Der Roman erzählt die bewegende Geschichte von Jean d'Auverney, dem Sohn eines Plantagenbesitzers, vor dem Hintergrund des Sklavenaufstandes in der Dominikanischen Republik im Jahr 1791. Victor Hugo beleuchtet die gesellschaftlichen und moralischen Konflikte dieser Zeit und thematisiert die Herausforderungen, denen sich Jean in einer von Unruhen geprägten Welt gegenübersieht. Die Episoden seines Lebens spiegeln die komplexen Beziehungen zwischen Kolonialherren und Sklaven wider und bieten einen tiefen Einblick in die menschlichen Schicksale während dieser turbulenten Epoche.
Emanuel Čenkov Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Der Glöckner von Notre-Dame
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Vielfach verfilmt und für die Bühne adaptiert hat Victor Hugos schillernder Roman 'Der Glöckner von Notre-Dame' (1831) einen festen Platz unter den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Hugos höchst kunstvolle Verbindung des historischen Sujets mit den poetischen Idealen der Romantik fand bis heute kaum ihresgleichen: Eingebettet in glänzende Schilderungen des mittelalterlichen Lebens in Paris erzählt der französische Dichter die Geschichte des missgestalteten Glöckners Quasimodo, dessen selbstlose, aber heimliche Liebe zu der feurig-schönen Esmeralda erst im Tod Erfüllung findet.