„Spekulativer Realismus“ ist die Bezeichnung für eine Philosophie, welche die Wirklichkeit aus den Objektivierungen des Denkens zu begreifen versucht.
Rudolf Altrichter Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Philosophie und Glück
- 45 Seiten
- 2 Lesestunden
Philosophie und GlückIn den ersten Kapiteln dieses Buches werde ich die antike Herkunft und bürgerliche Vorgeschichte moderner Glücksvorstellungen behandeln, gefolgt von einer Analyse des individuellen Glücks, wie sie in Abgrenzung gegen religiöse Erwartungen, die in der christlichen Heilsbotschaft verankert sind, frühneuzeitliche Autoren und dann vor allem Montesquieu als hellsichtiger Zeitgenosse der Aufklärungsepoche vorgenommen hatten. In zwei abschließenden letzten Kapiteln wird es darum gehen, das Ideal vom Glück als abhanden gekommene Erfahrung der Gegenwart im Spannungsfeld zwischen Lust und Schmerz erneut zu erinnern. Inhalt Einleitung Der Traum vom Glück Glückseligkeit Das Streben nach Glück Persönlichkeit Gegenwart und Schmerz Lebensfülle
Versuch über das Wirkliche
- 74 Seiten
- 3 Lesestunden
Ausgehend von der These, dass das Wirkliche an sich geheimnisvoll und seine Wahrheit spekulativ ist, stellt dieser Text zur europäischen Kunst, Literatur und Musik den Versuch dar, den politischen und wissenschaftlichen Horizont zu erschließen, in dem es mit verheerenden Folgen aus dem Blick geraten war, und die religiösen Voraussetzungen freizulegen, welche dazu beitragen, es wieder einzublenden. »Um die Welt als geheimnisvoll zu erfahren, ist es nicht nötig, Geheimnisse in sie hineinzulegen – das Geheimnis offenbart sich im Schönen und in der Poesie, die sich im gewöhnlichen Leben überall findet. Dies wahrzunehmen, dürfen wir jedoch das Wirkliche der alltäglichen und künstlerischen Realität nicht mit dem Realen einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise verwechseln, die gegen das Ewige, an dem alle Dinge teilhaben, und die Bestimmung des Menschen, es zu verwirklichen, gleichgültig ist. Erstrebenswert ist es vielmehr, letztere in den Spiegelungen des Lebens zu erkennen und festzuhalten.«
UTB Profile: Sokrates
- 114 Seiten
- 4 Lesestunden
Im Zentrum dieses Profile-Bandes steht für einmal nicht nur der historische Sokrates, der für seine philosophische Haltung verurteilt wurde und den Schierlingsbecher nahm. Erläutert wird das Sokratische Gespräch einschließlich seiner Ironie und individuellen Ethik, die aus der Sicht Platons und anderer Sokrates-Schüler den Anfang und den Reiz einer philosophischen Denkweise ausmachen.