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Anne Weber

    13. November 1964
    Besuch bei Zerberus
    August
    Annette, ein Heldinnenepos
    Über gute und böse Literatur
    Ahnen
    Ida erfindet das Schießpulver
    • Ahnen

      • 267 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Eine poetische Zeitreise Anne Weber begibt sich auf eine Entdeckungsreise, die in die befremdende und faszinierende Welt ihres Urgroßvaters und damit in die Abgründe und Höhenflüge einer ganzen Epoche führt. Florens Christian Rang – im Buch Sanderling genannt – war Jurist, Pfarrer in zwei Dörfern bei Posen, Schriftsteller und Philosoph. Er korrespondierte mit Hugo von Hofmannsthal, war befreundet mit Martin Buber und Walter Benjamin. Doch auf der Reise zu diesem Urgroßvater stellt sich immer wieder ein gewaltiges Hindernis in den Weg: die deutsche und familiäre Vergangenheit, wie sie nach Sanderlings Tod weiterging. ›Ahnen‹ ist eine ebenso poetische wie reflektierte Zeitreise, die zugleich von den Sehnsüchten und dem Schmerz der Gegenwart erzählt.

      Ahnen
      4,0
    • Über gute und böse Literatur

      Korrespondenz über das Schreiben

      • 185 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ob es gute oder schlechte Literatur gibt, ist womöglich eine irrelevante Frage, kommt man doch beim Lesen kaum umhin, selbst ohne feste Basis Urteile zu fällen. Vordringlicher scheint es, Klarheit darüber zu erlangen wie das Gute geschrieben sein müsste, um nicht bloß im Abgleich mit seinem Gegenteil zu existieren. Oder handelt es sich hierbei weniger um eine ästhetische als um eine moralische Frage, um etwas, das für die Kunst keinerlei Gewicht besitzt? Denn Kunst - und damit das Schreiben -, so die herrschende Meinung, bestellt doch ein Feld, wo kein Verbot Gesetzesstatus hat. Sowohl in fremden wie auch in ihren eigenen Werken gehen Anne Weber und Thomas Stangl während ihrer sechsjährigen Korrespondenz diesen und ähnlichen Fragen nach. Dabei vermessen sie Graubereiche und zeigen, dass es der Literatur nicht um Konventionen, um den Zwang, gut zu sein, gehen sollte, sondern allein um die Haltung zum Gegenstand – um die Wirklichkeit, die Zeit, um die Toten und den Umgang mit Toten, um Grenzen, um Moral.

      Über gute und böse Literatur
      4,0
    • Annette, ein Heldinnenepos

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Was für ein Leben! Geboren 1923 in der Bretagne, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, schon als Jugendliche Mitglied der kommunistischen Résistance, Retterin zweier jüdischer Jugendlicher — wofür sie von Yad Vashem später den Ehrentitel »Gerechte unter den Völkern« erhalten wird –, nach dem Krieg Neurophysiologin in Marseille, 1959 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wegen ihres Engagements auf Seiten der algerischen Unabhängigkeitsbewegung… und noch heute an Schulen ein lebendiges Beispiel für die Wichtigkeit des Ungehorsams. Anne Weber erzählt das unwahrscheinliche Leben der Anne Beaumanoir in einem brillanten biografischen Heldinnenepos. Die mit großer Sprachkraft geschilderten Szenen werfen viele Fragen auf: Was treibt jemanden in den Widerstand? Was opfert er dafür? Wie weit darf er gehen? Was kann er erreichen? »Annette, ein Heldinnenepos« erzählt von einer wahren Heldin, die uns etwas angeht.

      Annette, ein Heldinnenepos
      4,2
    • August

      Ein bürgerliches Puppentrauerspiel

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Het tragische leven van de zoon (1789-1830) van de beroemde Goethe en diens minnares.

      August
      3,7
    • Ist der Hölleneingang auf der Karte Frankreichs eingezeichnet? Wer sich auf den Weg nach Süden macht, die Küstenstraße am Mittelmeer entlangfährt bis nach Spanien hinein, kommt nach Port Bou, an einen Ort, der für den Übergang zwischen Leben und Tod, zwischen Lebenwollen und Aufgeben, zwischen Flucht nach vorne und endgültigem Innehalten steht. Die Reisende, die hier von sich erzählt, bleibt in Cerbère – Zerberus –, der kleinen Vorhölle. In dieser Küstenstadt erreicht sie eine Nachricht: Der Vater, der bis dahin wie unantastbar, körperlos und somit unsterblich erschien, ist lebensgefährlich erkrankt. Der erinnerten Kindheit entsteigt die Welt des immer schon abwesenden Vaters als eine ersehnte, unerreichbare, zu der man nur hochschauen, aber in die man nicht vordringen kann. Gegen die Welt der großen Geister den eigenen Kosmos zu schaffen und zu behaupten ist eine Aufgabe, der sich die Erwachsene stellen muss und endlich stellen will. So leichtfüßig tastend wie zielstrebig, so scharfsinnig wie poetisch begibt sich Anne Weber auf eine faszinierende Reise.

      Besuch bei Zerberus
      3,2
    • Tal der Herrlichkeiten

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Wer nicht sucht, der findet: So geht es Sperber, der auf einem Kai in der Bretagne seiner großen Liebe begegnet. Der großen Liebe, in ihrer Heftigkeit und Macht absolut neu, unerwartet und Jahrtausende alt. Zwei herrliche Tage und Nächte sind Sperber und Luchs gegeben, Tage und Nächte, die staunen machen und die in Teile zerfallene Welt wieder zusammenfügen. Aber dann werden Sperber und Luchs auseinandergerissen. Und Sperber wird seiner Geliebten an einen Ort folgen, von dem es eigentlich keine Wiederkehr gibt. Denn die Liebe, Wunde und Heilung zugleich, verleiht Kräfte, über die der Mensch sonst nicht verfügt. Anne Weber erzählt die Geschichte einer Liebe, die wie ein wilder nächtlicher Traum den Leser durch den Tag begleiten wird.

      Tal der Herrlichkeiten
      3,6
    • Bannmeilen

      Ein Roman in Streifzügen

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden
      Bannmeilen
      3,4
    • Kirio

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein Buch, das seinesgleichen und bis zum Ende seinen Erzähler suchtWer ist Kirio? Ein seltsamer Vogel, ein Verrückter, ein Heiliger? Seine Spur findet sich zuerst in Südfrankreich und verliert sich im Hanau der Brüder Grimm. Kirio läuft gerne auf den Händen und stellt auch sonst alles auf den Kopf. Er spielt Flöte und redet mit Steinen und Fledermäusen ebenso selbstverständlich wie mit Menschen. Er nimmt alles für bare Münze, bis auf die bare Münze selbst. Er vollbringt Wunder über Wunder und merkt es nicht. Wer also ist dieser Kirio? Und wem gehört die Stimme, die von ihm erzählt? Sie weiß es selber nicht! Und so ist das Rätsel auch dem Leser aufgegeben. Ist es die des Autors? Die des Schöpfers? Eines Engels? Der Phantasie? Anne Webers neuer Roman liest sich wie eine moderne Heiligenlegende und zugleich als poetischer Grenzgang zwischen Himmel und Erde.Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017

      Kirio
      2,8
    • Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen. Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz. Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken ... Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, »auf leichte Art ernst zu werden« (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.

      Luft und Liebe
      3,1