Renoir
- 95 Seiten
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"Eines Morgens hatte einer von uns kein Schwarz mehr, und der Impressionismus war geboren." Pierre-Auguste Renoir







"Eines Morgens hatte einer von uns kein Schwarz mehr, und der Impressionismus war geboren." Pierre-Auguste Renoir
Die Malerei des Impressionismus bleibt eine der faszinierendsten und beliebtesten Epochen der Kunstgeschichte. Dies belegen die spektakulären Ausstellungen und Rekordverkäufe von Künstlern wie Degas, Gauguin, van Gogh und Monet. Trotz dieser Popularität sind viele Aspekte des Impressionismus, insbesondere Werke weniger bekannter Maler, noch nicht ausreichend erforscht. Diese Monografie schließt diese Lücke, indem sie den Impressionismus in Frankreich sowie verwandte Strömungen in anderen europäischen Ländern und Nordamerika beleuchtet. Teil 1 widmet sich dem Impressionismus in Frankreich, einschließlich des Post- oder Neoimpressionismus. Hierbei werden nicht nur bekannte Künstler, sondern auch weniger gewürdigte Maler wie Caillebotte, der mit 17 Gemälden vertreten ist, sowie Bazille, Bracquemond, Cross und viele andere vorgestellt. Teil 2 umfasst acht Kapitel, die die vom französischen Impressionismus inspirierten Malereien in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Skandinavien, Ost- und Südosteuropa, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA und Kanada behandeln. Es ist bemerkenswert, wie diese Künstler die französischen Anregungen nicht nur kopierten, sondern sie auf originelle Weise in ihre eigene nationale Kunstsprache umsetzten.
Der Herausgeber: Ingo F. Walther (1940-2007) wurde in Berlin geboren, studierte mittelalterliche Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte in Frankfurt und München. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher über die Kunst des Mittelalters sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Bei TASCHEN erschienen unter anderem Vincent Van Gogh, Pablo Picasso und Codices Illustres - Meisterwerke der Buchmalerei.
Der Autor: Peter H. Feist studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Halle, wo er von 1952 bis 1958 als Assistent und Lehrbeauftragter arbeitete und 1958 promovierte. Anschließend war er an der Humboldt-Universität in Berlin tätig, bevor er von 1982 bis 1990 Direktor am Institut für Ästhetik und Kunstwissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin (Ost) war. Feist ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte und Kunsttheorie, bei TASCHEN erschienen seine Bände Pierre-Auguste Renoir und, als Ko-Autor, Impressionismus. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Bild-Text-Band zur Erstinformation über Leben und Werk Renoirs (1841-1919).