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Bookbot

Stephan Doering

    1. Januar 1966
    Frankenstein und Belle de Jour
    Resonanz - Begegnung - Verstehen
    50 Jahre Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie an der (Medizinischen) Universität Wien
    • Resonanz - Begegnung - Verstehen

      Implizite Kommunikation in der therapeutischen Beziehung

      Vom magischen Moment in der PsychotherapieWie kommt es zum wortlosen Verstehen in der therapeutischen Beziehung? Wie wird Resonanz erzeugt? Wie werden unbewusst Informationen ausgetauscht?Dieses Buch verbindet eindrücklich die empirischen Befunde zur impliziten Kommunikation mit den psychoanalytischen Konzepten und den klinischen Phänomenen in der Therapiestunde.Das magische Moment bleibt bestehen, doch werden einige Schleier gelüftet: Akustische, visuelle, motorische, taktile, propriozeptive und olfaktorische Botschaften rufen im Gegenüber in Millisekundenschnelle eine Reaktion hervor. Diese impliziten Interaktionen bestimmen die Chemie, die Wellenlänge zwischen Therapeut und Patient.Der Autor zeigt, wie PsychotherapeutInnen diesen Kanälen mehr Beachtung schenken können, so dass auch dort ein Verstehen gelingt, wo die Worte fehlen. (Quelle: buchhandel.de)

      Resonanz - Begegnung - Verstehen
    • Frankenstein und Belle de Jour

      30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen

      • 397 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der psychisch gesunde Mensch wird im Psychotherapeutenslang als »Norpath« bezeichnet, da das »Normale« oft als langweilig empfunden wird. Abweichungen von der Norm, das Exzentrische und das Tragische verleihen dem Leben Würze. Respektvoll betrachtet, sind es häufig die psychisch belasteten Menschen, die uns mit ihrer Intensität von Leidenschaft und Verzweiflung faszinieren. Kein Wunder, dass große Leinwandhelden, sowohl in Babelsberg als auch in Hollywood, oft mit seelischen und zwischenmenschlichen Konflikten kämpfen, wobei sie manchmal die Grenze zur Psychopathologie überschreiten. Die Filmindustrie hat dies erkannt und engagiert seit Jahrzehnten Psychiater und Psychologen, um ihre »gestörten« Charaktere realistisch darzustellen. Die enge Verbindung zwischen Psychotherapie und Kino ist wenig überraschend, da Fachleute oft Menschen auf der Leinwand sehen, die ihren Patienten ähneln, was ein Gefühl des Verständnisses erzeugt. Daher werden Spielfilme zunehmend genutzt, um psychische Prozesse und Störungen zu analysieren und der Fachöffentlichkeit näherzubringen.

      Frankenstein und Belle de Jour