Klassiker des Sozialismus II
- 338 Seiten
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Ein deutsch-jüdischer Philosoph, politischer Theoretiker und Soziologe, der ein prominentes Mitglied der Frankfurter Schule war. Gefeiert als „Vater der Neuen Linken“, prägten seine intellektuellen Beiträge maßgeblich die Studentenbewegung und das kritische Denken der 1960er Jahre. Seine Arbeit befasst sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Unterdrückung und Befreiung in der modernen Gesellschaft und untersucht kritisch, wie technologischer Fortschritt und Industrialisierung paradoxerweise neue Formen der Unterwerfung fördern können. Er fordert die Leser auf, sich mit anspruchsvollen Ideen über Freiheit und die menschliche Verfassung auseinanderzusetzen.







Vier der berühmtesten Aufsätze von Herbert Marcuse aus den Jahren 1934 bis 1938 sind in diesem Band versammelt: Der Kamp gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung; Über den affirmativen Charakter der Kultur; Philosophie und kritische Theorie; Zur Kritik des Hedonismus.
Herbert Marcuses Vernunft und Revolution bietet eine durch ihre Klarheit und Werkkenntnis immer noch bestechende Einführung in das philosophische System Hegels und spürt zugleich dessen bahnbrechendem Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaftstheorie nach. Marcuse rekonstruiert das maßgeblich durch Hegel geprägte sozialphilosophische und sozialwissenschaftliche Denken des 19. und 20. Jahrhunderts und widerlegt dabei die immer wieder geäußerte These, Hegel sei ein Theoretiker der Restauration und ein Ideologe des Obrigkeitsstaats totalitärer Prägung gewesen. Für Marcuse ist er vielmehr ein Denker der Vernunft, des Fortschritts und der Freiheit. Ein Klassiker der Hegel-Literatur!
Ein Klassiker der Kritik an der modernen kapitalistischen Gesellschaft Herbert Marcuse bezeichnet die hochindustrialisierte Gesellschaft und den in ihr lebenden Menschen als »eindimensional«, weil er einen lückenlosen Zusammenhang von Manipulation und Konformismus sieht, der das in sich widersprüchliche kapitalistische System stabilisiert, die Menschen durch Konsum korrumpiert und alle Kritik absorbiert. Um diese Eindimensionalität aufzubrechen, eine neue, weniger herrschaftlich strukturierte Gesellschaft zu bilden, bedarf es der Einsicht der scheinbar Freien in ihre Unfreiheit, in ihre Manipuliertheit durch Werbung, Ökonomie und Massenmedien. Die scharfsichtige Studie, die erstmals 1964 erschien, hat das kritische Bewusstsein einer ganzen Generation stark beeinflusst und ist heute ein Standardwerk.
Zeit-Messungen: Drei Vorträge und ein Interview
Kritische Studien zur Philosophie
Die Nachlaßtexte, die in „Die Studentenbewegung und ihre Folgen“ erstmals auf deutsch veröffentlicht werden, zeigen, wie eng der Kontakt Marcuses zu den revoltierenden Studenten in den USA und Europa war. Mit einflußreichen Akteuren der Bewegung wie Rudi Dutschke und Angela Davis verband Marcuse eine lange Freundschaft. Kaum eines der großen politischen Ereignisse während der 60er und 70er Jahre wurde von ihm nicht kommentiert und analysiert. Die Themen des vierten Bandes der Nachlaßausgabe reichen von der Cuba-Krise über den Vietnam-Krieg und den Höhepunkt der Revolte bis hin zur Reflexion auf die Fehler der Studentenbewegung und die Möglichkeiten von Protest in einer unsolidarischen Gesellschaft. Kaum bekannt war bisher, daß Marcuse sich zum Israel-Palästina-Konflikt mehrmals geäußert hat. Die Texte zu diesem brisanten Thema sind in diesem Band ebenso erstmals versammelt wie die zahlreichen Stellungnahmen zu Angela Davis und der Briefwechsel mit Rudi Dutschke. Inhalt: 1. Kuba 2. Vietnam 3. 1968 und die Studentenbewegung 4. Israel 5. Angela Davies 6. Briefwechsel mit Rudi Dutschke
