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Gudrun Scabell

    Martha Vogeler - Bewegte Zeiten auf dem Barkenhoff
    Martha Vogeler
    Martha Vogeler
    • Martha Vogeler

      Band 3: Das Haus im Schluh - ein Lebenswerk

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Martha Vogelers Lebensweg wird in diesem dritten Band ihrer Biografie eindrucksvoll nachgezeichnet, während sie 1920 mit ihren drei Töchtern ein neues Leben im Schluh beginnt. Dort errichtet sie bedeutende Einrichtungen wie eine Pension und ein Heimatmuseum, die das kulturelle Erbe Worpswedes bereichern. Die Erzählung beleuchtet nicht nur ihre Herausforderungen in den turbulenten Jahrzehnten, sondern auch die inspirierenden Menschen, die sie umgeben, darunter Künstler und Widerstandskämpfer. Unveröffentlichte Quellen und Fotos geben dem Leser einen lebendigen Einblick in ihr Leben und die Atmosphäre des Schluhs.

      Martha Vogeler
      5,0
    • Martha Vogeler

      Ein Leben mit Freunden in Dresden und Worpswede

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden
      Martha Vogeler
    • Martha Vogeler, Ehefrau und einst Muse des Künstlers Heinrich Vogeler, bleibt im Sommer des Jahres 1914 mit ihren drei Töchtern alleine auf dem Barkenhoff zurück. Ihr Ehemann meldet sich freiwillig zu den Oldenburger Dragonern. Für ihn ist es eine Flucht in den Krieg, denn die Ehe ist zerrüttet. Seit gut drei Jahren unterhält Martha eine Liebesbeziehung zu Ludwig Bäumer, einem ehemaligen Jurastudenten mit schriftstellerischen Ambitionen. Ein Jahr später wird auch er als Soldat eingezogen. Dieser zweite Band der Biografie über die namhafte Worpswederin erzählt anhand von zum großen Teil unveröffentlichten Quellen ihre Geschichte während des Ersten Weltkriegs, erzählt über die Menschen auf dem Barkenhoff, die der einstige Musenhof mit ihr als Mittelpunkt immer noch anzieht. Und er erzählt von den turbulenten politischen Ereignissen danach. Martha Vogeler steht nicht abseits, engagiert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, bildet sich politisch fort, unterstützt ihren Geliebten. So wird in diesem zweiten Band von den Revolutionswirren erzählt, von der kurzen Phase einer sozialistischen Republik in Bremen, der Räterepublik und einer ersten Kommune auf dem Barkenhoff. Den Lesenden begegnet Martha Vogeler als eine mutige, emanzipierte und politisch links von der Sozialdemokratie stehende gereifte Frau. Und auch das vermittelt dieser Band: Ludwig Bäumer ist ihre große Liebe, was nicht zuletzt der Dada-Künstler Kurt Schwitters in eine kongeniale Form übertragen hat: in die Assemblage ›Das Bäumerbild‹. Die unruhigen Jahre des Ersten Weltkriegs und die bewegte Zeit danach aus der Perspektive von Martha Vogeler gesehen, ist nicht nur neu, sondern zugleich auch spannend.

      Martha Vogeler - Bewegte Zeiten auf dem Barkenhoff