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Dominik Steiger

    1. Januar 1940 – 12. Januar 2014
    Hupen Jolly fahrt Elektroauto
    Vierundachtzig Österreichische Erzähler
    Miteinander - Zueinander - Gegeneinander
    Räuberische Poetik
    (mühelos) STÜSSELCHENS
    Thingummy
    • (mühelos) STÜSSELCHENS

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der vorliegende Band versammelt Prosaminiaturen aus Dominik Steigers Nachlass, Zeugnisse seines täglichen Schreibgeschäfts bis in die letzten Lebensmonate: Betrachtungen und Rückblicke, Wunschprojektionen, aber auch Schreckensvisionen eines ?Tagtraumarbeiters?. Wunderhafte Erzählungen von einem holzlosen Eiland, einem Besuch in der Arktis oder von einem Indianer-Prozess halten den Irrläufen ?fragmentierter Neuzeitler? Vorstellungen von einer engen Verständigung zwischen Blumen, Himmelskörpern, Tier und Mensch entgegen. Gleichsam auf das leere Blatt gefallen, eignet diesen Arbeiten ein unverwechselbarer Gestus des Flüchtigen an, der Versprecher und Schreibfehler als Mitteilungen des unbewussten gelten lässt. Steigers Sprachspiele eröffnen ? jenseits der schalen Abstraktheit gängiger Idiomatik ? einen unverstellten Zugang zu den Phänomenen, führen Geistiges und Somatisches in der sinnlich-konkreten Neuformulierung unserer Erfahrungen und Phantasiewelten zusammen. Solcher Art verheißt kreatives Schreiben Trost und Auswege aus Atmosphären der Verlorenheit und der Resignation über eine alles in Besitz nehmende, natur- und geistferne Nutzwelt.0Wechselspielend mit Stimmungen einzelner Texte enthält ?(mühelos) STÜSSELCHENS? eine Auswahl an Faksimiles bildnerischer Arbeiten aus bislang noch wenig dokumentierten Bereichen des singulären Œuvre Dominik Steigers

      (mühelos) STÜSSELCHENS
    • Räuberische Poetik

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Nach 16 Jahren Entzifferungsarbeit haben die Literaturwissenschaftler Bernhard Echte und Werner Morlang Robert Walsers „Bleistiftgebiet“ in einer sechsbändigen Ausgabe erschlossen, die zuvor fast gänzlich verloren schien. Aus dem Staunen über den entwaffnenden Gestus dieses Schreibens entstand der Impuls, Autorinnen und Autoren einzuladen, sich mit ihren (Schreib-)Erfahrungen in das fremdvertraute, räuberische Gebiet dieser Texte zu begeben. Obwohl Walser angesichts der politischen Entwicklungen der 30er Jahre in die milimeterkleine Handschrift seiner Mikrogramme zurückwich, wird die drängende Gegenwärtigkeit seines Schreibens gerade in dieser Rückzugsbewegung besonders intensiv. „Räuberische Poetik, Spuren zu Robert Walser“ versammelt Arbeiten von 18 Autorinnen und Autoren, die sich auf unterschiedliche Weise mit Walser auseinandersetzen: von brieflichen Eingeständnissen der Sprachlosigkeit bis hin zu Essays, Prosastücken, Gedichten und Collagen. Die Vielfalt der Zugänge spiegelt die unterschiedlichen Gesten und Sprechweisen wider, die Walsers heiter-freches und abgründig-philosophisches Werk entfaltet. Jüngere Generationen werden dazu angeregt, ihren Walser zu lesen und ihn in ihrem Schreiben und Denken neu zu entdecken. Enthalten sind zahlreiche Originalbeiträge und teils veröffentlichte Gedichte von namhaften Autoren sowie eine „Räuber“-Geschichte von Walser aus dem Jahr 1921.

      Räuberische Poetik
    • Der Konflikt, der Dialog bis hin zur Utopie einer Künstlergemeinschaft ist Teil des modernen Verständnisses von Kunst. Dieses künstlerische Wollen spannt den Bogen vom gemeinsamen Leben in sozio-kulturellen Ideologien bis zum Aufeinanderprallen individualistischer Positionen und ist oft Ausdruck einer avantgardistischen und politischen Konzeption. In ihrem Zentrum mag das autonome und auratische Kunstwerk - das Bild, die Zeichnung, der Text - stehen. Der die Gemeinschaftsarbeit bedingende und begleitende Prozeß der Konfrontation und seine interdisziplinären Ergebnisse stehen diesem aber ebenbürtig und in der Sache bereichernd zur Seite.

      Miteinander - Zueinander - Gegeneinander
    • Tintenfisch

      Jahrbuch für Literatur

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Tintenfisch