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Markus Eisen

    Geschichte der Rekonstruktion - Konstruktion der Geschichte
    München und der Nationalsozialismus
    • München und der Nationalsozialismus

      • 624 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Ab Mai 2015 ist das NS-Dokumentationszentrum München am Königsplatz, dort, wo das „Braune Haus“, die Parteizentrale der NSDAP, stand, geöffnet. Der Katalog umfasst die Texte und Bilder der Dauerausstellung sowie 23 begleitende Aufsätze von renommierten Historikern. Damit ist er zugleich eine illustrierte Geschichte des Dritten Reiches auf dem neuesten Forschungsstand. München ist wie keine andere Stadt mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. Aus den antisemitischen und rechtsextremen Kreisen Münchens ging nach dem Ersten Weltkrieg die NSDAP hervor, deren Leitfigur Adolf Hitler wurde. Hier versuchte er 1923 durch einen Putsch an die Macht zu gelangen. Hier entstand nach der Machtübernahme ein Parteiviertel, in dem bis 1945 etwa 6000 Menschen den Apparat der NSDAP organisierten, und hier befand sich das kultische Zentrum der Partei. Mit der Eröffnung des nahe gelegenen Konzentrationslagers in Dachau spielte die „Hauptstadt der Bewegung“ zudem eine Vorreiterrolle bei der Errichtung der Gewaltherrschaft. Die Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums zeigt anhand zahlreicher neuer Materialien die Geschichte des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.

      München und der Nationalsozialismus
      5,0
    • In der Öffentlichkeit wie in Fachkreisen wird um das Thema 'Rekonstruktion' seit Jahren eine heftige, emotional aufgeladene Debatte geführt. Rekonstruiert wurde jedoch seit der Antike – aus verschiedenen Gründen sowie mit wechselndem Verständnis von 'Wiederherstellung'. Ein Blick in die Geschichte kann helfen, die Probleme und Argumente in einen größeren historischen Kontext einzuordnen und so die Diskussion etwas zu 'entemotionalisieren'. In der vorliegenden Publikation werden anhand von circa 150 repräsentativen Fallbeispielen – von Japan bis Kanada und von der griechischen Antike bis heute – verschiedene Beweggründe für die Rekonstruktion verlorener Bauten präsentiert und analysiert. Der Bogen spannt sich von Rekonstruktionen aus Gründen religiöser Kontinuität oder aus nationalen Überlegungen bis hin zu Wiederaufbauten zur Erfüllung ästhetischer oder kommerzieller Wünsche. Mit Modellen, Gemälden, Plänen, Fotos und Animationen wird ein ebenso spannender wie lehrreicher Einblick in ein kontroverses Thema gegeben.

      Geschichte der Rekonstruktion - Konstruktion der Geschichte