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Bruno Pieger

    Briefwechsel 1959–1976
    Der Einzige
    • Der Einzige

      Etüden zur hesperischen Fassung

      Die hier vorgelegten Etüden, die Hölderlins Hymne ‚Der Einzige‘ (hesperische Fassung) gewidmet sind, stehen für einen Perspektivenwechsel. Über Hölderlin ist eine Menge gesagt, geschrieben und geforscht worden. Der Werkausgaben sind viele, ohne dass sich die Editoren einig wären. Aus der öffentlichen Diskussion, die es um ihn einmal gab, ist er eher verschwunden. Das Anliegen seiner Dichtung erschöpft sich aber nicht in literaturwissenschaftlichen Untersuchungen und editionsphilologischen Projekten. Hier setzen die Etüden an. Sie verstehen sich als Einübung in einen Lebens- und Weltzusammenhang, den diese Dichtung stiftet und wodurch sie an jedem von uns mitzubilden vermag. Auf diese Weise wird Hölderlin ins geschichtliche Leben zurückgeholt. Es könnte sein, dass er ein entscheidendes Wörtchen mitzureden hat bei den Veränderungen, die auf uns zukommen und denen wir uns nicht entziehen können. Die Hymne ‚Der Einzige‘ nimmt dafür seit der Entdeckung von Hölderlins Spätwerk in den Jahren um den Ersten Weltkrieg eine Schlüsselrolle ein. In ihr kommt zum Austrag, ob uns einmal noch Göttliches begegnen kann und wie sich die christliche zur antiken Religion verhält. Auf grundsätzliche Fragen wird genauso eingegangen wie auf zahlreiche Gedichte und ihre Bedeutung für unsere tagtäglichen Erfahrungen, sodass die Etüden auch als eine andere Art von Monographie gelesen werden können.

      Der Einzige2024
    • Briefwechsel 1959–1976

      • 211 Seiten
      • 8 Lesestunden

      »Da wir uns eigentlich - damals - hätten kennen sollen« Mit diesem Satz eröffnet Imma von Bodmershof den Briefwechsel mit Martin Heidegger und spielt damit auf ihre Zugehörigkeit zur gleichen Generation an. Zu den besonderen Umständen gehört für beide Briefpartner ihre Vertrautheit mit dem Werk Hölderlins. Imma war mit Norbert von Hellingrath verlobt und nahm regen Anteil an der von ihm betreuten Hölderlin-Ausgabe. Dort wurden erstmals die späten Dichtungen veröffentlicht und als Höhepunkt dieses Werkes herausgestellt. Martin Heidegger verdeutlicht seinerseits, daß er sich bereits von 1909 bis 1913 mit der Dichtung Hölderlins auseinandersetzte und wieviel er diesem Ereignis verdankte. Imma von Bodmershof tritt als eigenständige Schriftstellerin und Dichterin in Erscheinung und findet in Martin Heidegger einen aufmerksamen Zuhörer und Leser ihres Sizilien-Romans und ihrer Haiku-Dichtung. Die Briefedition wird durch wichtige Anmerkungen ergänzt. Das Nachwort hebt die Bedeutung Norbert von Hellingraths für den vorliegenden Briefwechsel und die Hölderlin-Forschung hervor.

      Briefwechsel 1959–19762000