Asa Earl Carter Lebenslauf
Dieser Autor ist bekannt dafür, in die menschliche Psyche einzutauchen und die Komplexität von Beziehungen zu erforschen. Seine Erzählungen zeichnen sich durch ein tiefes Verständnis für die Motivationen der Charaktere und eine nuancierte Darstellung ihrer inneren Kämpfe aus. Stilistisch greift der Autor auf eine reiche Sprache und eindringliche Bilder zurück, die die Leser in die Geschichte hineinziehen. Sein Werk bietet eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Existenz und des menschlichen Daseins.







Asa Carter war eins von vier Kindern von Ralph und Hermione Carter. Nach seinem Abschluss der Calhoun County High School trat er 1943 in die Navy ein, die er 1946 wieder verließ. Er studierte anschließend Journalismus an der Universität von Colorado und heiratete India Thelma Carter, mit der er vier Kinder hatte. Er ließ sich mit seiner Familie in Birmingham nieder.Hier wurde Carter 1953, in der Hochzeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Sprecher bei dem Radiosender WILD, der antisemitische und rassistische Inhalte sendete. Er war daneben Autor und Herausgeber des White-Supremacy-Magazins The Southerner und Mitbegründer der Gruppe The Original Ku-Klux-Klan of the Confederacy. Diese Gruppe griff Nat King Cole 1956 während eines Auftritts in Birmingham an.Asa Carter war in den 1960er Jahren Redenschreiber für George Wallace, den Gouverneur von Alabama. Dessen Slogan „Segregation heute, Segregation morgen, Segregation für immer“ stammt wohl aus Carters Feder. 1970 scheiterte er bei dem Versuch, mit einem rassistischen Wahlprogramm Gouverneur von Alabama zu werden. Daraufhin zog er nach Texas, lebte fortan zu Ehren des Südstaatengenerals und Ku-Klux-Klan-Gründungsmitglieds Nathan Bedford Forrest unter dem Pseudonym Bedford Forrest Carter und begann eine Karriere als Schriftsteller. Seine frühere Identität wurde erst nach seinem Tode bekannt. Als Forrest Carter behauptete er, eine Waise indianischer Abstammung zu sein. Das Buch Der Stern der Cherokee (The Education of Little Tree) beschreibt „die Geschichte eines kleinen Indianerjungen, der nach dem Tod seiner Eltern von seinen Großeltern nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben lernt, sondern auch die indianische Lebensart, indianische Geschichte und den Umgang mit der Natur“. Er gab das Werk als Autobiographie aus, sein wahrer Werdegang wurde erst Ende der 1980er Jahre bekannt.