Walter Kempowskis großer Roman zum Thema Flucht und VertreibungOstpreußen im Januar 1945: Alles ist in Auflösung, Flüchtlingsströme wälzen sich in Richtung Westen. Nur auf dem Gutshof der von Globigs scheint die Welt noch heil zu sein. Bis auch hier die Ordnung zusammenbricht. Wohl niemand ist berufener als Walter Kempowski, der „Chronist des Jahrhunderts“ (Die Zeit), das Drama der Flucht aus Ostpreußen in einem großen Roman darzustellen. Auf bemerkenswert unideologische Weise setzt er sich ohne Schuldzuweisung und moralische Wertung mit diesem schwierigen Kapitel deutscher Vergangenheit auseinander.
Carlos Fortea Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Moorbruch
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Siebzehn Jahre sind vergangen, seit Roddy Mackenzie, Leader der Band Amran, mit seinem Flugzeug verunglückte und verschollen blieb. Ein halbes Leben später ist Fin Macleod, früher Roadie der Band, zurück auf der Hebrideninsel Lewis. Im Auftrag eines Gutsbesitzers bekämpft er Wilderer. Doch der Erste, den Fin zur Strecke bringen soll, ist ausgerechnet sein alter Freund Whistler. Die beiden werden Zeugen eines Moorbruchs, der das Wrack von Roddys Flugzeug zu Tage befördert. Fin erkennt an Whistlers Reaktion sofort, dass etwas nicht stimmt. Dabei ahnt er noch nicht, dass es gar nicht Roddys Leiche ist, die sie gefunden haben ... Ein packender literarischer Krimi aus Schottland.
Troja
- 525 Seiten
- 19 Lesestunden
Parallel zur 150-Millionen-Dollar-Kinoproduktion "Troja" von Wolfgang Petersen ("Das Boot", "Der Sturm") mit Brad Pitt, Eric Bana und Orlando Bloom in den Hauptrollen kommt auch Gisbert Haefs Roman-Klassiker vom tragischen Niedergang der berühmten Stadt in einer Neuausgabe. Haefs entwirft in seinem Roman ein farbenprächtiges Panorama der späten Bronzezeit.