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Michael Herzig

    18. August 1965
    Töte deinen Nächsten
    Johanna di Napoli: Frauen hassen
    Saubere Wäsche
    Am Ende die Nacht
    Landstrassenkind
    • Landstrassenkind

      Die Geschichte von Christian und Mariella Mehr

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Im 20. Jahrhundert versucht die Schweiz, Fahrende mit Gewalt zu assimilieren. Kindeswegnahme, Versorgung und Zwangsbehandlung sind die Mittel. An der Familie Mehr werden sie durchexerziert. Mit Marie Emma, Mariella und Christian Mehr werden drei Generationen sich selbst entfremdet, beiden Frauen wird das Kind weggenommen. Ihre Wut dar­über verarbeitet Mariella als sprachmächtige Schriftstellerin, Christian schreit sie der Gesellschaft als Punk ins Gesicht. Mariella betäubt den Schmerz mit Alkohol, Christian mit Heroin. Das Erlebte dominiert das Leben, verbindet die beiden und spaltet sie ­zugleich. Es ist die Geschichte einer Mutter-Sohn-­Beziehung, welche die mentalen und körperlichen Folgen der behördlichen Gewalt in sich trägt. Auf lebendige Weise und eingebettet ins Zeitgeschehen erzählt Michael Herzig von den Verheerungen des sogenannten Hilfswerks ­«Kinder der Landstrasse», das sowohl Mariella als auch Christian quälte und misshandelte – fünfzig Jahre nach dem Ende des «Hilfswerks» sind die Folgen noch immer präsent.

      Landstrassenkind2023
      5,0
    • Ein großartiger Roman um zwölf Menschen, die auf dem schmalen Grat zwischen Recht und Unrecht darum kämpfen, sich selbst treu zu bleiben – Rasant, authentisch und gleichzeitig von hoher literarischer Qualität. Ein Migrant ist assimilierter, als es ihm lieb ist. Ein Lobbyist strauchelt über seine Laster. Eine Societylady wittert die Chance, verlorenes Familienglück herbeizuzwingen. Ein Hauswart wischt ausschließlich vor den Türen der anderen. Eine Bankerin kann sich keine Gefühle leisten und wird von ihren Emotionen überwältigt. Eine Sekretärin sträubt sich gegen die Verbürgerlichung und verbürgerlicht dabei. Eine Journalistin nähert sich nicht dem Durchbruch, sondern starrt in den Abgrund. Ein Partygirl flieht vor der Ernüchterung. Eine Hausbesetzerin verwirkt ihre Glaubwürdigkeit. Ein Zuhälter sieht sich als Unternehmer. Ein Polizist macht nichts als seinen Job und damit Schlagzeilen. Zsófia Bihari hat nichts als ihren Körper und viel zu verlieren.

      Am Ende die Nacht2016
      4,0
    • Johanna di Napoli: Frauen hassen

      Thriller

      • 342 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Zürcher Stadtpolizistin Johanna di Napoli versucht, mit ihrer ersten stabilen Beziehung seit Langem zurechtzukommen, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren und sich nicht mit zu vielen Vorgesetzten gleichzeitig anzulegen. Dann wird sie für einen verdeckten Einsatz nach Deutschland geschickt, wo sie eine Rockerbraut mimen und dadurch einem im Milieu ermittelnden Beamten zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen soll. Der Einsatz endet in einem Fiasko: Johannas Tarnung fliegt auf, als ein Mann im Dunstkreis der Rocker sie als Polizistin identifiziert und Johanna in Verdacht gerät, ein Verhältnis mit einem skrupellosen Gangster zu haben. Johanna ihrerseits erkennt, dass die heiße Spur in dieser Ermittlung nicht nur zurück in die Schweiz führt, sondern direkt zu einer unrühmlichen Episode in der Geschichte der Stadtpolizei Zürich. Ein gefährliches Detail übersieht sie allerdings …

      Johanna di Napoli: Frauen hassen2014
    • In Zürich häufen sich die Fälle, in denen Deutsche massiv bedroht werden. Johanna di Napoli bekommt den undankbaren Auftrag, der Sache nachzugehen. Doch die vermeintliche Beschäftigungstherapie entwickelt sich zu einer hochbrisanten Angelegenheit, als ein deutscher Spitzenpolitiker bei der Einweihung eines Nuklearforschungsinstituts ermordet wird. Atomwirtschaft, Fremdenfeindlichkeit, Diplomatie – bei den Ermittlungen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Doch das zählt nicht gerade zu Johannas herausragendsten Charaktereigenschaften …

      Töte deinen Nächsten2012
    • Saubere Wäsche

      Kriminalroman

      • 282 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein Doppelmord in einer Wäscherei und eine brutale Vergewaltigung - Johanna di Napoli, >Quotenfrau

      Saubere Wäsche2007
      2,6