Das Stadtpalais am Bauernmarkt 1 ist mehr als ein altehrwürdiges Gebäude im Herzen Wiens. So wie sich diesesHaus über Jahrhunderte hinweg gewandelt hat, wandelten sich die Menschen, die in ihm lebten. Deren Geschichte legt dieser prachtvolle Band Schicht um Schicht und mit der Kraft einzigartiger Gemälde, Grafiken und Texte frei. Eine schillernde Wunderkammer der Epochen, in deren Mittelpunkt die sinnlich-opulente Lebenswelt Kaiser Leopolds I. steht - und damit jener barocke Glanz, der den jüngsten Wandel dieses denkmalgeschützten Baujuwels hin zum »The Leo Grand«-Hotel inspiriert hat.
Peter Rauscher Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Das "Blut des Staatskörpers"
- 593 Seiten
- 21 Lesestunden
der Band vereint Beiträge von 19 internationalen Historikerinnen und Historikern, die in einem breiten inhaltlichen und räumlichen Spektrum unterschiedliche Aspekte der Staatsfinanzierung im frühneuzeitlichen Europa untersuchen. Im Zentrum stehen neben Analysen einzelner Herrschaftsräume vor allem die Themen Kriegsfinanzierung, Kredite/Kreditgeber und Steuern.
Kriegführung und Staatsfinanzen
- 623 Seiten
- 22 Lesestunden
Kriegführung und die Entwicklung öffentlicher Finanzen bildeten entscheidende Motoren der europäischen Staatsbildung. Dies gilt besonders auch für das Habsburgerreich, das seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert in einer kaum unterbrochenen Reihe Kriege gegen ihre inneren und äußeren Feinde führte. Obwohl das Phänomen des „Fiscal-Military State“ in der internationalen Forschung derzeit breit diskutiert wird, sind neuere Studien zu der aus unterschiedlichen Königreichen und Ländern zusammengesetzten Monarchie der Habsburger bisher rar. Der Band vereinigt die Forschungen von Historikerinnen und Historikern aus sieben europäischen Staaten, die die Charakteristika des kaiserlichen Militär- und Finanzwesens innerhalb der einzelnen Länder und im europäischen Kontext analysieren und so einen wichtigen Impuls zur intensiveren Auseinandersetzung mit einem lange Zeit zu unrecht vernachlässigten Forschungsfeld geben.
Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS
- 1247 Seiten
- 44 Lesestunden
Die Autoren dieser zwei Bände, ehemalige hochrangige Mitglieder des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, schildern auf über 1.000 Seiten ihre Sicht der "Wahrheit" über die Stasi und deren Untergang 1989. Sie versuchen, sich selbst zu rehabilitieren und fordern ein Ende der "Hexenjagd" gegen ehemalige Stasi-Mitarbeiter, während sie sich als Opfer der Wendezeit darstellen. Die unzähligen Opfer der Stasi werden jedoch nicht erwähnt. Der Ton des Buches ist bürokratisch-nüchtern, und der letzte Innenminister der DDR, Peter-Michael Diestel, lobt die Autoren für ihre "Ritterlichkeit", während er beklagt, dass sie nach 1989 zu Hassobjekten wurden. Diese Aussage wirkt zynisch, bedenkt man, dass die Stasi jahrzehntelang Menschen aus politischen Gründen ausgegrenzt hat. Die Autoren zeigen sich unbelehrbar und behaupten, der Bau der Berliner Mauer sei "friedenserhaltend" gewesen und die Einschränkung der Reisefreiheit diente dem Schutz der Bürger. Berichte über Verbrechen, wie die Misshandlung von Häftlingen, werden als "infame Hetze" geleugnet. Das Buch bietet zwar Insider-Wissen über die Arbeit des MfS, ist jedoch ideologisch gefärbt und stellt keinen Beitrag zur objektiven "Wahrheit" dar. Es gewährt Einblick in die Gedankenwelt jener Männer, die einst die Stasi leiteten und über das Schicksal vieler DDR-Bürger entschieden.