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Saul Friedländer

    11. Oktober 1932

    Saul Friedländer ist ein israelisch-französischer Historiker, dessen Werk sich tiefgründig mit den komplexen Fragen der modernen Geschichte auseinandersetzt. Sein analytischer Ansatz und seine Detailgenauigkeit beleuchten entscheidende Momente des 20. Jahrhunderts. Friedländers Schreibstil zeichnet sich durch Klarheit und die Fähigkeit aus, komplexe Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sein Beitrag zum historischen Verständnis ist entscheidend für die Erfassung jüngster Ereignisse.

    Saul Friedländer
    Die Jahre der Vernichtung
    Das Dritte Reich und die Juden
    Kitsch und Tod
    Erzählen, Erklären
    Kurt Gerstein oder die Zwiespältigkeit des Guten
    Das Dritte Reich und die Juden
    • 2024

      Diary of a Crisis

      Israel in Turmoil

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      The book offers profound reflections on the ongoing crisis in Israel and Gaza, framed through the lens of historical context, particularly the Holocaust. The Pulitzer Prize-winning historian delves into the complexities of conflict, examining the impact of history on contemporary issues. Through a thoughtful analysis, the author explores themes of memory, trauma, and the struggle for identity, providing readers with a deeper understanding of the current geopolitical landscape and its roots in past atrocities.

      Diary of a Crisis
    • 2024

      Israel im Krieg

      Ein Tagebuch

      "Blick in den Abgrund" ist ein eindringliches Tagebuch von Saul Friedländer, das die politische Lage Israels nach dem Hamas-Angriff im Oktober 2023 beleuchtet. Der Holocaustforscher reflektiert über die Bedrohungen für die israelische Demokratie und den Wiederaufstieg des Antisemitismus, während er die Fragilität des jüdischen Staates thematisiert.

      Israel im Krieg
    • 2023

      Blick in den Abgrund

      Ein israelisches Tagebuch

      Israel steht am Abgrund, und Saul Friedländer, der bedeutende Holocaust-Historiker, hat ein eindringliches Tagebuch verfasst, das aktuelle Ereignisse kommentiert und Rückblenden zur Geschichte des Landes bietet. Er analysiert Konflikte und denkt über mögliche Lösungen nach. Friedländers Tagebuch ist ein Appell an alle, die an Israel interessiert sind. Es beginnt mit einem Zitat von Max Liebermann, das die Empörung über die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten widerspiegelt. Heute steht eine neue, rechtsradikale Regierung unter Benjamin Netanjahu vor der Herausforderung, die Demokratie durch eine Justizreform zu untergraben und ein autoritäres Regime zu etablieren. Hunderttausende demonstrieren dagegen, während Friedländer, im Alter von 90 Jahren, nicht mehr selbst auf die Straße gehen kann. Stattdessen nutzt er seine Worte, um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzutreten. Sein Tagebuch ist eine bewegende und schmerzhafte Lektüre, die die Emotionen, Sorgen und die Verzweiflung des Autors angesichts der aktuellen Lage in Israel widerspiegelt. Es ist ein intimes, aufwühlendes Werk, das eindringlich vor dem Absturz Israels in eine autoritäre Pseudo-Demokratie warnt.

      Blick in den Abgrund
    • 2020

      Saul Friedländer analysiert in seinem Essay das Lesen von Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Er beleuchtet Themen wie die Rolle der Juden, Homosexualität und die Beziehung zwischen Erzähl-Ich und Autor. Friedländer vermittelt die Freude an Prousts Sprache und regt dazu an, das Werk selbst zu entdecken.

