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Ingrid Hartl

    Das Glasperlen-Team Oder warum man große Geschichte nur gemeinsam erzählen kann
    Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini
    • Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini

      Variationen einer nachrömischen Gruppenbezeichnung zwischen Britannien und dem Balkan

      • 273 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Vlachen, Waliser, Wallonen, Włoski, Rumänen, Romantsch, Aromunier und Ladiner sind Volksnamen, die auf mittelalterliche Bezeichnungen romanischer Gruppen zurückgehen. Viele stammen vom altgermanischen Wort *walhoz, das ursprünglich westliche und südliche Nachbarn der Germanen bezeichnete. In einigen slawischen Sprachen wird es heute als Bezeichnung für Italiener verwendet und hat in manchen Fällen auch zur Selbstbezeichnung geführt. Die Überlieferung und Nutzung dieser Namen bieten wichtige Hinweise auf das Schicksal der Bewohner römischer Provinzen nach dem Zerfall des Römischen Reiches. Diese Namen wurden bislang nicht umfassend und vergleichend im europäischen Kontext untersucht. Der vorliegende Band versammelt interdisziplinäre philologische und historische Erkenntnisse von den Britischen Inseln über die germanisch-romanische Kontaktzone bis zum Balkan. Führende Historiker und Namenforscher fassen den aktuellen Forschungsstand zusammen und präsentieren neue Einsichten. Eine zentrale Fragestellung ist das Verhältnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnungen der 'Romanen' in Europa. Wo und von wem wurden die verschiedenen Walchenamen verwendet, und welche alternativen Bezeichnungen existierten? Was sagen die Befunde über die Entwicklung römischer Identitäten nach dem Zerfall Roms aus und wie können sie in ein breiteres Panorama der Identitätsentwicklung eingeordnet werden? Der Band ist ein Ergebnis des ERC Advanced G

      Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini
    • Das Glasperlen-Team Oder warum man große Geschichte nur gemeinsam erzählen kann

      Wie wir uns nur gemeinsam der Vergangenheit nähern können und welche Berufe dabei eine Rolle spielen

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Griffig, kompakt und anschaulich – dieses Kindersachbuch zeigt, warum es auch in der Wissenschaft ein gutes Miteinander braucht, um auf bestimmte Fragen möglichst stimmige Antworten zu finden. In diesem Fall erklärt anhand von Glasperlen und frühmittelalterlichen Gräbern, angehängt an ein tatsächliches historisches Forschungsprojekt der EU. In verschiedenen Abschnitten kommen hier unterschiedliche Berufsfelder zu einem historischen Fund (einer Glasperle) zu Wort und fügen aus ihrem jeweiligen Fachgebiet Puzzlesteine für ein Gesamtbild hinzu – das sich dadurch immer wieder verändert und verwandelt und durch Diskussion und Abwägung präzisiert. Ein beeindruckendes Buch darüber, wie Wissenschaft methodisch funktioniert und warum es fächerübergreifende Zusammenarbeit braucht. Und das nebenbei viele verschiedene Berufe und ihre Einsatzmöglichkeiten präsentiert.

      Das Glasperlen-Team Oder warum man große Geschichte nur gemeinsam erzählen kann