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Frank Britsche

    Visual History und Geschichtsdidaktik
    Thomas Müntzer
    Geldscheine im Geschichtsunterricht
    • Geldscheine im Geschichtsunterricht

      Historisches Lernen mit Sachquellen

      Geldscheine geben als Quellengattung Aufschluss über das zeittypische Gegenwarts- und Geschichtsverständnis. Die Abbildungen auf Banknoten repräsentieren den geschichtspolitischen Anspruch eines Staates und verdichten ikonografisch Wert- und Identitätsvorstellungen der jeweiligen Epoche. Als historisches Sachzeugnis lassen sich Geldscheine im Geschichtsunterricht methodisch vielfältig einsetzen. Sie bieten ein reichhaltiges Bildprogramm, das dekonstruiert werden kann, um politische und ideologische Botschaften zu erschließen – sowohl an die eigene Bevölkerung als auch gegenüber anderen Staaten.Dieser Band erschließt die Quellengattung im bewährten und kopierfreundlichen Doppelseitenprinzip. Ausführliche Beschreibungen wesentlicher Gestaltungselemente, historische Einordnungen, Interpretationsvorschläge sowie praktische Anregungen erleichtern den Einsatz im Unterricht.

      Geldscheine im Geschichtsunterricht
    • Thomas Müntzer

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Satan von Allstedt? nannte Martin Luther gelegentlich diesen Mann, der einen vermeintlich dunklen Schatten auf die Zeit der Reformation wirft. Nach seiner Hinrichtung und der Niederschlagung des Bauernkrieges sollte Thomas Müntzer gänzlich aus dem Gedächtnis der Menschen verdrängt werden. Sein Wirken wurde als das eines ?falschen Propheten? diffamiert. Martin Luther hatte entsprechend vorgelegt. 0Nach Müntzers Tod entstanden zahlreiche polemische PublikaƯionen, die mit Halb- oder sogar Unwahrheiten gespickt waren. Ob lutherisch oder katholisch, jede Seite versuchte einen Nutzen aus diesem Mann zu ziehen, stets zum Nachteil Müntzers, der sich als ?Knecht Gottes? sah. 0Wer war dieser Thomas Müntzer? Woher kam er? Was waren seine innersten Antriebskräfte, die ihn zum umstrittenen Reformator und heißblütigen Kämpfer für die Sache des ?gemeinen Mannes? werden ließen?

      Thomas Müntzer
    • Visual History und Geschichtsdidaktik

      (Interdisziplinäre) Impulse und Anregungen

      Die wachsende Zahl durch künstliche Intelligenz erzeugter Bilder unterstreicht: Kritische Bildrezeption ist unbedingt notwendig. Die Visual History bietet daher Ansätze, um diese Einsicht produktiv umzusetzen. Es scheint angebracht, den geschichtsdidaktischen Diskurs zum Umgang mit bildlichen Medien im weitesten Sinne zu verstärken und die Möglichkeiten und Grenzen einer Visual History für die geschichtsunterrichtliche Arbeit zu durchdenken. Dieser Band versammelt (interdisziplinäre) Impulse zum aktuellen Diskursstand sowie empirische Studien und konzeptionelle Überlegungen für weiterführende theoretische Beschäftigungen in der Geschichts- und Politikdidaktik. Er widmet sich dabei einer großen Vielfalt an Visualia und Distributions- und Verarbeitungsstrategien und unterbreitet dabei beispielhaft praktische Vorschläge für die Arbeit mit Visualia in historischen Lehr-Lern-Prozessen.

      Visual History und Geschichtsdidaktik