»Nichts als ein Bier- und Hurhaus« - mit diesen Worten äußerte sich Martin Luther einst über seinen Studienort Erfurt. Im zarten Alter von 17 Jahren nahm er das Studium der Sieben Freien Künste auf, bevor er mit 21 in das Erfurter Augustinerkloster eintrat und an die Theologische Fakultät wechselte. Doch zunächst lernte der junge Martin das Leben und die Versuchungen einer Großstadt, des Studentenlebens - und die hübsche Anna, kennen. Die Verbindung mit der Tochter einer Pfaffenhure blieb nicht folgenlos und stürzte den strebsamen Martin in eine tiefe Gewissenskrise …
Erfurt 1451. Auf dem Höhepunkt der Reformbewegung besucht Kardinal Nikolaus von Kues das Benediktinerkloster auf dem Erfurter Petersberg. Lange schon schwelt der Kampf zwischen den Ratsherren, den reformtreuen und den abtrünnigen Geistlichen, um Unzucht und Missstände in Stadt und Kirche. Das Laster aufzudecken, macht sich der aufstrebende Erfurter Mönch Günther von Nordhausen zur Aufgabe. Dabei bedient er sich nicht ganz fairer Mittel und unterschätzt das Gespür des jungen Mönches Werner, der seinerseits ein gefährliches Geheimnis hütet - die einvernehmliche Liebe zu einer Frau …
Da werden Erinnerungen wach! Begleiten Sie die Autorin zu interessanten Orten in Thüringen! Erfahren Sie mehr über den Hintergrund des Films „Sushi in Suhl“, die „Kaltwelle“ aus Frankenwald und warum es im kleinen Sonneberg ein amerikanisches Konsulat gab. Vergessen Sie, dass etwas nur „zufällig“ passiert! Was macht Hermann, die Kakerlake, in Weimar? Wer betrieb den ersten Sex-Shop in Ilmenau? Und was hat es mit dem Beil-Mörder auf sich? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Autorin in ihrem kurzweiligen Thüringen Potpourri nach. Freuen Sie sich auf Wiederentdecktes und Unbekanntes aus den letzten Jahrzehnten!
Ein historischer Roman um Reichsgraf Gustav Adolf von Gotter, Schlossherr von Molsdorf
220 Seiten
8 Lesestunden
Der Gesandte des Königs von Preußen Ein historischer Roman um Reichsgraf Gustav Adolf von Gotter, Schlossherr von Molsdorf von Alice Frontzek „Der Gesandte des Königs von Preußen“ erzählt vom Aufstieg des Juristen und Lebemannes Gustav Adolf Gotter als Gesandter des Herzogtums Gotha in Wien zum „Reichsgrafen von“ Gotter und Gesandten des preußischen Königs bis hin zum Inhaber hoher Staatsämter in Berlin und in den engen Vertrauenskreis Friedrichs II. Ein Sittengemälde des 18. Jahrhunderts, in dem Kunst, neues Gedankengut, Akademien, die Freimaurerei und das Savoir Vivre Frankreichs gelebt werden. Nicht umsonst nennt man den Schlossherrn des Schlosses Molsdorf auch Lotter-Gotter, und nicht ohne Grund erhielt er den Mitgliedsnamen „Bruder Sausewind“ in einem Orden, der sich mit dem Motto „Vive la Joie!“ der Fröhlichkeit verschrieben hatte. Mitreißend und atmosphärisch entführt Alice Frontzek ihre Leser in die prachtvolle und intrigante Welt des 18. Jahrhunderts. Gustav Adolf von Gotter, Sohn eines herzoglichen Kammerrats, erklimmt durch sein diplomatisches Geschick die Stufen des politischen Parketts. Seine Reisen führen ihn an die bedeutendsten europäischen Höfe, wo er zwischen Loyalität, Verrat und dem Streben nach persönlichem Glück seinen Weg finden muss. Eine Geschichte von Macht, Liebe und dem schmalen Grat zwischen Pflicht und persönlichen.
Redewendungen - erlebbar als bebildeter Stadtrundgang
60 Seiten
3 Lesestunden
Erfurt, heute Landeshauptstadt des Bundeslandes Thüringen, war im Mittelalter eine der zehn größten Städte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Hier kreuzten sich einst die wichtigsten Handelsstraßen von Osten nach Westen und Norden nach Süden. Erfurt war eine der ersten Städte mit universitärer Ausbildung in Europa. Viele Redensarten sind hier durch Zeitzeugnisse, die die Jahrhunderte in der Erfurter Altstadt überdauert haben, belegbar.