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Serena Grazzini

    Il progetto culturale Heimatkunst
    Wolfgang Hildesheimer
    Der strukturalistische Zirkel
    Martin Luther im zeitgenössischen Comic
    • Martin Luther im zeitgenössischen Comic

      Geschichte – Mythos – Biographie

      Martin Luther im zeitgenössischen Comic Geschichte – Mythos – Biographie Ein gutes halbes Jahrhundert nach seiner Reformation hat Martin Luther nicht aufgehört, poetische Phantasie und künstlerische Kreativität zu erwecken. Das 500-jährige Reformationsjubiläum, auf internationaler Ebene gefeiert, wurde zahlreichen Schrifsteller:innen und Künstler:innen zum Anlass, sich intensiv mit Luther, seiner historischen Bedeutung und seinem Mythos auseinanderzusetzen. Darunter waren auch Comic-Autor:innen und -Zeichner:innen, die mit Alben und Graphic Novels einen originellen Beitrag zum Gedächtnis des deutschen Reformators leisteten. Überwiegend biographisch angelegt, unterscheiden sich ihre Comics sowohl in der Ausführung als auch in der Finalität. Ein gemeinsamer Zug ist ihnen jedoch jene unentwirrbare Verflechtung von historischer und mythischer Dimension, welche die verschiedenen Luther-Bilder seit der Zeit der Reformation geprägt hat. Geben sich einige von ihnen mythisierenden Tendenzen vorbehaltlos hin, so nehmen andere ein eher ambivalentes Verhältnis zum Mythos ein. Indem sie der Versuchung der identitären Mythopoiesis widerstehen, bleiben sie dabei offen für die Widersprüche und den nicht unbedingt linearen und teleologischen Verlauf der Geschichte.

      Martin Luther im zeitgenössischen Comic
    • Der strukturalistische Zirkel

      Theorien über Mythos und Märchen bei Propp, Lévi-Strauss, Meletinskij

      KlappentextSerena Grazzini untersucht den wissenschaftlichen Charakter, den Formalisten und Strukturalisten ihren eigenen Analysen im Gegensatz zur traditionellen hermeneutisch verfahrenden Literaturkritik zusprechen. Anhand von Märchen- und Mythen-Analysen von Propp, Lévi-Strauss und Meletinskij wird gezeigt, dass diese einen spezifischen Idealismus der Wissenschaftlichkeit entwickeln, indem sie sich auf Naturwissenschaften und die moderne Linguistik berufen. Die Autorin zeigt auf, wie Einheitsvorstellungen von Subjekt und Objekt der Analyse entwickelt werden, die sich den abgelehnten traditionellen Methodologien wieder annähern.

      Der strukturalistische Zirkel