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Karl Philipp Moritz

    15. September 1756 – 26. Juni 1793

    Dieser deutsche Autor, Redakteur und Essayist prägte die Epochen des Sturm und Drang, der späten Aufklärung und der Klassik und beeinflusste maßgeblich die frühe deutsche Romantik. Sein vielfältiges Berufsleben, vom Hutmacherlehrling bis zum Professor für Kunst und Linguistik, verlieh ihm eine einzigartige Perspektive auf menschlichen Ausdruck und gesellschaftliche Strukturen. Seine Schriften befassen sich mit den Komplexitäten der menschlichen Verfassung und der Entwicklung der Sprache und hinterließen eine bleibende Spur in der literarischen Landschaft.

    Anton Reiser
    Neues ABC-Buch
    Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782
    Dichtungen und Schriften zur Erfahrungsseelenkunde
    Andreas Hartknopf
    Das Karl-Philipp-Moritz-ABC
    • Andreas Hartknopf

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Arno Schmidt, der die Moritz-Renaissance entscheidend beförderte, rief bereits 1958 (zum 200. Geburtstag des Dichters) nach einer billigen Handausgabe von Moritz´ zweitem großen Roman "Andreas Hartknopf". Denn: "So reichlich wuchern die genialen Bücher wahrlich nicht, als dass man auch nur eines davon leichtfertig dürfte ausgehen lassen". Jetzt endlich ist es so weit! Und obendrein gibt es noch einen ausführlichen Kommentar, der die nötigen Verständnishilfen bietet.

      Andreas Hartknopf
      4,2
    • Karl Philipp Moritz, der ›jüngste‹ deutsche Klassiker, ist zugleich der untypischste. Zwar hat er die radikalste Programmschrift zur Weimarer Autonomieästhetik vorgelegt, aber schon sein größter Wurf – der autobiographisch-psychologische Roman Anton Reiser – setzt der harmonisierenden Tendenz etwa eines Wilhelm Meister den unbestechlichen Blick auf die ungelösten Widersprüche der Aufklärung entgegen. Seitdem Arno Schmidt in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf das Gesamtwerk dieses Autors aufmerksam machte, hat die literarische öffentlichkeit Moritz' imponierendes Werk in seiner ganzen Vielfalt wieder wahrgenommen. Die Ausgabe bietet einen repräsentativen Querschnitt aus dem poetischen Gesamtwerk. Neben dem Anton Reiser , den Hartknopf- Romanen und den Fragmenten aus dem Tagebuche eines Geistersehers auch erstmals seit 1781 die Sechs deutschen Gedichte, ein vergessenes Erzählfragment und programmatische Texte zu dem Bereich der »Erfahrungsseelenkunde«.

      Dichtungen und Schriften zur Erfahrungsseelenkunde
      4,0
    • Von Berlin aus brach Karl Philipp Moritz (1756–1793) ins gelobte Land der deutschen Aufklärung, nach England, auf. Als notorischer Fußgänger zog er den Spott der Einheimischen auf sich, dem deutschen Publikum brachte er eine der lebendigsten Reisebeschreibungen des 18. Jahrhunderts mit. Sie führt ins Londoner Parlament und die dortigen Buchhandlungen ebenso wie ins Dunkel der Höhle von Castleton. Als Goethe 1786 in Rom Moritz kennenlernte, glaubte er in ihm einen „jüngeren Bruder“ zu erkennen.

      Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782
      3,7
    • „Ein Kinderbuch und kein Kinderbuch. Ein Buch zum Schreiben- und Lesenlernen. Und zugleich viel mehr als das: ein Beitrag zur praktischen Anthropo-logie. Ein Gespräch von Jahrhundert zu Jahrhundert zwischen dem skeptischen Aufklärer Moritz und dem aufgeklärten Skeptiker Erlbruch über die Frage, was den Mensch zum Menschen macht.“ Benedikt Erenz in der ZEIT

      Neues ABC-Buch
      2,4
    • Anton Reiser

      • 567 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Karl Philipp Moritz' „psychologischer Roman“ Anton Reiser, 1785-90 in vier Teilen erschienen, ist eines der interessantesten menschlichen Dokumente aus dem 18. Jahrhundert - Autobiographie und Roman, kulturgeschichtliches Zeugnis und psychologische Studie, persönlichstes Bekenntnis und lehrhafter Traktat zugleich, in seiner geistes- und sozialgeschichtlichen Bedeutung vergleichbar nur den Rousseauschen 'Confessions'.

      Anton Reiser
      3,4
    • Die Schriften I.-X. Γνωθι σαυτον. Oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde von Karl Philipp Moritz umfasst eine Sammlung von Essays und Abhandlungen, die sich mit der Erforschung der menschlichen Seele und der Psychologie im späten 18. Jahrhundert beschäftigen. Moritz, ein bedeutender Vertreter der deutschen Aufklärung, untersucht in seinen Schriften die innere Welt des Individuums und die Komplexität menschlicher Emotionen und Gedanken. Die Themen reichen von der Selbstwahrnehmung und Identität bis hin zu den sozialen und kulturellen Einflüssen auf das individuelle Erleben. Moritz reflektiert über die Bedeutung von Selbsterkenntnis und die Herausforderungen, die mit der Erforschung des eigenen Ichs verbunden sind. Er nutzt eine Mischung aus philosophischen Überlegungen, literarischen Analysen und psychologischen Einsichten, um ein umfassendes Bild der menschlichen Psyche zu zeichnen. Die Schriften sind in einem klaren, analytischen Stil verfasst und bieten sowohl theoretische als auch praktische Perspektiven auf das Thema der Seelenkunde. Moritz’ Arbeiten sind nicht nur für die Psychologie von Bedeutung, sondern auch für die Literatur- und Kulturwissenschaft, da sie Einblicke in die Denkweise und die gesellschaftlichen Bedingungen seiner Zeit geben.

      Die Schriften I.-X. Γνωθι σαυτον. Oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde