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Antje Yael Deusel

    Reginas Erbinnen
    • Reginas Erbinnen

      Rabbinerinnen in Deutschland

      Mit Regina Jonas wurde 1935 die erste Rabbinerin weltweit in Deutschland ordiniert, dem Ursprungsland des liberalen Judentums. Das Buch stellt einige ihrer Nachfolgerinnen vor, die heute in Deutschland als Rabbinerinnen tätig sind, und gibt Einblicke in ihre Gemeindearbeit. Das moderne Rabbiner*innen-Amt entstand im 19. Jahrhundert, wobei neben dem traditionellen Halacha-Studium auch ein Universitätsstudium erforderlich wurde. Die Aufgaben umfassen das Entscheiden halachischer Fragen, Seelsorge, Predigten und die offizielle Vertretung des Judentums in der Öffentlichkeit. Die Ordination von Frauen im Judentum ist eng mit der Frage nach der religiösen Gleichberechtigung verbunden. Wenn Fragen wie „Kann eine Frau im Minjan gezählt werden?“ mit „Ja“ beantwortet werden, ist der Weg zum Rabbinertitel nur noch ein kleiner Schritt. Das Buch enthält einen Beitrag von Rachel Herweg über Regina Jonas sowie ein Nachwort von Katharina von Kellenbach. Grußworte stammen von Rabbinerinnen wie Sally Priesand und Sandy Eisenberg Sasso. Porträts von Rabbinerinnen wie Bea Wyler, Irit Shillor und Elisa Klapheck runden die Sammlung ab und bieten einen umfassenden Blick auf die Rolle von Frauen im rabbinischen Amt heute.

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