger in dieser Stadt gestanden hatte. Deshalb lasst er sich von einem Unbekannten dazu uberreden, Siwa zu befreien. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn auf Jagun, dem Mann, der Andieu zur Rettung des Madchens anstiftet, liegt ein Fluch, der fur jeden in seiner Nahe den Tod bedeuten kann. Im Kampf um Siwas Leben bekommen es die beiden so unterschiedlichen Manner nicht nur mit den Wachen Hradotejs zu tun, sondern mit allerlei Monstern, Sklavenjagern und Vampiren. Unterstutzung bekommen sie dabei von einer geheimnisvollen Bogenschutzin. Doch uber allem hangen die drohenden Schatten von Jaguns Fluch. "Ob Jagun ein Held ist? Nun, das hangt von der Definition des Wortes ab, wurde ich sagen. Was macht einen Helden denn aus? Fur das zu kampfen, woran er glaubt, die zu beschutzen, die er liebt, so lange an einem Ort zu bleiben, bis das Bose besiegt und die Guten gerettet sind? Was, wenn das alles nicht moglich ist? Was, wenn ein Fluch einen Mann daran hindert, zu kampfen, zu lieben und an einem Ort zu bleiben? Jagun ist ein solcher Mann; ein verfluchter Mann! Sein Fluch, seine Damonen, seine Schatten bedeuten Tod und Verderben fur alle Kreaturen in seiner Nahe. Er ist der Schattenbringer! Und dies ist seine Geschichte, in die hineingezogen zu werden, ich mir wahrlich nicht ausgesucht hatte. Ich wurde gejagt, eingesperrt, misshandelt, versklavt, verhext, von Vampirfrauen missbraucht und ausgesaugt ... Aber um mich geht es gar nicht. Vielmehr geht es um Siwa, die offentlich als Hexe zu Tode gefoltert werden sollte. Wunderschone, zarte, kleine Siwa ..." Andieu de la Moraine

      Jagun, der Schattenbringer