Mit dem Eintrag von ‚divers‘ in das Personenstandsregister wird das System der Zweigeschlechtlichkeit im deutschsprachigen Raum rechtlich erweitert. Trotzdem existieren bisher kaum erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Trans*- und Inter*Geschlechtlichkeit. Und das obwohl pädagogisches Handeln Geschlechterwissen entscheidend prägt. Dieser Leerstelle widmen sich die Beiträge des Jahrbuchs.
Marita Kampshoff Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Vielfalt in Schule und Unterricht
Konzepte und Debatten im Zeichen der Heterogenität
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden
Heterogenitat ist ein zentrales Schlagwort in Debatten um Inklusion und Chancengleichheit. Schule soll Heterogenitat meistern, erzeugt sie aber gleichzeitig auch selbst. In diesem Band werden zunachst didaktische Unterrichtskonzepte auf ihre Eignung hin uberpruft: Wie tauglich sind diese im Hinblick auf heterogene Schulklassen? Im Anschluss werden die Moglichkeiten eines einbeziehenden Unterrichts beleuchtet und dabei auch der Hintergrund sozio-kultureller Differenzdebatten um Gender, Migration und soziale Herkunft reflektiert. Abschlieaend werden die Professionalisierung der Lehrenden fur Heterogenitat und die Sicht der Lernenden auf Vielfalt in Schule und Unterricht in den Blick genommen.
Geschlecht und Gesellschaft - 6: Kategorie: Geschlecht?
Empirische Analysen und feministische Theorien
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
InhaltsverzeichnisÜberschreiten und was dann? Die vielfältigen Auswirkungen der Nichtakzeptanz einer konstruierten Geschlechtergrenze am Beispiel der Landwirtinnen.- Winners and Losers. SozialwissenschaftlerInnen an der Hochschule.- ‘Affidamento’ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Chancen eines Bezugs von Frauen auf Frauen in den Medien.- Mutterschaft und Geschlecht. Fragen, Überlegungen und Ergebnisse einer empü-ischen Erhebung über Mütter in Mütterzentren.- Sexuelle Gewalt — ein konstitutives Merkmal für das Mädchenoder Jungesein?.- Frauen in der Transformationsfalle? Alte und neue Barrieren für die Frauenerwerbsarbeit in Sachsen.- Spürbare Zugehörigkeiten. Klasse und Geschlecht als zweifache Positionierung des Leibes.- Frau ist nicht gleich Frau, nicht gleich Frau, nicht gleich Frau… Über die Notwendigkeit einer kritischen Dekonstruktion in der femmistischen Forschung.- Destruktion — Konstruktion — Dekonstruktion. Perspektiven für die feministische Theorieentwicklung.- Biographische Angaben zu den Autorinnen.