      Proust lesen. Ein Essay
    • 2020

      Named a Times Literary Supplement Best Book of the Year A Pulitzer Prize–winning historian revisits Marcel Proust’s masterpiece in this essay on literature and memory, exploring the question of identity—that of the novel’s narrator and Proust’s own. This engaging reexamination of In Search of Lost Time considers how the narrator defines himself, how this compares to what we know of Proust himself, and what the significance is of these various points of commonality and divergence. We know, for example, that the author did not hide his homosexuality, but the narrator did. Why the difference? We know that the narrator tried to marginalize his part-Jewish background. Does this reflect the author’s position, and how does the narrator handle what he tries, but does not manage, to dismiss? These are major questions raised by the text and reflected in the text, to which the author’s life doesn’t give obvious answers. The narrator’s reflections on time, on death, on memory, and on love are as many paths leading to the image of self that he projects. In Proustian Uncertainties, Saul Friedländer draws on his personal experience from a life spent investigating the ties between history and memory to offer a fresh perspective on the seminal work.

      Proustian Uncertainties
    • 2019

      Geboren 1932 als Sohn jüdischer Eltern in Prag mit dem Namen Pavel, muss Saul Friedländer mit seinen Eltern vor den Nazis fliehen. In Frankreich können sie den Sohn in einem katholischen Internat verstecken – sie selbst werden an der Schweizer Grenze, festgenommen und deportiert. Pavel überlebt, seine Eltern werden vermutlich in Auschwitz ermordet. Mit dem Journalisten Stéphane Bou spricht der Pulitzer-Preisträger darüber, wie aus dem Waisen Pavel, der Priester werden wollte, Saul wurde und wie schmerzhaft es war, sich den eigenen traumatischen Kindheitserlebnissen zu stellen, dass er sich erst nach Jahrzehnten auf die Erforschung des Holocaust einlassen konnte. Und Friedländer erklärt, wie er deshalb zu einem Historiker wurde, der gar nicht anders konnte, als das »Primärgefühl der Fassungslosigkeit zu bewahren« und wissenschaftliche Geschichtsschreibung mit der persönlichen Erinnerung sowie der von Empathie getragenen Perspektive der Opfer zu verflechten. Sie reden auch über deutsche und jüdische Erinnerungskultur, über Hannah Arendt und den Eichmann-Prozess, den Historikerstreit von 1986 und über filmische und literarische Fiktionalisierungen des Historischen, die das Unerzählbare erzählen.

      Erzählen, Erklären
    • 2017

      Saul Friedländer, znany historyk i zdobywca Nagrody Pulitzera, w książce Dokąd prowadzi pamięć. Moje życie powraca do swych korzeni i tworzy obraz „człowieka o wielu domach i językach, który jest równocześnie wszędzie żydowskim outsiderem”. Epizod utraty pamięci, którego doświadczył, uzmysłowił mu, jak bardzo jest ona ulotna i zwodnicza. Dlatego warto ją ćwiczyć, przypominając sobie brzmienie i znaczenie słów, nazywając rzeczy i uczucia. Na kartach tych niezwykłych wspomnień przewijają się odwiedzane przez niego miejsca, ludzie, refleksje, a także ciągle wracające wspomnienia z okresu Holokaustu. Duża cześć książki to rozmyślania nad historią Izraela, a zwłaszcza nad powojenną polityką wobec świata arabskiego i Palestyńczyków. Friedländer w niezwykle inspirujący i świeży sposób wyjaśnia zaszłości historyczne, wytyka odważnie politykom błędy, wskazuje podłoża narastającego nacjonalizmu, zawsze broniąc racji ludzkiej, a nie ideologicznej. Doskonała pozycja dla fanów biografii, książek historycznych i socjologicznych. Saul Friedländer (ur. 1932) – historyk, pisarz, eseista, od 1988 roku profesor historii na Uniwersytecie Kalifornijskim. Żydowskie korzenie i dorastanie we Francji w czasie okupacji stały się dla niego inspiracją do badań nad historią i kulturą Żydów. Jest m.in. autorem nagrodzonej Nagrodą Pulitzera monografii Czas eksterminacji. Nazistowskie Niemcy i Żydzi 1939-1945.

