Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Jonas Borsch

    Bedrohte Ordnungen - 4: Erdbeben in der Antike
    Bedrohte Ordnungen - 11: Erschütterte Welt
    • Bedrohte Ordnungen - 11: Erschütterte Welt

      Soziale Bewältigung von Erdbeben im östlichen Mittelmeerraum der Antike

      • 410 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Die antike Welt war mit dem Phänomen Erdbeben gut vertraut. Das gilt gerade auch für die Bewohner des östlichen Mittelmeerraumes, von denen viele regelmäßig mit seismischen Erschütterungen konfrontiert gewesen sind. Dies ist durch eine vergleichsweise reiche schriftliche Überlieferung und den archäologischen Befund bezeugt. Für den Historiker sind bebenbedingte Katastrophen von besonderem Interesse, da sie gesellschaftliche Debatten auslösen und Strukturen (z. B. sozial, ökonomisch, weltanschaulich) offenlegen können, die weit über das einmalige Ereignis hinausweisen. Jonas Borsch untersucht einige mit Erdbeben besonders eng verbundene Regionen und Orte unter diesem Aspekt: Dabei schaut er auf die mit Erdbeben in Verbindung stehenden Diskurse, auf gesellschaftliche Resilienz sowie auf religiöse und materielle Bewältigungsstrategien. Die Ergebnisse setzt er durch einen diachronen Vergleich zur mediävistischen und neuzeitlichen Katastrophenforschung in Beziehung.

      Bedrohte Ordnungen - 11: Erschütterte Welt
    • Bedrohte Ordnungen - 4: Erdbeben in der Antike

      Deutungen - Folgen - Repräsentationen

      • 278 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der mediterrane Raum zählt zu den seismisch aktivsten Regionen weltweit, insbesondere Griechenland, die Türkei, große Teile Italiens und die Levante sind häufig von Erdbeben betroffen, die oft katastrophale Folgen haben. Diese Ereignisse wurden bereits in der antiken Literatur vielfältig reflektiert und interpretiert. Obwohl das Thema in der altertumswissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahrzehnten aufgegriffen wurde, lag der Fokus meist auf der Katalogisierung einzelner Fälle, der Aufbereitung antiker Erklärungsansätze und der Untersuchung des materiellen Umgangs mit den Folgen. Eine umfassende Analyse, die das Phänomen über Jahrhunderte hinweg, in seiner räumlichen Ausdehnung und unter Berücksichtigung verschiedener Zeugnisformen betrachtet, steht jedoch noch aus. Der vorliegende Sammelband setzt hier an und untersucht die Beziehungen zwischen extremen seismischen Ereignissen und zeitgenössischen Weltanschauungen. Er beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie deren literarische Repräsentation. Zu diesem Zweck vereint der Band Expertisen aus verschiedenen altertumswissenschaftlichen Disziplinen wie Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archäologie und Epigraphik sowie angrenzenden Bereichen wie historischer Seismologie und Sinologie.

      Bedrohte Ordnungen - 4: Erdbeben in der Antike