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Michael Bruch

    Fallformulierung in der Verhaltenstherapie
    Organisation und Kritik
    Unternehmen Globus
    Herrschaft in der modernen Gesellschaft
    • Herrschaft in der modernen Gesellschaft

      Zur Bedeutung des Organisationsverhältnisses in kritischen Theorien der Gesellschaft

      Im Wissenschafts- wie im Alltagsdiskurs wird Organisation in der Regel als neutrale und ubiquitäre Form der Koordination arbeitsteiliger Kooperation begriffen. Entgegen dieser Bestimmung stellt die vorliegende Arbeit den Versuch dar, Organisation über eine Historisierung als theoretische Kategorie für eine politökonomisch angeleitete Herrschaftstheorie der modernen Gesellschaft fruchtbar zu machen. Mittels des Begriffs des Organisationsverhältnisses wird eine herrschaftstheoretische Rekonstruktion der modernen Gesellschaft vorgenommen und zugleich gezeigt, dass in zentralen Theorien der modernen Gesellschaft Organisation, ohne dort als theoretische Kategorie ausgearbeitet zu sein, durchweg einen zentralen Bezugspunkt bei der Analyse moderner Herrschaft bildet.

      Herrschaft in der modernen Gesellschaft
    • Organisation und Kritik

      Im Auftrag der Assozaition für kritische Gesellschaftsforschung

      • 282 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mit Fokus auf dem gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von Organisation hinterfragen die Beiträge dieses Bandes denselben aus verschiedenen Perspektiven kritisch. Dabei werden die vorherrschenden Vorstellungen über und die Bedeutungen von Organisation sowie die daraus resultierenden Kritik- und Praxisformen thematisiert. Insbesondere geht es um die Frage, welche theoretischen und politischen Effekte sich mit der hegemonialen Sichtweise von Organisation verbinden. Neben der (A) historischen Genese von Organisation als einer historisch spezifischen Denk- und Praxisform gesellschaftlicher Ordnungsbildung und Regulation sowie ihrer besonderen Bedeutung für die Funktionsweise der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft ist (B) die Untersuchung der politischen Kämpfe und Konflikte, die sich mit dem gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von Organisation verbunden haben, ein wichtiges Feld. Dabei sollen sowohl die „treibenden“ Akteure und ihre Motive als auch die Kritiken und die damit verbundenen Gegenentwürfe zu Organisation in den Blick genommen werden. (C) Die Untersuchung des Zusammenhangs von Organisation und sozialen Bewegungen soll Klarheit bringen, in welcher Art und Weise in den historischen, gegenwärtigen – auch außereuropäischen – sozialen Bewegungen Organisation thematisiert wird und welche Konsequenzen dies für die Formen politischer Kämpfe hat.

      Organisation und Kritik
    • Welche Informationen werden zur Behandlung einer Verhaltensstörung gebraucht? Wie wird ein Erstinterview bzw. ein klinisch brauchbares Erklärungsmodell strukturiert? Wie werden therapeutische Ziele und Behandlungsstrategien entwickelt und wie wird der therapeutische Prozeß evaluiert? Welche Rolle spielt die Beziehung zwischen Patient und Therapeut und wie kann diese gestaltet werden? Diese Anleitung zur klinisch-therapeutischen Vorgehensweise richtet sich speziell an Verhaltenstherapeuten, die angesichts zunehmenden Unbehagens an der symptom- und technikorientierten Verhaltenstherapie differenzierte und individualisierte Behandlungsstrategien entwickeln möchten. Ebenso angesprochen sind klinische Psychologen und Psychiater, die sich in der Aus- und Weiterbildung in kognitiv-behaviouralen Therapien befinden sowie Ausbildner und Supervisoren, die – basierend auf etablierten Lernprinzipien und experimenteller Methodologie – um eine wissenschaftlich fundierte klinische Lehre bemüht sind.

      Fallformulierung in der Verhaltenstherapie