Anläßlich des 100. Geburtstages von Herbert Marcuse am 19. Juli 1998 erschien der Sammelband > Feindanalysenneuen deutschen Mentalitätreeducation< Deutschlands, so lautet Marcuses Fazit, habe diese spezifische Mentalität in ihr Kalkül aufzunehmen. Aus dem Inhalt: Peter-Erwin Jansen: Vorwort Detlev Claussen: Kopf der Leidenschaft. Herbert Marcuses Deutschlandanalysen. Die neue deutsche Mentalität Darstellung des Feindes Über psychologische Neutralität Über soziale und politische Aspekte des Nationalsozialismus Kriegs- und Nachkriegsgeneration 33 Thesen Ist eine freie Gesellschaft gegenwärtig möglich? „In jetzt zum ersten Mal veröffentlichten Memoranden, die der exilierte Philosoph Herbert Marcuse während des Zweiten Weltkriegs für die US-Regierung verfaßte, finden sich erstaunlich moderne Antworten. Im Zusammenhang mit den von der Goldhagen-Debatte neu entfachten Diskussionen über die Deutschen als Hitlers Gefolgsleute verdienen diese Texte weit über den Kreis unbeirrbarer Marcuse-Leser hinaus größtes Interesse.“ (Lothar Baier)
„Aggression“ und „Anpassung“ sind längst aus rein psychologischen Kategorien zu solchen der Politologie und der Sozialwissenschaften geworden: Kategorien zur Aufhellung von Konflikten, in denen individuelle und kollektive Ansprüche und Zwänge gegeneinander wirken. In diesem Sinne werden sie jedenfalls in den hier zusammengetragenen Studien gebraucht, als Begriffe für bestimmte Verhaltensweisen und allgemeine Entwicklungstendenzen in der Industriegesellschaft.
Vorlesungen zum eindimensionalen Menschen. Paris, Vincennes 1974
Peter-Erwin Jansen entdeckte die 1974 für Vorträge an der Pariser Reformuniversität Vincennes verfassten Manuskripte 2012 im Marcuse-Archiv an der Universität Frankfurt. Trotz der veränderten Bedingungen im frühen 21. Jahrhundert haben Marcuses Vorlesungen nichts an kritischer Schärfe eingebüsst. Politisch konkreter als noch im »Eindimensionalen Menschen« und erstaunlich aktuell stellt Marcuse hier die globalen Bedrohungen durch den entfesselten Neoliberalismus dar. Er zeigt konkrete Möglichkeiten auf, die für eine befreite Gesellschaft bereits in der bestehenden Industriegesellschaft vorhanden sind, die aber durch die kapitalistischen Machtverhältnisse blockiert werden.
Herbert Marcuse war einer der bedeutendsten Philosophen und Sozialwissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Die sozialphilosophischen, ästhetischen und psychologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit wurden entscheidend durch ihn geprägt. Mehr noch: kaum ein Theoretiker hatte, bei aller kritischen Distanz, solch entscheidenden Einfluß auf die emanzipatorischen politischen Bewegungen diesseits und jenseits des Atlantiks wie er. Die Ausgabe im Überblick: Band 1: Der deutsche Künstlerroman. Frühe Aufsätze, 594 Seiten; Band 2: Hegels Ontologie und die Theorie der Geschichtlichkeit, 368 Seiten; Band 3: Aufsätze aus der Zeitschrift für Sozialforschung 1934-1941, 320 Seiten; Band 4: Vernunft und Revolution. Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, 399 Seiten; Band 5: Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, 232 Seiten; Band 6: Die Gesellschaftslehre des sowjetischen Marxismus, 260 Seiten; Band 7: Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft, 282 Seiten; Band 8: Aufsätze und Vorlesungen 1948-1969, 319 Seiten; Band 9: Konterrevolution und Revolte; Zeit-Messungen; Die Permanenz der Kunst, 241 Seiten
Mit Freunden, Gegnern und Weggenossen hat Herbert Marcuse immer wieder über die Möglichkeiten einer radikalen Veränderung der Gesellschaft nachgedacht und gestritten. Der vorliegende Band versammelt einige dieser Gespräche über Fragen der politischen Philosophie und der Ästhetik, über das Verhältnis von Psychoanalyse und Kritischer Theorie, über die Entwicklungsgeschichte der Linken in Europa und ihre Organisationsprobleme, über die Emanzipation der Frau und die Rolle der Protestbewegung - Gegenstände also, die Marcuses Denken nachdrücklich beschäftigt haben und die in ihrer Diskussionsgeschichte ihrerseits von Marcuses Denken geprägt worden sind.
Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud
Collected Papers of Herbert Marcuse, Volume 5
The book features a collection of Marcuse's significant writings, showcasing his distinctive blend of philosophy, psychoanalysis, and critical social theory. It offers a comprehensive introduction by Douglas Kellner, Tyson Lewis, and Clayton Pierce, which contextualizes Marcuse's thought within the major philosophical movements of the twentieth century, highlighting his intellectual contributions and relevance.
Exploring the critique of capitalist modernity, this collection of essays by Herbert Marcuse delves into foundational concepts like liberalism and individualism, challenging their relevance in contemporary society. Written between the 1930s and 1960s, the work showcases Marcuse's materialist dialectical thinking and offers a profound analysis of the conditions shaping thought and action. It serves as an essential resource for emerging scholars and a compelling reminder for those familiar with critical theory, emphasizing the need for a rigorous critique of modern organized life.
Volume III of Herbert Marcuse's Collected Papers focusing on the New Left movement for whom he provided theoretical and political guidance. The new material collected in this and accompanying volumes provides a rich and deep grasp of the era.
Gathers essays written during the sixties by such people as Norman Mailer, Marshall McLuhan, Tom Wolfe, Eldridge Cleaver, and others about the changes in art, politics, and the media during that decade
The collection features key works by Marcuse, showcasing his responses to traditional Marxist theories on revolution and utopia. It includes a thorough introduction that contextualizes his ideas within the broader landscape of twentieth-century philosophy, highlighting his engagement with significant philosophical movements. This compilation offers insight into Marcuse's unique contributions and critical perspectives on established Marxist thought.
Collected Papers of Herbert Marcuse, Volume 2
This collection features unpublished manuscripts and letters from the late 1960s and early 1970s, highlighting Marcuse's critical theory of contemporary society. The work is enriched by an introduction from Douglas Kellner and an afterword by Jürgen Habermas, providing valuable insights into Marcuse's ideas and their relevance. The compilation offers a deep exploration of social critique during a transformative period in history.
The book explores the influence of Marcuse on the New Left, highlighting his significance as a theoretical and political guide for a younger generation of activists. It offers new material that deepens the understanding of the era, illustrating Marcuse's role in the key political and theoretical developments of the time. Through this examination, readers gain insight into the complexities of his thought and its impact on the movements of the day.
One of the most important texts of modern times, Herbert Marcuse's analysis and image of a one-dimensional man in a one-dimensional society has shaped many young radicals' way of seeing and experiencing life. Published in 1964, it fast became an ideological bible for the emergent New Left. As Douglas Kellner notes in his introduction, Marcuse's greatest work was a 'damning indictment of contemporary Western societies, capitalist and communist.' Yet it also expressed the hopes of a radical philosopher that human freedom and happiness could be greatly expanded beyond the regimented thought and behaviour prevalent in established society. For those who held the reigns of power Marcuse's call to arms threatened civilization to its very core. For many others however, it represented a freedom hitherto unimaginable.
The great theorist of radical liberation analyzes the relationship between authority and freedom.This is the first paperback edition of what is now recognized as Marcuse’s most important collection of writings on philosophy. He analyzes and attacks some of the main intellectual currents of European thoughts from the Reformation to the Cold War. In a survey that includes Luther, Calvin, Kant, Burke, Hegel and Bergson, he shows how certain concepts of authority and liberty are constant elements in their very different systems. The book also contains Marcuse’s famous response to Karl Popper’s Poverty of Historicism, and his critique of Sartre.
An impassioned plea for overcoming capitalism, whose urgency is more timely today than when it was first published fifty years ago.
Marcuse, the author of One-Dimensional Man, argues that the traditional conceptions of human freedom have been rendered obsolete by the development of advanced industrial society. An Essay on Liberation outlines the new possibilities for contemporary human liberation.
-- Douglas Kellner, University of Texas, Austin
Čtenáři se dostává do ruky šest studií Herberta Marcuse, nyní v českém překladu, z nichž nejstarší Nové prameny k založení historického materialismu pochází z roku 1932, nejmladší Represivní tolerance pak byla napsána v roce 1965, ale zásadně rozšířena v roce 1968. Texty reprezentují různé úseky myslitelského vývoje jedné z nejvýraznějších osobností první generace kritické teorie. Reprezentují proměny, kterými Marcuse reagoval na překotně se měnící svět i to, čemu zůstal vždy věrný: Starost o svobodu a štěstí, které nemohou být jedno bez druhého; starosti o svobodu a štěstí, které vycházejí ze skutečné solidarity lidského rodu a nemohou a nesmějí koexistovat s bídou a utrpením kohokoliv jiného.
