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Jean Ziegler

    19. April 1934

    Jean Ziegler ist ein emeritierter Professor für Soziologie, dessen akademische Laufbahn renommierte Institutionen umfasst. Sein umfangreicher öffentlicher Dienst beinhaltet bedeutende Rollen in der Schweizer Bundespolitik sowie wichtige Positionen bei den Vereinten Nationen, insbesondere in Bezug auf das grundlegende Recht auf Nahrung.

    Jean Ziegler
    Das schweizer Imperium
    Afrika, die neue Kolonisation
    Die Schweiz, das Gold und die Toten
    Der Sieg der Besiegten
    Die Lebenden und der Tod
    Wir lassen sie verhungern
    • Provokant, kritisch, kämpferisch Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Menschen ist der Skandal unseres Jahrhunderts. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Und das auf einem Planeten, der grenzenlosen Überfluss produziert. Dieser Massenvernichtung von menschlichem Leben begegnet die öffentliche Meinung mit eisiger Gleichgültigkeit - solange die alltäglichen Katastrophen nicht allzu aufdringlich 'sichtbar' werden, wie etwa die Hungersnot, die seit Sommer 2011 in fünf Ländern am Horn von Afrika eine tödliche Bedrohung darstellt. Jean Ziegler verbindet seine Erfahrungen aus acht Jahren als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung mit seinem unermüdlichen Kampf für eine friedliche, gerechte Welt. Er erinnert an die dramatische ungleiche Verteilung von Reichtum, an die strukturelle Gewalt unserer Weltordnung, an Milliardenzocker, die Nahrungsmittel monströs verteuern, und er zeichnet das brutale Bild des Hungers.

      Wir lassen sie verhungern
      5,0
    • Die Lebenden und der Tod

      • 330 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Tod ist das große Tabu unserer Gesellschaft. Das ist gewollt. Die kapitalistische Warengesellschaft reduziert den Menschen auf seine Qualität als reaktive Zelle im Produktions- und Konsumprozess. Seine Existenz erschöpft sich in jener eines bloßen Funktionsträgers der kapitalistischen Akkumulations- und Profitmaschine.Das Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit jedoch schafft Schicksal, Bewusstsein der radikalen Singularität, der Einzigartigkeit des eigenen Lebens. Kein Moment kehrt je zurück. Keiner gleicht einem anderen. Der Tod macht uns zu verantwortlichen Subjekten unserer eigenen Existenz.Um die Angst vor dem eigenen Tode wenigstens teilweise zu mindern, gibt es nur einen Weg: jeden Tag – durch Gedanken, Taten und Träume – so viel Glück für sich und die anderen, so viel Sinn zu erschaffen, dass, am Ende des Lebens, dieses Leben seiner eigenen Negation so viel Sinn wie möglich entgegenzustellen vermag.

      Die Lebenden und der Tod
      5,0
    • Vor allem amerikanische Geheimdienstberichte offenbaren die Komplizenschaft der Schweizer Geldinstitute mit den Nazis und berichten von den Guthaben der Holocaust-Opfer in Schweizer Bankkellern. Der Autor trägt mit seinem Aufsehen erregenden Bericht zur Entzauberung der angeblich so korrekten und Neutralen Eidgenossen bei.

      Die Schweiz, das Gold und die Toten
      4,3
    • Das schweizer Imperium

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jean Ziegler geht mit seinem Heimatstaat und seinen Landsleuten hart ins Gericht. Er weist am Beispiel Schweiz- stellvertretend für andere westliche Demokratien - nach, und zwar engagiert bis poliemisch, wie die 'Herren der Bankimperien' ebenso wie die "Konzernbosse' als Wölfe in Schafspelz agieren, sich den Anschein gebend, als seien sie zwar mächtig und reich, aber dennoch friedfertig und gottesfürchtig.

      Das schweizer Imperium
      4,0
    • Die Schande Europas

      Von Flüchtlingen und Menschenrechten

      Die neue enragierte Streitschrift des bekannten Globalisierungskritikers! Jean Ziegler hat als Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats im Mai 2019 das EU-Flüchtlingslager Moria auf Lesbos besucht. Anhand vieler, oft erschütternder Einzelfälle schildert er eingehend seine Begegnungen mit Flüchtlingen, die von ihrem Leidensweg berichten, mit den mutigen, engagierten Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen (medico international, Pro Asyl u. a.) und Menschenrechtsaktivisten, mit Anwälten und Offiziellen. Sein Buch legt Zeugnis ab von dem moralischen Verfall, auf den Europa zusteuert, und ist ein eindringlicher Appell an die zuständigen Politiker in Brüssel und an die Zivilgesellschaft, der Praxis des »Push-Backs« und der unmenschlichen Realität der Hotspots ein Ende zu machen – denn sie sind die Schande Europas.

      Die Schande Europas
      4,2
    • Das Imperium der Schande

      • 345 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Jean Ziegler, der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hält der globalisierten Welt den Spiegel vor. Er zeigt auf, wie transnationale Konzerne ein weltumspannendes Imperium der Schande errichtet haben, das letztlich auf dem Hunger und der Verschuldung der Entrechteten dieser Erde basiert. Ziegler legt eine unbestechliche Bestandsaufnahme der heutigen ungerechten Weltordnung vor und macht entschlossen Front gegen Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht.

      Das Imperium der Schande
      4,2