Der Weg vom Bündnissystem der acht alten eidgenössischen Orte zur heutigen Schweiz war steinig und wurde durch viele kriegerische Ereignisse erschwert. Am Beispiel des Kantons Obwalden und seines Gebirgsfüsilierbataillons 47 wird ein vertiefter Rückblick auf die jahrhundertelange militärische Situation der Eidgenossenschaft und speziell des Kantons Obwalden vorgenommen. Die ausführliche Schilderung beginnt mit dem ersten dokumentierten Heerzug von Söldnern aus Obwalden nach Nürnberg im Jahr 1450 und findet ihren Abschluss mit der Auflösung des Bataillons im Jahr 2003. Spannende Nebenthemen bilden unter anderen die Internierungen der Bourbaki-Armee im Jahr 1871 sowie die Geschichte deutscher «Rekonvaleszenter», welche von 1916 bis 1918 auch in Obwalden gesundgepflegt wurden. Eine reichhaltige Bebilderung dient dem besseren Verständnis des Textes, der zusätzlich durch zahlreiche spannende «Geschichten zur Geschichte» angereichert wird.
Andreas Anderhalden Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Änderung einer Allmendverordnung im Sarneraatal und die Gründung der «Milchsüdi» Cham im 19. Jahrhundert führten zu einer verheerenden Alkoholsucht in allen Altersstufen der sozial unteren Bevölkerungsschichten und zur grossen Auswanderung nach Übersee. Mit vielen spannenden Geschichten zur Geschichte. Der Autor zeigt auf, warum die Auswanderung aus Obwalden doppelt so hoch war wie diejenige aus Nidwalden, warum die Auswanderungswilligen statt in die dringend nach Arbeitskräften suchende Stadt Basel lieber den strapaziösen Weg nach Übersee auf sich nahmen und was mit den Liegenschaften geschah, welche die Besitzer angeblich nicht mehr ernähren konnten. Die wortgetreue Wiedergabe unzähliger Originalbriefe lässt ahnen, mit welchen Schwierigkeiten die Emigranten in der neuen Heimat zu kämpfen hatten, sei es als Goldsucher in Alaska oder als Knechte auf Farmen in Kalifornien.