Was für uns als „Festschrift“ angedacht war, entwickelte sich zu einer wertvollen Zusammenstellung von persönlichen Erlebnissen, fachlichen Erfahrungen und inspirierenden Impulsen aus unserer Hospizbewegung. Über den Platz des Sterbens in unserem Leben, ernsthaft und mit Humor, erwähnt es viele Aspekte: Pflege, Begleitung, Gestaltung, Verabschiedung, Trauer, Hoffnung, Trost, Versöhnung, Ehrenamt, Politik, Forschung und Gesellschaft und anderes mehr. Jeder und jedem sei dieses Buch empfohlen. Gönnen Sie sich dieses Buch selbst oder sehen Sie es als Geschenk.
Mechthild Hüsch Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


"Da spricht man nicht drüber"
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Suizid – Thema für ein Kinderbuch? Das AutorInnenteam Mechthild und Heinrich Hüsch und Ulrich Roth sind davon überzeugt. Sie möchten den Suizid für jung und alt zum Thema machen. Die Geschichte heißt „Da spricht man nicht drüber.“ Wie Jakob den Suizid seines Vaters erlebt. An vielen kleinen Situationen erzählt Mechthild Hüsch, wie ein 12jähriger Junge die Reaktionen seiner Familie, Freunde, Nachbarn und Schulkollegen erfährt, nachdem sein Vater sich getötet hat. Manches verletzt, anderes ist tröstlich. Sehr einfühlsam sind auch die farbigen Illustrationen von Heinrich Hüsch, der viele Bilder in der Symbolhaftigkeit gelassen hat. Damit bekommen sie die notwendige Tiefe, aber auch Weite. So ist auch das ganze Buch - bei aller Schwere des Themas - ein positiver Beitrag. Wie wichtig dieses Thema ist, hat die enorme Anteilnahme und Fassungslosigkeit beim Suizid von Robert Enke gezeigt. Die Geschichte wird ergänzt durch zwei Fachkommentare. Eine Einordnung von Ulrich Roth und ein Beitrag von Prof. Dr. Dr. Paul Hoff, Psychiatrische Uniklink Zürich.