Die materielle Kultur der Seeschlacht von Lepanto (1571)
Materialität, Medialität und die historische Produktion eines Ereignisses
- 1009 Seiten
- 36 Lesestunden



Materialität, Medialität und die historische Produktion eines Ereignisses
Dezentrierende Geschichte(n) der Seeschlacht von Lepanto (1571)
Der Autor untersucht das globale Ereignis der Schlacht von Lepanto im sechzehnten Jahrhundert. Er dezentralisiert die Geschichte von Lepanto, die gemeinhin als Sieg des 'christlichen Europas' definiert wird, indem er zum Vorschein gebrachte, zum Schweigen gebrachte Geschichten durch Forschungen in mehr als 170 Archiven, Bibliotheken und Museen neu erzählt. Zeitgenossen prägten die Bedeutungen von Lepanto als verbundene Geschichten in Regionen von London über Venedig, Rom, Sizilien und Äthiopien bis zu den deutschen Ländern, Russland, dem Osmanischen Reich, Persien und Japan sowie den Philippinen, Südamerika und der Iberischen Halbinsel. Durch die Infragestellung der Wahrnehmung einer bestimmten Schlacht trägt der Band zu einer breiteren methodologischen Debatte über den Status von Ereignissen in der Geschichte bei.
Focusing on the early modern Mediterranean, the narrative explores self-narratives, Venice, the Ottoman Empire, and Southeastern Europe, offering a microhistorical approach. It delves into the history of translation while providing rich insights and diverse perspectives, making it an essential read for those interested in these interconnected themes.