Scritto in inglese nel 1964 e pubblicato nel 1967 in Europa e in Italia, L'uomo a una dimensione, a suon di centinaia di migliaia di copie,fece di Herbert Marcuse il maestro della nuova sinistra,che in quegli anni andava mettendo vigorose radici nelle università europee. Nel libro di Marcuse i giovani del '68 trovarono gli argomenti e le parole atte a dare forma definita a un'idea che in modo meno articolato circolava già da tempo in Europa, l'idea che le società europee, uscite ormai da vent'anni dall'esperienza del fascismo e della guerra e dedicatesi con devozione alla pratica della democrazia,fossero in realtà, ciascuna a suo modo,forme di "società bloccata", sul piano sia politico sia culturale e ideale. A oltre trent'anni dalla sua apparizione, e nonostante i non pochi elementi rimasti ancorati a uno scenario politico e sociale profondamente diverso da quello attuale, L'uomo a una dimensione, una delle più radicali disamine e contestazioni della condizione umana nelle società industriali avanzate, non ha certo esaurito la forza del suo impatto critico e polemico. L'attualità dell'opera non è soltanto legata al persistere delle stesse distorsioni, nelle società industriali avanzate, che il suo autore intravvide all'epoca con lucidità. È la storia più recente che si è incaricata di restituire al libro un'inquietante presa diretta.
In this classic work, Herbert Marcuse takes as his starting point Freud's statement that civilization is based on the permanent subjugation of the human instincts, his reconstruction of the prehistory of mankind - to an interpretation of the basic trends of western civilization, stressing the philosophical and sociological implications.
Marcuseho kniha Jednorozměrný člověk se stala jedním z manifestů studentského hnutí na sklonku 60. let 20. století. Autor v díle dochází k závěru, že moderní přetechnizovaná společnost je sice společností blahobytu, avšak je ve své podstatě silně nemocná. Ve své době tak podává originální kritiku vědy a racionálního myšlení, jejichž pozitivní úloha tehdy zůstávala převážně nezpochybňována. S rostoucím panstvím člověka nad přírodou však roste i panství nad člověkem samotným. Technokratický rozum poukazem na svou úspěšnost nepřipouští žádnou alternativu, žádnou kritiku: člověk se stává jednorozměrným. Hovoří o paralýze kritiky – společnosti bez kritické sebereflexe.
Essai sur l'idéologie de la société industrielle avancée. Traduction de monique wittig revue par l'auteur
Herbert Marcuse był jednym z najbardziej radykalnych myślicieli XX wieku, a jego krytyka kapitalistycznej cywilizacji, łącząca myśli Marksa i Freuda, inspirowała antykapitalistycznych aktywistów w latach 60. i 70. oraz pozostaje istotna dzisiaj. Książka łączy pięć wykładów Marcuse’a z lat 1956-1967, które analizują związek między postępem technologicznym, represją a wolnością. Marcuse formułuje prowokacyjne twierdzenie, że automatyzacja może wyzwolić energię potrzebną do wyobrażenia sobie końca kapitalistycznych relacji społecznych. Ten proroczy tom przedstawia plan wyzwolenia ludzkości z trudów kapitalizmu, co jest szczególnie aktualne w obliczu załamania neoliberalnego konsensusu i katastroficznych zmian klimatycznych. Radykalne poglądy Marcuse’a są dziś ważniejsze niż w 1970 roku, kiedy po raz pierwszy opublikowano jego prace. W obliczu cynicznego „realizmu”, Marcuse podkreśla potrzebę prawdziwej utopii, co jest bardziej aktualne niż kiedykolwiek. Jodi Dean, autorka książki "Komunistyczny horyzont", zwraca uwagę na tę istotną potrzebę. Ray Brassier, filozof i profesor, wprowadza czytelników w myśli Marcuse’a, podkreślając ich znaczenie i wpływ na Nową Lewicę oraz radykalną kontrkulturę.
Da "Ideen zu einer kristischen Theorie der Gesellschaft".