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Frankenstein und Belle de Jour

30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen

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Der psychisch gesunde Mensch wird im Psychotherapeutenslang als »Norpath« bezeichnet, da das »Normale« oft als langweilig empfunden wird. Abweichungen von der Norm, das Exzentrische und das Tragische verleihen dem Leben Würze. Respektvoll betrachtet, sind es häufig die psychisch belasteten Menschen, die uns mit ihrer Intensität von Leidenschaft und Verzweiflung faszinieren. Kein Wunder, dass große Leinwandhelden, sowohl in Babelsberg als auch in Hollywood, oft mit seelischen und zwischenmenschlichen Konflikten kämpfen, wobei sie manchmal die Grenze zur Psychopathologie überschreiten. Die Filmindustrie hat dies erkannt und engagiert seit Jahrzehnten Psychiater und Psychologen, um ihre »gestörten« Charaktere realistisch darzustellen. Die enge Verbindung zwischen Psychotherapie und Kino ist wenig überraschend, da Fachleute oft Menschen auf der Leinwand sehen, die ihren Patienten ähneln, was ein Gefühl des Verständnisses erzeugt. Daher werden Spielfilme zunehmend genutzt, um psychische Prozesse und Störungen zu analysieren und der Fachöffentlichkeit näherzubringen.

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Frankenstein und Belle de Jour, Stephan Doering, Heidi Möller

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover)
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Titel
Frankenstein und Belle de Jour
Untertitel
30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen
Sprache
Deutsch
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
397
ISBN10
3540768793
ISBN13
9783540768791
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Der psychisch gesunde Mensch wird im Psychotherapeutenslang als »Norpath« bezeichnet, da das »Normale« oft als langweilig empfunden wird. Abweichungen von der Norm, das Exzentrische und das Tragische verleihen dem Leben Würze. Respektvoll betrachtet, sind es häufig die psychisch belasteten Menschen, die uns mit ihrer Intensität von Leidenschaft und Verzweiflung faszinieren. Kein Wunder, dass große Leinwandhelden, sowohl in Babelsberg als auch in Hollywood, oft mit seelischen und zwischenmenschlichen Konflikten kämpfen, wobei sie manchmal die Grenze zur Psychopathologie überschreiten. Die Filmindustrie hat dies erkannt und engagiert seit Jahrzehnten Psychiater und Psychologen, um ihre »gestörten« Charaktere realistisch darzustellen. Die enge Verbindung zwischen Psychotherapie und Kino ist wenig überraschend, da Fachleute oft Menschen auf der Leinwand sehen, die ihren Patienten ähneln, was ein Gefühl des Verständnisses erzeugt. Daher werden Spielfilme zunehmend genutzt, um psychische Prozesse und Störungen zu analysieren und der Fachöffentlichkeit näherzubringen.