      DOKĄD PROWADZI PAMIĘĆ MOJE ŻYCIE
    • 2016

      Where Memory Leads

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden
      3,9(9)Abgeben

      "A Pulitzer Prize-winning historian's return to memoir, a tale of intellectual coming-of-age on three continents, published in tandem with his classic work of Holocaust literature, When Memory Comes Forty years after his acclaimed, poignant first memoir, Friedlander returns with WHEN MEMORY COMES: THE LATER YEARS, bridging the gap between the ordeals of his childhood and his present-day towering reputation in the field of Holocaust studies. After abandoning his youthful conversion to Catholicism, he rediscovers his Jewish roots as a teenager and builds a new life in Israeli politics. Friedlander's initial loyalty to Israel turns into a lifelong fascination with Jewish life and history. He struggles to process the ubiquitous effects of European anti-Semitism while searching for a more measured approach to the Zionism that surrounds him. Friedlander goes on to spend his adulthood shuttling between Israel, Europe, and the United States, armed with his talent for language and an expansive intellect. His prestige inevitably throws him up against other intellectual heavyweights. In his early years in Israel, he rubs shoulders with the architects of the fledgling state and brilliant minds such as Gershom Scholem and Carlo Ginzburg, among others. Most importantly, this memoir led Friedlander to reflect on the wrenching events that induced him to devote sixteen years of his life to writing his Pulitzer Prize-winning masterpiece, The Years of Extermination: Nazi Germany and the Jews, 1939-1945"-- Provided by publisher

      Where Memory Leads
    • 2016

      Saul Friedländer ist noch ein halbes Kind, als der Zweite Weltkrieg zu Ende geht. Sanft und in einer wunderschönen Sprache erzählt der große Historiker des Holocaust von seinem Leben danach, das reich ist an Erfahrungen und Begegnungen, aber das Leben eines Entwurzelten bleibt. „Wohin die Erinnerung führt“ ist das großartige Zeugnis einer Epoche und gewährt zugleich ungewöhnlich offen Einblick in die fragilen Gefühlswelten eines Überlebenden. Den blutjungen Saul Friedländer drängt es nach Israel, wo er als glühender Zionist für die Gründung eines jüdischen Staates kämpfen will. Der Fünfzehnjährige fälscht das Geburtsdatum in seinem Pass und schifft sich auf der „Altalena“ ein. In kurzer Zeit lernt er hebräisch und die jüdische Kultur kennen, doch schon bald zieht es ihn wieder zurück nach Paris. Er studiert und erkennt immer deutlicher, wohin die Suche nach der eigenen Identität ihn führen wird – in die Erinnerung an jenes Ereignis, dem sechs Millionen Juden, darunter auch seine Eltern, zum Opfer gefallen sind. Elegant und mit scheinbar leichter Feder erweckt Saul Friedländer in seinen Memoiren Menschen und Milieus zum Leben, schildert die politischen und intellektuellen Kontroversen seiner Zeit und lässt den Schmerz fühlbar werden, in den dieses ganze Leben unentrinnbar eingetaucht ist.

      Wohin die Erinnerung führt
    • 2012

      »Schmutzig bin ich, Milena.« Franz Kafka Saul Friedländer, selbst in Prag geboren und ein Leben lang Kafka-Leser, betrachtet den so rätselhaften wie bedeutenden Schriftsteller mit der ihm eigenen Unbestechlichkeit. Dabei sieht er manches, was selbst Jahrzehnte der Kafka-Forschung nicht wahrgenommen haben. Mit einer genauen Kenntnis der Werke, mit feinem Humor und guter Beobachtungsgabe porträtiert Saul Friedländer Franz Kafka als Dichter der Scham und der Schuld, zeigt, wie Kafkas Fantasien und sexuelle Ängste ihre Spuren im Werk hinterlassen haben. Eine Einführung in die Welt Kafkas von bezwingender Eleganz und Anmut.

      Franz Kafka