Lebenswege in der DDR: Horst Ruprecht und Heinz Schönemann
243 Seiten
9 Lesestunden
Lebenswege in der DDR: Horst Ruprecht und Heinz SchönemannSowohl beim Museumsdirektor Heinz Schönemann als auch beim Theaterregisseur Horst Ruprecht offenbart das rekonstruierte Spannungsverhältnis von Anpassung und Verweigerung eindrucksvoll, wie nahe unter den gegebenen DDR-Verhältnissen Erfolg und Scheitern beieinanderliegen konnten.
Lebenswege in Archiven der DDR: Friedrich Beck, Wolfgang Blöß und Marlies Ross
350 Seiten
13 Lesestunden
Der dritte Band in der von Francisca Drechsler bearbeiteten Reihe »Zwischen Pflicht und Freiheit. Lebenswege in der DDR« unterscheidet sich von seinen Vorgängern, indem hier erstmals die darin porträtierten Personen der gemeinsame Beruf verbindet: eine Karriere im staatlichen Archivwesen der DDR und darüber hinaus. Friedrich Beck (Archivar/Historiker) war von 1956 bis 1993 Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Er übernahm ein frisch gegründetes Staatsarchiv und baute es gemeinsam mit den Beschäftigten des Hauses zu einer angesehenen Institution aus. Wolfgang Blöß (Archivar/Historiker) war Referatsleiter in der Staatlichen Archivverwaltung der DDR. Er gibt persönliche Einblicke in die Funktionsweise dieser Behörde und ihr Ende 1989/90, das auch für ihn eine enorme persönliche Zäsur sein sollte. Wolfgang Blöß publiziert bis heute zur frühen Geschichte der SBZ/DDR. Marlies Ross (Diplom-Archivarin) begann ihre Karriere im Deutschen Zentralarchiv in Potsdam. Mit Umzug nach Sachsen-Anhalt wechselte sie ins Landesarchiv Oranienbaum, das sie zunächst stellvertretend, dann ab 1993 als Leiterin/Direktorin erfolgreich durch eine Zeit großer Umbrüche steuerte.
Potsdams Kulturlandschaft ist einzigartig, unzählige Besucher zieht es jedes Jahr nach Sanssouci. Was den öffentlichen Blicken normalerweise verborgen bleibt: In den historischen Stätten wohnen Menschen, die für die Erhaltung des Potsdamer Kulturerbes arbeiten oder gearbeitet haben und aufs Engste mit der Geschichte dieses Ortes verbunden sind. Die Fotografin Barbara Rohm und die Autorin Francisca Drechsler stellen diese „Menschen in Sanssouci“ in 20 hochinteressanten und bewegenden biografischen Porträts vor. Ein Stück lebendige Zeitgeschichte.